Aug06
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Elefant, Affe und Co.

Nach unseren wundervollen Tagen in Kuta ging es weiter ins Landesinnere: nach Ubud! Unser neues Hotel lag nur etwa 30km Strecke von unserem ersten entfernt, aber 30 Kilometer auf einem kleinen Roller im balinesischen Verkehr ist nicht gerade ein Katzensprung. Erst recht nicht, wenn man all sein Gepäck dabei hat. Ok, fast alles, denn einen unserer großen Rucksäcke konnten wir im ersten Hotel lassen, wo wir für unsere letzte Übernachtung wieder hin kommen. Dennoch war der Roller mit Ises großem Reiserucksack, zwei voll gepackten Tagesrucksäcken und natürlich uns beiden ziemlich voll. Ok, auf Bali soll das nichts heißen, wir haben hier schon Roller mit 4 Personen drauf gesehen (Papa, Mama, Oma, Kind)… geht auch irgendwie…

Voll bepackt...
Voll bepackt…

So hat diese kleine Fahrt am Ende fast zwei ganze Stunden gedauert und wir waren fix und fertig, als wir im Hotel waren. Erstmal ein Päuschen einlegen! Abends wollten wir dann ins hoteleigene Restaurant gehen, aber um 18 Uhr meinte der Kellner dann, der Koch sei schon nach Hause gegangen. Passt. So sind wir kurzerhand in eines der unzähligen Restaurants in der Nähe gegangen und hatten ein schönes Abendessen.

Schönes Hotelzimmer
Schönes Hotelzimmer
Pancake zum Frühstuck
Pancake zum Frühstuck

Am nächsten Tag hatten wir für den Morgen einen Besuch im Affenwald geplant. Dieser liegt direkt in Ubud und ist ein Wald inklusive Tempelanlagen, in dem viele Affen gehalten und aufgezogen werden. Wir waren auch noch recht früh da, sodass es anfangs auch noch recht leer war, aber es füllte sich zunehmend mit weiteren Touristen. Und überall liefen Affen rum. Größere, Jungtiere, Mamas mit Baby am Bauch, einfach nur herrlich. Ise hatte vorsichtshalber die Brille gleich daheim gelassen und auch sonst alles versteckt. Bis auf die Ohrringe. Als nämlich ein kleiner Affe auf ihre Schulter wollte, fand der die kleinen Stecker sehr interessant und wollte sie unbedingt herausreißen! Zum Glück konnte Ise sich vor dem Schicksal aber retten. Schnell die Stecker rausgenommen und verstaut, dann stand einem erneuten Affenbesuch auf der Schulter nichts mehr im Wege. Ein wirklich schöner Ausflug!

Affen
Affen
Mama mit Baby
Mama mit Baby
Wo ist die Luise?
Wo ist die Luise?
Regenwald
Regenwald
Der kleine hat sich immer wieder gewundert, warum die Enden der Räucherstäbchen so heiß sind, dass man sich verbrennt... und immer wieder angefasst...
Der kleine hat sich immer wieder gewundert, warum die Enden der Räucherstäbchen so heiß sind, dass man sich verbrennt… und immer wieder angefasst…
Soziale Kontake pflegen
Soziale Kontake pflegen
Tempel
Tempel
Ise mit ihrem Lieblingsaffen
Ise mit ihrem Lieblingsaffen
Leckeres Essen findet man hier überall!
Leckeres Essen findet man hier überall!

Abends sind wir dann noch zu einer Art traditionellem Gesang- und Feuertanz gegangen. Wird hier auch von unzähligen Anbietern vermarktet und Tickets verkauft, sodass am Ende unzählige Touristen da saßen und auf die Show warteten. Diese war aber sehr schön, denn es war ein großer „Chor“ aus Sängern, die irgendwelche Hintergrundgeräusche gemacht haben sowie ein paar schön kostümierte weibliche Tänzerinnen und andere Figuren wie ein „Häuptling“ oder „Teufel“ in Kostüm, die dann eine Art Geschichte erählt haben. Danach gab es noch eine Feuershow, in der ein Tänzer ständig durch einen glühenden Stapel Kokosnussschalen getanzt ist und diesen auseinander getreten hat. Tat bestimmt an den Füßen weh…

Der Chor
Der Chor
Eine der Tänzerinnen
Eine der Tänzerinnen
Noch mehr Show uns Gesang
Noch mehr Show uns Gesang
Feuertanz
Feuertanz

Der nächste Tag führte uns dann in die Nähe von Ubud zu ein paar echt schönen Reisterrassen. Man kann auch in ihnen entlang laufen und alles schön fotografieren. Bis auf die Kleinigkeit, dass mehrmals kleine Hütten kamen, wo ein paar Einheimische eine „Spende“ verlangt haben. Der Begriff ist eher ungünstig gewählt, denn ohne Spende kommt man nicht weiter. „Mehrmaliger Eintritt“ klingt aber dagegen echt blöd. Aber es ist ja nur Kleingeld, was man denen gibt.

