Dies ist das Archiv - Monat: August 2016

Viel Spaß beim Stöbern!

Aug16
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Groß sein auf kleinem Raum…

Das letzte Ziel unserer Reise ist erreicht! Wir sind in Hong Kong! Wow! Vom Flughafen ging es mit dem Airport Express Zug in die Innenstadt. Diese ist quasi zweigeteilt und besteht aus der eigentlichen Innenstadt im Süden und Kowloon im Norden. Getrennt sind beide Teile durch den „Victoria Harbour“, einer schmalen Meerenge. Und in dieser nördlichen Innenstadt sollte unsere Unterkunft für die 5 Tage hier sein.

So hielt der Zug irgendwann in der Kowloon Station, von wo aus wir dann einen kostenlosen Shutte-Bus in die Nähe unseres Hotels bekommen sollten… Und so kamen wir auch gleich um die Ecke von unserem Hotel an. Doch das Problem war nun trotzdem: Wo ist das Hotel? Ich versuchte auf Google Maps unsere Position herauszufinden, während wir die Straße entlang gingen. Neben uns schon der erste Teenager mit den Augen ins Smartphone vertieft, auf der Suche nach neuen Pokémon. Und dann kam die Menschenmasse. Haufenweise Chinesen und etliche Inder, die alle anfingen, uns zu bequatschen und uns etwas verkaufen wollten.

Dann standen wir plötzlich vor einem riesigen Hochhaus mit der Aufschrift „Chungking Mansions“. Von unserer Unterkunft, dem glamourösen „Crystal Hostel“ jedoch noch keine Spur. Wie sich herausstellte, besteht das ganze Hochhaus im Grunde aus vielen kleinen Hotels bzw. Hostels, die eigentlich nur umgebaute Wohnungen mit kleiner Rezeption und ein paar Zimmern waren. Wir wussten zwar, dass wir keine noble Sterneunterkunft gebucht hatten, aber ganz so hatten wir uns das nicht vorgestellt und dachten, das ganze sei eine größere Art Jugendherberge. Mit unseren Rucksäcken bepackt kämpften wir uns also durch die Gänge des Gebäudes, zu beiden Seiten Stände mit zweifelhaft aussehenden Lebensmitteln, Smartphones, anderen Elektronikartikeln und natürlich einer riesigen Auswahl an SIM-Karten. Irgendwann hatten wir das Prinzip dann auch verstanden und fanden heraus, dass das Hochhaus im Grunde fünf Hochhäuser in einem sind, bestehend aus den Blöcken A bis E. Und in jedem dieser Blöcke fahren zwei Aufzüge hoch bis in den 16. Stock — einer nur die ungeraden Stockwerke, der andere zu den geraden Etagen. So warteten wir im richtigen Block auf den Aufzug, der uns in die elfte Etage zum Crystal Hostel bringen sollte. Dort standen wir vor verschlossenen Türen und lasen, dass wir zur Rezeption im 3. Stock mussten… Fuck! So rannte ich die Treppen runter, nur um unten zu erfahren, dass jetzt oben offen ist. Wie ich dann feststellen musste, ist acht Stockwerke herunter zu laufen deutlich leichter als sie hinterher wieder hoch zu laufen.

Letztendlich bekamen wir unser Zimmer! Dieses bestand im Grunde nur aus einem Bett und dem Bad. Ganze sieben Quadratmeter! Klasse! Die Dusche im knapp über 1 m2 großen Bad bestand dabei aus einem Duschkopf, den man direkt neben Toilette und dem Waschbecken nutzt, sowie einem Abfluss im Boden. Praktischer Nebeneffekt: Man putzt beim Duschen immer gleich den Toilettendeckel… :D

Kleines Zimmer, das quasi nur aus Bett besteht. Aber was braucht man mehr? :D
Kleines Zimmer, das quasi nur aus Bett besteht. Aber was braucht man mehr? :D
Dusche und Toilette in einem
Dusche und Toilette in einem

Und unser Zimmer scheint noch eines der größeren zu sein, denn andere sind insgesamt nur etwa 5 mgroß. Aber es ist ja an sich ausreichend. Deutlich günstiger als teure Hotels, schlafen kann man bequem und die Lage ist auch super. Erstaunlich ist dann ja auch, dass ja viele Menschen hier ständig auf ähnlich kleinem Raum leben, auch mit Familie. Da geht es uns in Deutschland wirklich gut!

Unser Hochhaus von außen inklusive Menschen
Unser Hochhaus von außen inklusive Menschen

Gut, von dem Essen, welches unten angeboten wird, will man nichts essen, denn die Töpfe mit Reis, Curry und Hähnchenschenkeln liegen dort nun schon seit unserer Ankunft rum. Ab und zu scheint dort wer etwas zu essen, dennoch wartet der Teller Hähnchen dort schon einige Tage bei 30 Grad Celsius darauf, gegessen zu werden. So etwas wollen wir unserem ohnehin schon angespannten Verdauungssystem nicht noch zumuten. Aber zum Glück gibt es ja den Retter in der Not: McDonalds!

Frühstück
Frühstück

Wir wüssten ehrlich gesagt auch nicht, was und wo wir sonst zum Frühstück essen sollen, denn den Tag schon mit Instant Nudeln zu beginnen wie viele der Einheimischen klingt für uns wenig appetitlich. Aber beim guten alten Mecces findet man zum Glück ja immer was!

Der zweite Tag führte uns runter zum Victoria Harbour, wo wir die Skyline der Stadt bewundern konnten. Schon erstaunlich, wie viele Hochhäuser es hier gibt. In der Nähe konnten wir dann den „Garden of Stars“ sehen, einem Hollywood-Pendant, wo sich viele Stars und Sternchen mit Handabdruck verewigt haben. Die meisten kannten wir nicht, doch Bruce Lee und Jackie Chan sind auch jedem Europäer sicher ein Begriff… :)

Skyline
Skyline
Blick auf die Stadt
Blick auf die Stadt
Bruce Lee
Bruce Lee
Ise hat Schwein gehabt...
Ise hat Schwein gehabt…
Kleinere Hände als Jackie Chan
Kleinere Hände als Jackie Chan

Abends gingen wir auch noch im Kowloon Park spazieren und schlenderten nachts wieder zum Victoria Harbour, um die Stadt bei Nacht zu sehen und eine mit Musik begleitete Lichtershow zu sehen. Die war dann aber irgendwie schon recht enttäuschend, denn es war einfach nur die Beleuchtung der Hochhäuser wie an jedem Tag, nur eben etwas zur Musik angepasst… aber trotzdem mal schön zu sehen.

