Aug06
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Heiß, heißer, Bali!

So, nach nun über einer Woche auf Bali gibt es auch endlich einen Blogeintrag mit unseren bisherigen Erlebnissen. Aber der Titel beschreibt das ganze schon ziemlich treffend. Und er ist auch teilweise mit der Grund, dass wir bis jetzt noch nichts geschrieben haben, denn wir waren einfach abends auch oft ziemlich erschöpft… aber jetzt zu den Geschehnissen…

Über den Abschied aus Neuseeland brauche und kann ich eigentlich nicht viel zu erzählen, denn es verlief recht kurz und schmerzlos. Wir durften noch eine letzte Fahrt in „unserem“ Moby erleben, als wir zum Flughafen gebracht wurden. Ein letztes Foto, Umarmung, ein trauriger und sehnsüchtiger Blick zurück, und etwas später saßen wir dann irgendwie auch schon einem Flugzeug, dass vom Boden abhob und Neuseeland unter uns zurück ließ und immer kleiner werden ließ… Danke, Neuseeland! Für alles!

Komfortable Übernachtung sieht anders aus...
Komfortable Übernachtung sieht anders aus…

Nach einem elfstündigen Flug nach Hong Kong und einem weiteren fünfstündigen Flug nach Denpasar mit Cathay Pacific sind uns erstmal wieder unsere Erste-Welt-Probleme vor Augen getreten: Wir haben ja noch zwei Langstreckenflüge mit Cathay vor uns in ein paar Tagen… Aber wir haben schon alle guten Filme an Bord geguckt!!! AHHH! :D

Doch genug davon, der Beitrag soll ja um den Urlaub hier gehen. Die Ankunft in Bali hat uns schon gleich zu Anfang gezeigt, dass hier einiges anders ist als in Deutschland oder Neuseeland. Nachdem die unendlich lange Schlange bei der Einwanderungsbehörde geschafft war und wir unsere Backpacks durch den Zoll hatten, warteten in der Hotelhalle schon hunderte Menschen nur auf uns, winkten mit „Taksi“-Schildern und wollten uns helfen, möglichst komfortabel und teuer in unser Hotel zu kommen. Nachdem wir uns erstmal mit Bargeld aus dem Automaten eingedeckt haben (Wir sind jetzt Multimilllionäre! :D) nahmen wir dann auch eines dieser Taxis und wurden zum Hotel gebracht.

Dieses lag im südöstlichen Teil der Hauptstadt Denpasar, schon ein Stück ab vom Schuss, jedoch auch nicht am Strand. Dennoch war es eigentlich sehr schön und unser Raum sehr gemütlich. Und über 17 Euro die Nacht konnten wir uns auch nicht beklagen. Am Abend probierten wir im Restaurant des Hotels auch gleich unser erstes indonesisches Essen. Ich hatte Nasi Goreng mit Hähnchen, Ise aß Mie Goreng, sowas ähnliches, jedoch mit Nudeln. Ich fand meins jedenfalls recht lecker, aber wirklich Hunger hatten wir bei der Hitze eh nicht.

Unser erstes Hotel
Unser erstes Hotel
Abendessen
Abendessen
Unser Zimmer gleich links
Unser Zimmer gleich links

Wie wir am nächsten Morgen feststellen mussten, isst man solchen Reis übrigens auch gleich zum Frühstück. Glücklicherweise gab es auch Toast mit Spiegelei… ;)

Unterkunft und Verpflegung hatten wir, auf zum nächsten Problem: Mobilität. Schon auf der Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel hatten wir gelernt, dass der Verkehr hier ein ganz anderer ist und ganz anderen Regeln folgt — nämlich gar keinen! Jedes Auto und die unzähligen Motorroller machen hier einfach was sie wollen, um irgendwie von A nach B zu kommen. Verkehrsschilder gibt es eh nicht viele und wenn, dann muss man sich auch kaum an sie halten. Ein Zebrastreifen ist auch nur Dreck auf der Fahrbahn (Wie Ise bei ihrem ersten Versuch, einen zu überqueren, feststellen musste, als einfach niemand anhielt).

Und genau da wollten wir uns hinein stürzen! Einen Roller mieten und damit durchs Land reisen! Yeah! In Kuta fanden wir dann auch einen Verleiher, der uns nach viel Palaver einen Roller für unsere ganzen 15 Tage überließ für nur 3,80 Euro am Tag. Hätte man anderswo sicher auch noch günstiger bekommen können, aber wieder mal konnten wir bei dem Preis eh nicht meckern. Mit Helmen und allem ausgestattet ging es dann gleich rein ins Getümmel und magischerweise: Es funktioniert! Ich war mir vorher unseres Todes schon sicher, aber wir konnten uns gut in den Verkehr einfügen, indem wir einfach alles genau so machen wie die Einheimischen: Drängeln, Hupen, Vorbeischlängeln, Vorfahrt klauen, Überholen, über den Fußweg fahren, jede Lücke nutzen. Und wir leben noch! :D

Unsere Mobilitätsgarantie auf Bali
Unsere Mobilitätsgarantie auf Bali

So ging der erste Tag nur durch Kuta, ins dortige Hard Rock Café zum Mittag (ja ich weiß, aber das muss sein), an den Strand dort und abends sogar noch zum Sanur Beach in der Nähe unseres Hotels. Das war schon einiges an Fahrerei gleich zu Beginn.