Ise an den Reisterrassen
Ise an den Reisterrassen
Alles so herrlich grün
Alles so herrlich grün
Ise sah schon auf den ersten Blick so kompetent aus, dass sie gleich mithelfen durfte
Ise sah schon auf den ersten Blick so kompetent aus, dass sie gleich mithelfen durfte
"Eine Spende bitte!"
„Eine Spende bitte!“

Danach waren wir noch bei einem Tempel, an dem es eine heilige Quelle gibt. Wer will, kann dort eine heilige und reinigende Waschung mitmachen und sich nacheinander unter den verschiedenen Wasserhähnen bekippen lassen. Haben auch viele Touristen gemacht, war für uns aber irgendwie nichts…

Waschung im Tempel
Waschung im Tempel
Die Quelle an sich
Die Quelle an sich
Im Hintergrund dann die Bereiche zum Beten
Im Hintergrund dann die Bereiche zum Beten

Doch das absolute Highlight sollte dann der nächste Tag werden, denn dort hatten wir echt actiongepacktes Programm! Früh morgens wurden wir abgeholt und zu einem Elefanten-Safari-Park gebracht. Dort durften wir dann erstmal einen Elefanten waschen und ihn abbürsten. Mit Badesachen ging es dann auf den Rücken eines dieser Dickhäuter und erstmal eine kleine Runde im Pool drehen. Das war ganz schön kalt! Aber fantastisch! Die warme Dusche hinterher und das darauf folgende Frühstücksbuffet haben das ganze dann nur noch verbessert.

Einmal abspritzen bitte!
Einmal abspritzen bitte!
Gemeinsam schrubben
Gemeinsam schrubben
Ise ist bereit zum baden... war auch nötig... :P
Ise ist bereit zum baden… war auch nötig… :P
Ziemlich kalt...
Ziemlich kalt…
Erging mir aber nicht anders...
Erging mir aber nicht anders…
Töröööh!
Töröööh!

Nachdem wir gespeist haben, ging es erstmal auf einen Ausritt auf einem der Elefanten. Schön, von da oben einfach alles mal zu betrachten. Hinterher holten wir uns einen kleinen Futterkorb und konnten die Elefanten mit frischem Obst und Gemüse füttern. Die brauchen ja echt viel zu Fressen! Zum krönenden Abschluss gab es auch noch eine kleine Vorführung der Elefanten, wo sie mit ihren Pflegern Tricks aufgeführt haben wie Basketbälle werfen, Rechenaufgaben lösen oder zu malen. Ein echt toller Ausflug, denn Elefanten wollten wir hier schon immer mal sehen und auf ihnen reiten. Es war zwar auch nicht gerade günstig, aber dafür werden die Tiere dort ziemlich gut behandelt und gepflegt. Zumindest hat es den Eindruck gemacht.

Ausritt
Ausritt
Durch den Urwald
Durch den Urwald
Und wir hatten mega Spaß!
Und wir hatten mega Spaß!
Fütterungszeit
Fütterungszeit
Ises Highlight des Tages
Ises Highlight des Tages
Ich hoffe, die Hand bleibt an mir dran...
Ich hoffe, die Hand bleibt an mir dran…
Ise hat besonders der kleine Elefant gefallen...
Ise hat besonders der kleine Elefant gefallen…

Auf der Rückfahrt konnten wir dann noch in einem Café verschiedene Teesorten und den „teuersten Kaffee der Welt“ probieren. Kennt ja sicher jeder: der, der einmal durch diese Schleichkatzen gewandert ist… In Deutschland soll er um die 50 Euro pro Tasse kosten, hier nur 3,50 Euro. Geschmeckt hat er aber :D Und keine Spur von Katze.

Eine Luwak-Katze
Eine Luwak-Katze
Der Rohstoff der Delikatesse
Der Rohstoff der Delikatesse
Verschiedene Tees und Kaffees gab es kostenlos zu probieren
Verschiedene Tees und Kaffees gab es kostenlos zu probieren
Unser Luwak wird zubereitet
Unser Luwak wird zubereitet
Prost!
Prost!

Zurück in Ubud haben wir dann erstmal Mittag gegessen und sind nach einem kurzen Päuschen nochmal raus, um uns eine einstündige Ganzkörpermassage zu holen. Und das Ganze hat weniger als 6 Euro gekostet! Da konnte man gleich noch besser entspannen.

Aber auch für den Abend hatten wir was vor, denn ich wollte Ise in ein schickes Restaurant ausführen, in welchem ich ein paar Tage vorher einen Tisch bestellt habe. Dieser wartete dann auch schon mit Rosenblättern darauf auf uns. So machten wir uns bei tollem Essen nochmal einen unvergesslichen letzten Abend in Ubud!

Romantischer Abend
Romantischer Abend
Mit echt tollem Essen!
Mit echt tollem Essen!

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