Stadt bei Nacht
Stadt bei Nacht
Hier gibt es sogar schon Hefte für Pokémon Go zu kaufen! :D
Hier gibt es sogar schon Hefte für Pokémon Go zu kaufen! :D

Am dritten Tag wollten wir uns in die Innenstadt stürzen. Nachdem wir das U-Bahn Netz verstanden hatten und unsere ersten Tickets gekauft hatten, ging es auch schon die zwei Stationen bis ins Zentrum von Hong Kong, einmal unter der Meerenge drunter durch. Sich dann in der Stadt zu orientieren war anfangs auch kein Zuckerschlecken, da die Häuser oft durch Gänge verbunden sind und man sich auch schonmal im Gewirr der Häuser und Verbindungen verlieren kann. Irgendwann hatten wir aber den Park erreicht und konnten dort etwas herum schlendern und entspannen, zumindest soweit es uns bei den ca. 30 Grad Celsius inklusive hoher Luftfeuchtigkeit möglich ist. Wir sind eigentlich ständig am schwitzen und müssen viel trinken. Dennoch ist es sehr schön!

U-Bahn fahren
U-Bahn fahren
Happy Ise
Happy Ise

Gleich in der Nähe war dann auch die Station der „Peak Tram“, einer Kettenbahn, die zum Gipfel des Berges der Stadt fährt. Allerdings wollte scheinbar jeder in Hong Kong dort hoch, sodass wir etwa eine Stunde warten mussten, bis wir endlich in der Bahn saßen und die etwa 1000 Höhenmeter überbrückten. Oben wurden wir allerdings mit einer tollen Aussicht belohnt und konnten die ganze Stadt sehen. Nice! Durch das ganze Gucken hatten wir aber wieder Hunger, und da es gerade mal da war, ging es wie schon in Bali hier wieder zu einem Bubba Gump Restaurant, denn wir hatten einfach Hunger auf Shrimps!

Hier war warten angesagt...
Hier war warten angesagt…
Doch irgendwann hatten wir unsere Tickets
Doch irgendwann hatten wir unsere Tickets
Fahrt in der Tram
Fahrt in der Tram
Von oben sah die Stadt echt atemberaubend aus
Von oben sah die Stadt echt atemberaubend aus
Gemeinsam ganz oben
Gemeinsam ganz oben
Belohnungsessen
Belohnungsessen

Für den vierten Tag hatten wir den Besuch von zwei Tempeln geplant. Dazu ging es wieder in die U-Bahn. Es ist einfach erstaunlich, wie viele Leute hier rum laufen. Noch erstaunlicher ist der Anteil der Menschen, die dabei ständig das Smartphone vor dem Gesicht haben. Ich dachte schon, in Deutschland würde in der Straßenbahn jeder am Handy sitzen, aber hier hat es noch ganz andere Ausmaße. Wir sehen jeden Tag unzählige Leute, die unterwegs Pokémon Go spielen, und ja, ich habe es hier auch selbst schon ein paar mal gespielt… :D Aber es ist hier alles irgendwie einen Tuck extremer als wir es bisher kennen. Eine interessante Kultur. Und ich bin zwar mit meinen knapp 1,80m nicht der Größte, doch hier kann ich immer bequem über die meisten Leute drüber blicken. Schade, dass wir hier zu keinem Konzert gehen, denn hier könnte ich ausnahmsweise immer gut gucken.

Eingang zum Tempel
Eingang zum Tempel
Einmal vollräuchern bitte
Einmal vollräuchern bitte
Sah echt toll aus
Sah echt toll aus
Klassische Touristenpose
Klassische Touristenpose
Echt gemütlich dort
Echt gemütlich dort
Zum Mittagessen erstmal ein Stück Kuchen
Zum Mittagessen erstmal ein Stück Kuchen
Und noch ein schöner Tempel
Und noch ein schöner Tempel
Mit süßen Baumchen davor
Mit süßen Baumchen davor
Ein schöner Gartenpark mit Hochhäusern im Hintergrund
Ein schöner Gartenpark mit Hochhäusern im Hintergrund
Goldener kleiner Tempel
Goldener kleiner Tempel
Mit schönem Teich
Mit schönem Teich
Leben auf 40+ Stockwerken...
Leben auf 40+ Stockwerken…

Insgesamt gefällt uns Hong Kong schon sehr. Es ist deutlich anders als in Europa oder Neuseeland, aber wir fühlen uns hier schon wohler und sicherer als auf Fiji oder Bali. Man wird zwar auch hier oft von (zumeist indischen) Verkäufern angesprochen, die uns für nur gut 100€ eine Rolex, maßgeschneiderte Anzüge oder Edelhandtaschen von „Lois Vitton“ oder „Kalvin Clein“ anbieten. Aber dennoch kann man sich freier und sicherer bewegen als durch die Städte Balis. Man ist persönlich einfach weniger gestresst, denn trotz der vielen Menschen gibt es eine gewisse Ordnung und System, anders als wir es in Bali und Fiji kennengelernt hatten. Aber vielleicht ist das auch nur Gewöhnungssache.

Und nun ist der Spaß auch fast vorbei! Der letzte Tag führte uns schon am Vormittag zum Flughafen, wo wir unsere Rucksäcke im Check-In Schalter abgaben. Danach nahmen wir noch zwei Busse, um nach Ngong Ping zu kommen. Dort gibt es nämlich eine riesige Buddha-Statue und ein Kloster. Allerdings muss man zu der Statue auch etliche Stufen erklimmen, aber wir waren durch die Wanderungen in unserem Jahr schon ganz gut vorbereitet.