Kuta Beach
Kuta Beach
Abendessen am Strand
Abendessen am Strand
Dessert
Dessert

Der zweite Tag führte uns nach Nusa Dua, der Halbinsel im Süden Balis. Dort gibt es viele große (und auch teure) Hotelanlagen, aber auch einen sehr schönen Tempel zu sehen. So relaxten wir erst am Strand und genossen einen kühlen Drink in den Strandliegen des Mariott Hotels und fuhren dann nach Westen zum Uluwatu-Tempel. Dort konnten wir, mit einem Sarong bekleidet, dann Teile der Tempelanlagen am Meer erkunden. Dabei mussten wir aber große Acht auf unsere Sachen und besonders die Brillen geben, denn vor Ort gab es unzählige süße Affen, die sich aber als diebische kleine Bastarde herausstellten. So mussten schon viele Sonnenbrillen, normale Brillen, Schuhe und andere Dinge in dem Tempel das Zeitliche segnen. Wir können zum Glück jetzt immer noch scharf sehen.

Spritzewasser in Nusa Dua
Spritzewasser in Nusa Dua
Ise und die Elefanten
Ise und die Elefanten
So kann man relaxen!
So kann man relaxen!
Kokosnuss trinken mit Blick aufs Wasser
Kokosnuss trinken mit Blick aufs Wasser
Die Affen im Uluwatu-Tempel
Die Affen im Uluwatu-Tempel
Jemand musste auch schon seine Wasserflasche einbüßrn
Jemand musste auch schon seine Wasserflasche einbüßrn
Die Aussicht sah aber fantastisch aus!
Die Aussicht sah aber fantastisch aus!
Wir mit Tempel im Hintergrund
Wir mit Tempel im Hintergrund
Noch eine Affenfamilie
Noch eine Affenfamilie

Danach waren wir dann auch noch einmal lecker essen, dies mal bei „Bubba Gump Shrimps“, dem Restaurant zum Film „Forrest Gump“. Dort war auch alles auf den Mann mit dem einfachen Verstand und dem außergewöhnlichen Leben abgestimmt. So gab es für uns zum Abend natürlich erstmal leckere panierte Shrimps zu essen und weil ja nur zwei Tage vorher mein Geburtstag war, wir aber durch die Flüge nicht viel gefeiert haben, sangen die Mitarbeiter für mich überraschenderweise gleich noch ein Ständchen, setzten mir eine Krone auf und gaben mir einen Gratis Geburstags-Muffin mit Kerze! Cool! :D

Run, Forrest, Run!
Run, Forrest, Run!
Knuspershrimps!
Knuspershrimps!
Geburtstagsständchen
Geburtstagsständchen
Auf der Bank sitzen
Auf der Bank sitzen

Unser letzter Tag in der Gegend führte uns dann noch ins Bali-Museum und nach Tanah Lot, einem Tempel direkt im Wasser. Diesen kann man auch nur bei Ebbe erreichen. Man kommt zwar nicht rein, wenn man kein Hindu ist, aber schön anzugucken war er trotzdem. Und wir hatten gleich noch ein leckeres Mittagessen, bevor wir nach Seminyak, einem Stadtteil nördlich von Kuta, gefahren sind. Dort fanden wir irgendwann dann einen tollen Strandclub, der auch noch einen schönen Platz für uns frei hatte. Dort verbrachten wir dann einige Stunden, tranken und aßen lecker und sahen letztendlich auch noch einen Sonnenuntergang, zumindest fast, denn ein paar Wolken vermiesten das Finale… Aber egal! Auf jeden Fall war die Zeit in der Region toll! Aber Bali hat ja noch deutlich mehr zu bieten… in einem anderen Blogeintrag…

Besuch im Museum
Besuch im Museum
Alles solche Art Tempelanlagen
Alles solche Art Tempelanlagen
"Original" Hello Kitty
„Original“ Hello Kitty
Gebetszeremonie
Gebetszeremonie
Ein echt schöner Tempel
Ein echt schöner Tempel
Aber eben nur bei Ebbe
Aber eben nur bei Ebbe
Mittagessen mit Ausblick
Mittagessen mit Ausblick
Ziemlich voller Beachclub
Ziemlich voller Beachclub
Kurz vor Sonnenuntergang
Kurz vor Sonnenuntergang

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