Big Buddha
Big Buddha
Da mussten wir hoch...
Da mussten wir hoch…
Die ganzen Stufen hochgelaufen
Die ganzen Stufen hochgelaufen
Statuen und Kloster
Statuen und Kloster
Ausblick von oben
Ausblick von oben
Schöner Klostertempel
Schöner Klostertempel
Aufwendig verziert
Aufwendig verziert
Halle der 10000 Buddhas
Halle der 10000 Buddhas
Vom Dorf aus gesehen...
Vom Dorf aus gesehen…

Auf jeden Fall war dies ein schöner Abschluss unseres Jahres! Denn nun sitzen wir am Flughafen und warten auf die Heimkehr. Ein merkwürdiges Gefühl, jetzt nach Hause zu fahren, aber auch ein Gutes. Denn wir sind froh, alle wieder zu sehen! Und es werden ja sicher noch einige Abenteuer folgen… ;)

Aug15
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Pullerpause und Polizeibesuch

Da wir ja schon einmal auf den Gili-Inseln waren, lag es natürlich nahe, gleich noch nach Lombok zu fahren. Wieso auch nicht…

So fuhren wir am Vormittag unseres letzten Tages dann mit einer kleinen Fähre von Gili T rüber aufs Festland, wo schon unzählige Taxis wieder darauf warteten, die Touristen zu ihren Hotels zu bringen. So verhandelten auch wir einen Preis aus und sprangen in eines der Taxis. Die großen Rucksäcke in den Kofferraum, die Kleinen auf die Rückbank zu uns.

Unser Taxifahrer war auch sehr nett und meinte, wir können an verschiedenen Spots entlang des Weges anhalten und Fotos schießen. Das taten wir auch und ich ließ Ise aussteigen und ein paar Fotos machen, wollte aus Sicherheitsgründen aber auch selbst im Wagen bleiben. Als der Taxifahrer dann aber auch ausgestiegen war, ging ich auch mal mit ihm, um mir alles anzusehen.

Bei unserem zweiten Stop schickte ich Ise wieder los zum Fotos machen. Währenddessen wollte der Taxifahrer eine kleine Pullerpause am Wegesrand machen und bat mich, auszusteigen, sodass er neben der geöffneten Autotür heimlich pinkeln konnte. Mir war die Sache zwar etwas unangenehm, aber was soll man machen. Jeder muss ja mal… So wartete ich mit Ise, die mittlerweile zurück war, einen Moment hinter dem Auto, während der Taxifahrer daneben stand und pinkelte. Als das Geschäft erledigt war, ging es einfach weiter. Unser Taxifahrer hat uns auch gleich noch ein Angebot für Transport und Boot zurück nach Bali gemacht, welches wir aufgrund des guten Preises auch angenommen haben. Als unser Fahrer dann nachdem wir am Hotel angekommen waren, schon für das ausgestellte Ticket bezahlt werden wollte, weigerten wir uns natürlich, denn wir wollten ihm natürlich nicht vorher das Geld geben. Nach langem hin und her mussten wir ihm dann jedoch die Hälfte vorher anzahlen, war wir mit 200000 Rupien auch machten. Das waren ja nur so etwa 13 Euro.

Im Hotel dauerte es dann auch eine Weile, ein Zimmer zu bekommen, denn die Räume waren noch nicht fertig und der Raum, in den wir sollten, war noch besetzt mit einer Gruppe Franzosen, die meinten, vom Personal bestohlen worden zu sein und deshalb das Hotel nicht verlassen wollten.

Erstmal Mittag essen... Hähnchen süß-sauer... war am Ende aber fast nur Knochen... naja... :D
Erstmal Mittag essen… Hähnchen süß-sauer… war am Ende aber fast nur Knochen… naja… :D
Unser Roller auf Lombok
Unser Roller auf Lombok

Nachdem wir dann ein Hotelzimmer hatten, ging es erstmal essen und uns einen Roller ausleihen, denn wir wollten ja während der zwei Tage auf Lombok auch irgendwie mobil sein und unser anderer Roller war ja noch in Padang Bai geparkt. Als wir dann zurück kamen, stand die Polizei vor dem Hotel und nahm gerade die Aussage der Franzosen entgegen. Wie sich nun herausstellte, war wohl nicht das Personal für den Diebstahl verantwortlich, sondern der Taxifahrer, der uns gefahren hat. Dieser war nämlich nachdem er uns abgeliefert hat, noch zu den Franzosen gegangen und wollte ihnen seine Dienste anbieten, aber sie lehnten ab. Und dann sah der Taxifahrer eine offene Tür während einer derFranzosen unter der Dusche war und seine Freunde sich im Zimmer nebenan stritten. Perfekt, keiner guckt, also hat er aus einer Laptophülle umgerechnet 500-600 Euro geklaut.

Die Polizei ist da...
Die Polizei ist da…

Wir dachten erst noch, das sei gar nicht möglich, denn der Typ war eigentlich so nett. In dem Moment fiel mir aber auch wieder seine Pullerpause ein und kam mir verdächtig vor. Und so schauten wir im Zimmer mal in Ises Handtasche. Und wie sich herausstellte, hat er auch bei uns zugeschlagen! Glücklicherweise lange nicht so schlimm wie bei den Franzosen, da ich alle Kreditkarten und das Geld im Portemonnaie in der Hose trug und in Ises Brieftasche nur 30 Euro in Scheinen lagen, unser Restgeld aus Deutschland und geplantes Dönergeld nach unserer Rückkehr. Da es vorher auf alle Fälle noch da war, kann es nur während der Taxifahrt geklaut worden sein.

Und da ist es mir dann wie Schuppen von den Augen gefallen: Der Fahrer muss in einem geschickten Moment schnell Ises Handtasche vom Rücksitz gegriffen haben und während er sein kleines Geschäft verrichtete, schnell das Geld stibitzt haben. Das ganze muss wirklich schnell und unauffällig passiert sein, denn ich habe ja auch aus den Augenwinkeln leicht darauf geachtet, dass er auch ja da neben dem Auto stehen bleibt und sich nicht rein zu unseren Taschen beugt… aber er hat es geschafft. Zeigt nur, dass er wohl wirklich ein Profi war…

So meldeten wir das auch der Polizei, die dann kurz darauf auch herausgefunden hat, dass das „Ticket“, welches er uns verkauft hat, gefälscht ist und die Firma darauf nicht existiert und auch die Telefonnummer nur eine Fälschung ist. Wir waren wohl wirklich an einen Dieb und Betrüger geraten!

Wir verbrachten dann auch einige Zeit auf dem Polizeirevier, wo wir genau wie die Franzosen das Ganze offiziell anzeigen mussten. Ise hatte zum Glück auch Fotos vom Fahrer und vom Kennzeichen gemacht. Wie sich herausstellte, war der Fahrer auch polizeibekannt. Und für einen Diebstahl in dieser Größenordnung (speziell das gestohlene Geld der Franzosen) stünde für den Fahrer eine Gefängnisstrafe von 1-2 Jahren auf dem Tagesplan, wenn er das Geld nicht zurück geben kann. Den wenn sie ihn finden, hat er die Wahl das Geld an uns und den Franzosen zurück zu geben oder die Jahre ins Gefängnis zu gehen. Das nennt man dann wohl Gerechtigkeit! ;) Natürlich hatte sich dieser sofort irgendwo hin abgesetzt und ist erstmal untergetaucht, sodass die Polizei auch in den kommenden Tagen nichts herausfand.

Betende im Tempel
Betende im Tempel
Opfergaben
Opfergaben
Der Tempel war offensichtlich ein guter Platz zum Angeln
Der Tempel war offensichtlich ein guter Platz zum Angeln

Für uns blieb natürlich nur der Schluss, mit der Sache abzuschließen, es als Lehrgeld zu verbuchen und daraus zu lernen, noch vorsichtiger zu sein. Unsere Verluste hielten sich ja noch in Grenzen und hätten deutlich schlimmer aussehen können. Aber wir machten uns wenigstens noch eine schöne kurze Zeit auf Lombok, fuhren nach Mataram, gingen shoppen und essen und entspannten einfach nur. Im Nachhinein hätten wir aber auch einfach länger auf Gili oder Bali bleiben können.

Ein schöner Strand am Abend
Ein schöner Strand in Senggigi am Abend

Um zurück nach Bali zu kommen mussten wir uns natürlich nun um ein anderes Ticket kümmern, was dann auch irgendwie geklappt hat. Dort stand unser Roller auch noch da! Puh! So fuhr ich ihn zurück nach Denpasar, während Ise und unsere Rucksäcke mit dem kostenlosen Transfershuttle der Bootsfirma fuhr. So war es etwas entspannter als wenn wir wieder alles auf dem Roller hätten verstauen müssen.

Rückfahrt im "Shuttlebus"
Rückfahrt im „Shuttlebus“

Und so endete auch schon unsere Zeit in Bali! Am nächsten Morgen brachte ich den Roller zurück, fuhr mit Ise im Taxi zum Flughafen, aßen noch einmal etwas und waren dann auch schon im Flieger zum letzten Ziel unserer großen Reise: Hong Kong!

Aug15
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Somewhere beyond the sea…

Nächstes Ziel nach unseren tollen Tagen in Ubud im Zentrum Balis waren die Gili Inseln, genauer gesagt die Insel Gili Trawangan. Diese liegt zusammen mit ein paar anderen kleinen Inseln ein Stück östlich von Bali, direkt vor der Küste von Lombok, der nächsten großen Insel Indonesiens. Ich weiß, komplizierte Beschreibung. Wer’s noch nicht verstanden hat, einfach mal bei Google Maps vorbei schauen…

Auf Gili T hatten wir wieder vier Nächte geplant, da wir uns dort gern einen kleinen Traum von uns erfüllen wollten: Tauchen gehen! Doch zuerst mal muss man ja bis dort hin kommen. So hat man entweder die Wahl, die zwar günstige, aber elend langsame öffentliche Fähre nach Lombok zu nehmen (und von dort noch eine weitere nach Gili T), oder man nimmt eines der „Fast Boats“, um direkt und auch viel schneller auf die Insel gebracht zu werden.

Da wir keinen ganzen Urlaubstag verschenken wollten, entschlossen wir uns für die etwas teurere Variante des Fast Boats. Das hieß aber auch, dass wir recht zeitig in „Padang Bai“, dem Hafenort sein mussten. Das hieß also, dass wir wieder früh raus mussten, um auf unserem vollgepackten Roller die über einstündige Fahrt zurückzulegen. Das war ziemlich anstrengend, aber kurz vor neun standen wir plötzlich in Padang Bai und wurden schon von den verschiedenen Bootsanbietern angesprochen. Ise hat dann während ich den Roller geparkt habe, einen guten Preis verhandelt und ein paar stressige Minuten später saßen wir auf einmal an Bord eines Schiffes, welches uns und unzählige andere Touristen zu den Gilis bringen sollte.

Pferdetaxi
Pferdetaxi
Gemütliches Zimmer mit großem Bett
Gemütliches Zimmer mit großem Bett
Und draußen eine Bar
Und draußen eine Bar
Erstmal was essen...
Erstmal was essen…

Gili Trawangan ist zwar die größte der Inseln dort, aber an sich auch recht klein. Es gibt dort zum Beispiel keine motorisierten Fahrzeuge, man läuft entweder, nimmt ein Fahrrad oder eine der unzähligen Pferdekutschen. So waren wir bald in unserem Hotel angekommen und bekamen durch ein paar Buchungsprobleme dann sogar ein Zimmer mit Klimaanlage statt nur mit Ventilator, worüber wir im Nachhinein echt dankbar waren, denn auf Gili T war es um einiges wärmer als in Ubud. Den Rest des Tages verbrachten wir dann erstmal damit, in einer Strandbar zu entspannen und uns für unseren Tauchkurs zu registrieren. Diesen wollten wir nämlich bei Mango Dive machen, einer Tauchschule, die von einem Deutschen betrieben wird und auch ziemlich professionell ist. Nachdem wir also den ganzen Papierkram ausgefüllt hatten, war alles geregelt und am nächsten Morgen sollte es mit unserem Tauchlehrer Nico endlich losgehen!

Und so war es dann auch! So bekamen wir am Morgen gleich erstmal eine Einführung in das Tauchen, bekamen das Equipment erklärt, die wichtigsten Regeln, die beim Tauchen zu beachten sind, was wir üben wollten und wie man sich unter Wasser verständigt. Dann ging es auch schon los auf einen ersten Tauchgang im Pool. Dieser war mit 24 Grad Celsius sogar gefühlt recht kalt, zumindest kälter als das 29 Grad Celsius warme Meer… :D So übten wir die Grundlagen wie eine neutrale Tarierung herzustellen und auch gleich ein paar Notfallsachen, zum Beispiel wie man sein Atemgerät wieder findet, wenn man es aus dem Mund verliert.

Kaum hatten wir den kleinen Testlauf beendet ging es auch schon auf zum ersten richtigen Tauchgang! Wenige Minuten später fanden wir uns an Bord des Mango-Boots wieder und fuhren raus zum „Shark Point“, einem der unzähligen Tauchspots in den Riffen um die Inseln. Und es war einfach herrlich! Wir waren über 40 Minuten unter Wasser, tauchten bis auf 12m Tiefe hinab und sahen wunderschöne Korallenriffe, Fische, und sogar riesige Schildkröten! Wow!

Danach waren wir angefixt und voll motiviert, so stürzten wir uns sogar mit etwas Eifer auf den Theorieteil. Der gehört ja schließlich auch dazu. So sahen wir uns die ersten Kapitel eines Lehrvideos and und bekamen auch Lehrbücher, aus denen wir Übungsfragen beantworten mussten. Gut, dass Ise ein Talent darin hat, passende Sätze in Büchern zu finden, um die Lücken in den Quizfragen auszufüllen.

Theorieunterricht muss sein
Theorieunterricht muss sein

Der nächste Tag begann dann wieder mit etwas Theorie und einer Session im Pool. Dieses mal hatten wir auch noch etwas Zuwachs bekommen, denn ein Mädel namens Lucy wurde noch in unsere Gruppe aufgenommen. Aber das war ja trotzdem noch sehr wenig und privat, wenn man das mit anderen Gruppen in anderen Tauchschulen vergleicht, wo teilweise über 6 Schüler in einer Gruppe sind. Dieses mal übten wir im Pool auch ein paar schwierigere Drills, zum Beispiel, bei fehlender Luftversorgung des Partners diesen von der eigenen Flasche mit zu versorgen. Eine für mich persönlich recht schwierige Aufgabe war es, unter Wasser die Maske abzusetzen, ruhig zu atmen und sie wieder aufzusetzen. Denn auch wenn man durch den Mund natürlich weiter Luft bekommt, gerät der Körper leicht in Panik, wenn man das Wasser und die Luftblasen an Nase und Augen spürt. Aber es hat dann doch funktioniert.

Ise ist auch fleißig am lernen...
Ise ist auch fleißig am lernen…
Pfannkuchen zum Frühstück
Pfannkuchen zum Frühstück

Am Nachmittag hieß es dann wieder raus ins Meer, wo wir unseren zweiten tollen Tauchgang erlebten. Dieses mal wurde mehr auf die Tarierung, Atmung und Kommunikation geachtet. Der Abend endete dann natürlich noch mit weiterem Theorietraining zusammen mit Nico, der uns viel erklärte.

Abendessen in einem österreichischen Restaurant... es gab Fritattensuppe...
Abendessen in einem österreichischen Restaurant… es gab Fritattensuppe…
Wiener Schnitzel und Käsespätzle...
Wiener Schnitzel und Käsespätzle…

Am letzten Tag hatten wir dann noch gleich zwei Tauchgänge geplant. So ging es morgens wieder raus zu einem schönen Riff. Viele Leute meinten auch, dass Bali oder Indonesien allgemein zu den schönsten Plätzen zum Tauchen gehört, da man viel sehen kann, das Wasser warm und sehr klar ist. Also ein perfekter Ort fürs Tauchtraining. Wir übten nun auch im Meerwasser einige der Notfalldrills, die wir schon aus dem Pool kannten. So hieß es dann bei unserem letzten Tauchgang am Nachmittag auch wieder, die Maske beim Tauchen komplett mit Wasser zu füllen und zu entleeren. Dort ging es aber ohne Probleme. Beim letzten Tauchgang hatten wir auch unsere Actioncam dabei und konnten noch ein paar Fotos von uns und der Unterwasserwelt machen.

Wir zwei beim Tauchen
Wir zwei beim Tauchen
Seesterni
Seesterni
"Lionfish" — ziemlich giftig!
„Lionfish“ — ziemlich giftig!
Tauch-Selfie
Tauch-Selfie
Taucherin Ise
Taucherin Ise
Riesenschildkröte
Riesenschildkröte
Blubb blubb...
Blubb blubb…
Zeit zum Auftauchen
Zeit zum Auftauchen
Wieder an Bord des Bootes
Wieder an Bord des Bootes

Doch noch hatten wir es nicht geschafft! Am Ende musste natürlich noch eine Prüfung bewältigt werden, die aus 50 Ankreuzfragen bestand. Doch durch unser gutes Training mit Nico bestanden Ise und ich sogar glamourös mit 100% korrekten Antworten… und können uns nun stolze Besitzer eines „Open Water Diver“ Tauchscheins nennen! Yeah!

Unsere Tauchgruppe
Unsere Tauchgruppe
Tauchschein bestanden!
Tauchschein bestanden!

Durch unseren Tauchkurs waren wir auf Gili also gut beschäftigt, hatten aber auch immer genug Zeit für etwas Umherschlendern, Entspannung und natürlich auch leckeres Essen!

Strandfoto
Strandfoto
Einfach schön hier... :)
Einfach schön hier… :)
Aug06
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Elefant, Affe und Co.

Nach unseren wundervollen Tagen in Kuta ging es weiter ins Landesinnere: nach Ubud! Unser neues Hotel lag nur etwa 30km Strecke von unserem ersten entfernt, aber 30 Kilometer auf einem kleinen Roller im balinesischen Verkehr ist nicht gerade ein Katzensprung. Erst recht nicht, wenn man all sein Gepäck dabei hat. Ok, fast alles, denn einen unserer großen Rucksäcke konnten wir im ersten Hotel lassen, wo wir für unsere letzte Übernachtung wieder hin kommen. Dennoch war der Roller mit Ises großem Reiserucksack, zwei voll gepackten Tagesrucksäcken und natürlich uns beiden ziemlich voll. Ok, auf Bali soll das nichts heißen, wir haben hier schon Roller mit 4 Personen drauf gesehen (Papa, Mama, Oma, Kind)… geht auch irgendwie…

Voll bepackt...
Voll bepackt…

So hat diese kleine Fahrt am Ende fast zwei ganze Stunden gedauert und wir waren fix und fertig, als wir im Hotel waren. Erstmal ein Päuschen einlegen! Abends wollten wir dann ins hoteleigene Restaurant gehen, aber um 18 Uhr meinte der Kellner dann, der Koch sei schon nach Hause gegangen. Passt. So sind wir kurzerhand in eines der unzähligen Restaurants in der Nähe gegangen und hatten ein schönes Abendessen.

Schönes Hotelzimmer
Schönes Hotelzimmer
Pancake zum Frühstuck
Pancake zum Frühstuck

Am nächsten Tag hatten wir für den Morgen einen Besuch im Affenwald geplant. Dieser liegt direkt in Ubud und ist ein Wald inklusive Tempelanlagen, in dem viele Affen gehalten und aufgezogen werden. Wir waren auch noch recht früh da, sodass es anfangs auch noch recht leer war, aber es füllte sich zunehmend mit weiteren Touristen. Und überall liefen Affen rum. Größere, Jungtiere, Mamas mit Baby am Bauch, einfach nur herrlich. Ise hatte vorsichtshalber die Brille gleich daheim gelassen und auch sonst alles versteckt. Bis auf die Ohrringe. Als nämlich ein kleiner Affe auf ihre Schulter wollte, fand der die kleinen Stecker sehr interessant und wollte sie unbedingt herausreißen! Zum Glück konnte Ise sich vor dem Schicksal aber retten. Schnell die Stecker rausgenommen und verstaut, dann stand einem erneuten Affenbesuch auf der Schulter nichts mehr im Wege. Ein wirklich schöner Ausflug!

Affen
Affen
Mama mit Baby
Mama mit Baby
Wo ist die Luise?
Wo ist die Luise?
Regenwald
Regenwald
Der kleine hat sich immer wieder gewundert, warum die Enden der Räucherstäbchen so heiß sind, dass man sich verbrennt... und immer wieder angefasst...
Der kleine hat sich immer wieder gewundert, warum die Enden der Räucherstäbchen so heiß sind, dass man sich verbrennt… und immer wieder angefasst…
Soziale Kontake pflegen
Soziale Kontake pflegen
Tempel
Tempel
Ise mit ihrem Lieblingsaffen
Ise mit ihrem Lieblingsaffen
Leckeres Essen findet man hier überall!
Leckeres Essen findet man hier überall!

Abends sind wir dann noch zu einer Art traditionellem Gesang- und Feuertanz gegangen. Wird hier auch von unzähligen Anbietern vermarktet und Tickets verkauft, sodass am Ende unzählige Touristen da saßen und auf die Show warteten. Diese war aber sehr schön, denn es war ein großer „Chor“ aus Sängern, die irgendwelche Hintergrundgeräusche gemacht haben sowie ein paar schön kostümierte weibliche Tänzerinnen und andere Figuren wie ein „Häuptling“ oder „Teufel“ in Kostüm, die dann eine Art Geschichte erählt haben. Danach gab es noch eine Feuershow, in der ein Tänzer ständig durch einen glühenden Stapel Kokosnussschalen getanzt ist und diesen auseinander getreten hat. Tat bestimmt an den Füßen weh…

Der Chor
Der Chor
Eine der Tänzerinnen
Eine der Tänzerinnen
Noch mehr Show uns Gesang
Noch mehr Show uns Gesang
Feuertanz
Feuertanz

Der nächste Tag führte uns dann in die Nähe von Ubud zu ein paar echt schönen Reisterrassen. Man kann auch in ihnen entlang laufen und alles schön fotografieren. Bis auf die Kleinigkeit, dass mehrmals kleine Hütten kamen, wo ein paar Einheimische eine „Spende“ verlangt haben. Der Begriff ist eher ungünstig gewählt, denn ohne Spende kommt man nicht weiter. „Mehrmaliger Eintritt“ klingt aber dagegen echt blöd. Aber es ist ja nur Kleingeld, was man denen gibt.

Ise an den Reisterrassen
Ise an den Reisterrassen
Alles so herrlich grün
Alles so herrlich grün
Ise sah schon auf den ersten Blick so kompetent aus, dass sie gleich mithelfen durfte
Ise sah schon auf den ersten Blick so kompetent aus, dass sie gleich mithelfen durfte
"Eine Spende bitte!"
„Eine Spende bitte!“

Danach waren wir noch bei einem Tempel, an dem es eine heilige Quelle gibt. Wer will, kann dort eine heilige und reinigende Waschung mitmachen und sich nacheinander unter den verschiedenen Wasserhähnen bekippen lassen. Haben auch viele Touristen gemacht, war für uns aber irgendwie nichts…

Waschung im Tempel
Waschung im Tempel
Die Quelle an sich
Die Quelle an sich
Im Hintergrund dann die Bereiche zum Beten
Im Hintergrund dann die Bereiche zum Beten

Doch das absolute Highlight sollte dann der nächste Tag werden, denn dort hatten wir echt actiongepacktes Programm! Früh morgens wurden wir abgeholt und zu einem Elefanten-Safari-Park gebracht. Dort durften wir dann erstmal einen Elefanten waschen und ihn abbürsten. Mit Badesachen ging es dann auf den Rücken eines dieser Dickhäuter und erstmal eine kleine Runde im Pool drehen. Das war ganz schön kalt! Aber fantastisch! Die warme Dusche hinterher und das darauf folgende Frühstücksbuffet haben das ganze dann nur noch verbessert.

Einmal abspritzen bitte!
Einmal abspritzen bitte!
Gemeinsam schrubben
Gemeinsam schrubben
Ise ist bereit zum baden... war auch nötig... :P
Ise ist bereit zum baden… war auch nötig… :P
Ziemlich kalt...
Ziemlich kalt…
Erging mir aber nicht anders...
Erging mir aber nicht anders…
Töröööh!
Töröööh!

Nachdem wir gespeist haben, ging es erstmal auf einen Ausritt auf einem der Elefanten. Schön, von da oben einfach alles mal zu betrachten. Hinterher holten wir uns einen kleinen Futterkorb und konnten die Elefanten mit frischem Obst und Gemüse füttern. Die brauchen ja echt viel zu Fressen! Zum krönenden Abschluss gab es auch noch eine kleine Vorführung der Elefanten, wo sie mit ihren Pflegern Tricks aufgeführt haben wie Basketbälle werfen, Rechenaufgaben lösen oder zu malen. Ein echt toller Ausflug, denn Elefanten wollten wir hier schon immer mal sehen und auf ihnen reiten. Es war zwar auch nicht gerade günstig, aber dafür werden die Tiere dort ziemlich gut behandelt und gepflegt. Zumindest hat es den Eindruck gemacht.

Ausritt
Ausritt
Durch den Urwald
Durch den Urwald
Und wir hatten mega Spaß!
Und wir hatten mega Spaß!
Fütterungszeit
Fütterungszeit
Ises Highlight des Tages
Ises Highlight des Tages
Ich hoffe, die Hand bleibt an mir dran...
Ich hoffe, die Hand bleibt an mir dran…
Ise hat besonders der kleine Elefant gefallen...
Ise hat besonders der kleine Elefant gefallen…

Auf der Rückfahrt konnten wir dann noch in einem Café verschiedene Teesorten und den „teuersten Kaffee der Welt“ probieren. Kennt ja sicher jeder: der, der einmal durch diese Schleichkatzen gewandert ist… In Deutschland soll er um die 50 Euro pro Tasse kosten, hier nur 3,50 Euro. Geschmeckt hat er aber :D Und keine Spur von Katze.

Eine Luwak-Katze
Eine Luwak-Katze
Der Rohstoff der Delikatesse
Der Rohstoff der Delikatesse
Verschiedene Tees und Kaffees gab es kostenlos zu probieren
Verschiedene Tees und Kaffees gab es kostenlos zu probieren
Unser Luwak wird zubereitet
Unser Luwak wird zubereitet
Prost!
Prost!

Zurück in Ubud haben wir dann erstmal Mittag gegessen und sind nach einem kurzen Päuschen nochmal raus, um uns eine einstündige Ganzkörpermassage zu holen. Und das Ganze hat weniger als 6 Euro gekostet! Da konnte man gleich noch besser entspannen.

Aber auch für den Abend hatten wir was vor, denn ich wollte Ise in ein schickes Restaurant ausführen, in welchem ich ein paar Tage vorher einen Tisch bestellt habe. Dieser wartete dann auch schon mit Rosenblättern darauf auf uns. So machten wir uns bei tollem Essen nochmal einen unvergesslichen letzten Abend in Ubud!

Romantischer Abend
Romantischer Abend
Mit echt tollem Essen!
Mit echt tollem Essen!
Aug06
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Heiß, heißer, Bali!

So, nach nun über einer Woche auf Bali gibt es auch endlich einen Blogeintrag mit unseren bisherigen Erlebnissen. Aber der Titel beschreibt das ganze schon ziemlich treffend. Und er ist auch teilweise mit der Grund, dass wir bis jetzt noch nichts geschrieben haben, denn wir waren einfach abends auch oft ziemlich erschöpft… aber jetzt zu den Geschehnissen…

Über den Abschied aus Neuseeland brauche und kann ich eigentlich nicht viel zu erzählen, denn es verlief recht kurz und schmerzlos. Wir durften noch eine letzte Fahrt in „unserem“ Moby erleben, als wir zum Flughafen gebracht wurden. Ein letztes Foto, Umarmung, ein trauriger und sehnsüchtiger Blick zurück, und etwas später saßen wir dann irgendwie auch schon einem Flugzeug, dass vom Boden abhob und Neuseeland unter uns zurück ließ und immer kleiner werden ließ… Danke, Neuseeland! Für alles!

Komfortable Übernachtung sieht anders aus...
Komfortable Übernachtung sieht anders aus…

Nach einem elfstündigen Flug nach Hong Kong und einem weiteren fünfstündigen Flug nach Denpasar mit Cathay Pacific sind uns erstmal wieder unsere Erste-Welt-Probleme vor Augen getreten: Wir haben ja noch zwei Langstreckenflüge mit Cathay vor uns in ein paar Tagen… Aber wir haben schon alle guten Filme an Bord geguckt!!! AHHH! :D

Doch genug davon, der Beitrag soll ja um den Urlaub hier gehen. Die Ankunft in Bali hat uns schon gleich zu Anfang gezeigt, dass hier einiges anders ist als in Deutschland oder Neuseeland. Nachdem die unendlich lange Schlange bei der Einwanderungsbehörde geschafft war und wir unsere Backpacks durch den Zoll hatten, warteten in der Hotelhalle schon hunderte Menschen nur auf uns, winkten mit „Taksi“-Schildern und wollten uns helfen, möglichst komfortabel und teuer in unser Hotel zu kommen. Nachdem wir uns erstmal mit Bargeld aus dem Automaten eingedeckt haben (Wir sind jetzt Multimilllionäre! :D) nahmen wir dann auch eines dieser Taxis und wurden zum Hotel gebracht.

Dieses lag im südöstlichen Teil der Hauptstadt Denpasar, schon ein Stück ab vom Schuss, jedoch auch nicht am Strand. Dennoch war es eigentlich sehr schön und unser Raum sehr gemütlich. Und über 17 Euro die Nacht konnten wir uns auch nicht beklagen. Am Abend probierten wir im Restaurant des Hotels auch gleich unser erstes indonesisches Essen. Ich hatte Nasi Goreng mit Hähnchen, Ise aß Mie Goreng, sowas ähnliches, jedoch mit Nudeln. Ich fand meins jedenfalls recht lecker, aber wirklich Hunger hatten wir bei der Hitze eh nicht.

Unser erstes Hotel
Unser erstes Hotel
Abendessen
Abendessen
Unser Zimmer gleich links
Unser Zimmer gleich links

Wie wir am nächsten Morgen feststellen mussten, isst man solchen Reis übrigens auch gleich zum Frühstück. Glücklicherweise gab es auch Toast mit Spiegelei… ;)

Unterkunft und Verpflegung hatten wir, auf zum nächsten Problem: Mobilität. Schon auf der Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel hatten wir gelernt, dass der Verkehr hier ein ganz anderer ist und ganz anderen Regeln folgt — nämlich gar keinen! Jedes Auto und die unzähligen Motorroller machen hier einfach was sie wollen, um irgendwie von A nach B zu kommen. Verkehrsschilder gibt es eh nicht viele und wenn, dann muss man sich auch kaum an sie halten. Ein Zebrastreifen ist auch nur Dreck auf der Fahrbahn (Wie Ise bei ihrem ersten Versuch, einen zu überqueren, feststellen musste, als einfach niemand anhielt).

Und genau da wollten wir uns hinein stürzen! Einen Roller mieten und damit durchs Land reisen! Yeah! In Kuta fanden wir dann auch einen Verleiher, der uns nach viel Palaver einen Roller für unsere ganzen 15 Tage überließ für nur 3,80 Euro am Tag. Hätte man anderswo sicher auch noch günstiger bekommen können, aber wieder mal konnten wir bei dem Preis eh nicht meckern. Mit Helmen und allem ausgestattet ging es dann gleich rein ins Getümmel und magischerweise: Es funktioniert! Ich war mir vorher unseres Todes schon sicher, aber wir konnten uns gut in den Verkehr einfügen, indem wir einfach alles genau so machen wie die Einheimischen: Drängeln, Hupen, Vorbeischlängeln, Vorfahrt klauen, Überholen, über den Fußweg fahren, jede Lücke nutzen. Und wir leben noch! :D

Unsere Mobilitätsgarantie auf Bali
Unsere Mobilitätsgarantie auf Bali

So ging der erste Tag nur durch Kuta, ins dortige Hard Rock Café zum Mittag (ja ich weiß, aber das muss sein), an den Strand dort und abends sogar noch zum Sanur Beach in der Nähe unseres Hotels. Das war schon einiges an Fahrerei gleich zu Beginn.

Kuta Beach
Kuta Beach
Abendessen am Strand
Abendessen am Strand
Dessert
Dessert

Der zweite Tag führte uns nach Nusa Dua, der Halbinsel im Süden Balis. Dort gibt es viele große (und auch teure) Hotelanlagen, aber auch einen sehr schönen Tempel zu sehen. So relaxten wir erst am Strand und genossen einen kühlen Drink in den Strandliegen des Mariott Hotels und fuhren dann nach Westen zum Uluwatu-Tempel. Dort konnten wir, mit einem Sarong bekleidet, dann Teile der Tempelanlagen am Meer erkunden. Dabei mussten wir aber große Acht auf unsere Sachen und besonders die Brillen geben, denn vor Ort gab es unzählige süße Affen, die sich aber als diebische kleine Bastarde herausstellten. So mussten schon viele Sonnenbrillen, normale Brillen, Schuhe und andere Dinge in dem Tempel das Zeitliche segnen. Wir können zum Glück jetzt immer noch scharf sehen.

Spritzewasser in Nusa Dua
Spritzewasser in Nusa Dua
Ise und die Elefanten
Ise und die Elefanten
So kann man relaxen!
So kann man relaxen!
Kokosnuss trinken mit Blick aufs Wasser
Kokosnuss trinken mit Blick aufs Wasser
Die Affen im Uluwatu-Tempel
Die Affen im Uluwatu-Tempel
Jemand musste auch schon seine Wasserflasche einbüßrn
Jemand musste auch schon seine Wasserflasche einbüßrn
Die Aussicht sah aber fantastisch aus!
Die Aussicht sah aber fantastisch aus!
Wir mit Tempel im Hintergrund
Wir mit Tempel im Hintergrund
Noch eine Affenfamilie
Noch eine Affenfamilie

Danach waren wir dann auch noch einmal lecker essen, dies mal bei „Bubba Gump Shrimps“, dem Restaurant zum Film „Forrest Gump“. Dort war auch alles auf den Mann mit dem einfachen Verstand und dem außergewöhnlichen Leben abgestimmt. So gab es für uns zum Abend natürlich erstmal leckere panierte Shrimps zu essen und weil ja nur zwei Tage vorher mein Geburtstag war, wir aber durch die Flüge nicht viel gefeiert haben, sangen die Mitarbeiter für mich überraschenderweise gleich noch ein Ständchen, setzten mir eine Krone auf und gaben mir einen Gratis Geburstags-Muffin mit Kerze! Cool! :D

Run, Forrest, Run!
Run, Forrest, Run!
Knuspershrimps!
Knuspershrimps!
Geburtstagsständchen
Geburtstagsständchen
Auf der Bank sitzen
Auf der Bank sitzen

Unser letzter Tag in der Gegend führte uns dann noch ins Bali-Museum und nach Tanah Lot, einem Tempel direkt im Wasser. Diesen kann man auch nur bei Ebbe erreichen. Man kommt zwar nicht rein, wenn man kein Hindu ist, aber schön anzugucken war er trotzdem. Und wir hatten gleich noch ein leckeres Mittagessen, bevor wir nach Seminyak, einem Stadtteil nördlich von Kuta, gefahren sind. Dort fanden wir irgendwann dann einen tollen Strandclub, der auch noch einen schönen Platz für uns frei hatte. Dort verbrachten wir dann einige Stunden, tranken und aßen lecker und sahen letztendlich auch noch einen Sonnenuntergang, zumindest fast, denn ein paar Wolken vermiesten das Finale… Aber egal! Auf jeden Fall war die Zeit in der Region toll! Aber Bali hat ja noch deutlich mehr zu bieten… in einem anderen Blogeintrag…

Besuch im Museum
Besuch im Museum
Alles solche Art Tempelanlagen
Alles solche Art Tempelanlagen
"Original" Hello Kitty
„Original“ Hello Kitty
Gebetszeremonie
Gebetszeremonie
Ein echt schöner Tempel
Ein echt schöner Tempel
Aber eben nur bei Ebbe
Aber eben nur bei Ebbe
Mittagessen mit Ausblick
Mittagessen mit Ausblick
Ziemlich voller Beachclub
Ziemlich voller Beachclub
Kurz vor Sonnenuntergang
Kurz vor Sonnenuntergang