Dies ist das Archiv - Monat: Juli 2016

Viel Spaß beim Stöbern!

Jul25
thumb image

Zurück zum Anfang

Da ist man kaum hier, schon muss man wieder los… Wer hätte es gedacht, aber jetzt ist unsere Zeit in Neuseeland auch schon wieder vorbei. Das Jahr ist irgendwie wie im Flug vergangen und nun sitzen wir mit gepackten Rucksäcken (wir sind ehrlich erstaunt, dass wir alles irgendwie reinbekommen haben) und in weniger als 24h geht schon unser Rückflug. Gut, wir haben ja noch unsere Zeit in Bali und Hong Kong vor uns, aber es ist schon irgendwie traurig, dass unsere Zeit hier vorbei ist.

Zurückblickend können wir aber eins ganz klar sagen: Wir hatten ein unglaubliches Jahr! Klar kommt man mit einer gewissen Erwartungshaltung hier her und am Ende ist vieles nicht so, wie man es sich am Anfang vorgestellt hat, aber wenn man sich darauf einlässt, kann man hier eine wundervolle Zeit haben.

Natürlich hatten wir in dem Jahr auch unglaubliches Glück gehabt, waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort (abgesehen vom Autounfall, wo wir zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren), haben unglaublich nette Leute kennengelernt, die uns in dem Jahr geholfen haben und die wir als Freunde sehr lieb gewonnen haben. Aber ich glaube, es gehört auch etwas eigene Arbeit dazu. Man muss sich auf die Situation einlassen, oft flexibel sein, kreativ sein und sich etwas einfallen lassen, muss auf so manchen Luxus verzichten, angefangen von Strom, einem bequemen Bett, ständigem Internetzugang oder auch nur auf eine regelmäßige, warme Dusche!

Doch lässt man sich erst einmal darauf ein, steht einem die Welt hier offen. Wir haben unglaublich schöne Orte gesehen, wilde und seltene Tiere beobachtet, zehntausende Fotos geschossen, leckere kulinarische Spezialitäten probiert und das ganze Land mit seiner Einzigartigkeit lieben gelernt.

Und aus all den Erlebnissen, die wir hier hatten, nehmen wir auch viel für uns persönlich mit nach Hause: Offenheit, Toleranz, Neugier, aber auch Durchhaltekraft, eine gewisse Skepsis und die Stärke, auch in Zukunft souverän durchs Leben zu gehen und den Alltag zu meistern.

Auch wenn dieses Jahr nun an seinem Ende steht, wird es uns doch sicher auf ewig in Erinnerung bleiben. Und sollten wir doch mal etwas Auffrischung brauchen, können wir ja jederzeit die alten Blogeinträge lesen. Wir freuen uns auf jeden Fall über jeden Leser, der in dem Jahr (egal ob regelmäßig oder nicht) unseren Trip verfolgt hat!

Doch was macht man eigentlich an seinen letzten Tagen hier? Natürlich: Viel! Denn wie so üblich gibt es am Ende immer zu wenig Zeit für die Sachen, die man noch unbedingt erledigen wollte. Dennoch konnten wir neben dem Packen noch einige schöne Sachen machen. So ging es am Freitag für uns beide erstmal noch in eine Mall: Ein Haarschnitt für mich musste her. Und wenn man schon einmal da ist, kann man auch gleich noch ins Kino gehen… so konnten wir, nachdem wir auf Fiji schon so viele Fische gesehen haben, nun auch noch Dory finden… ;)

Wenn Ise Popcorn hat, ist sie glücklich... :D
Wenn Ise Popcorn hat, ist sie glücklich… :D

Am Samstag ging es gemeinsam mit Stan und Thomas nochmal zu einer kleinen Feier bei Karen und Oliver, der Familie, bei der wir damals in Neuseeland angekommen sind. So war es schön, alle wieder zu sehen, zu sehen, wie sich bei Ihnen zu Hause während des Jahres einiges verändert hat, aber auch zu zeigen, wie wir uns verändert haben. Jedenfalls gab es abends dann ein schönes großes Abendessen mit allen möglichen Leckereien, die die Gäste mitgebracht haben. Wir haben auch einen deutschen Kartoffelsalat sowie einen Salat mit Süßkartoffeln beigesteuert.

Noch kein Sommerwetter zum Sonnenbaden... ;)
Noch kein Sommerwetter zum Sonnenbaden… ;)
Sehr schöne Wasserfälle
Sehr schöne Wasserfälle
PIZZA!!!!
PIZZA!!!!

Am Sonntag war Ise dann noch einmal mit Tom und Jenni unterwegs, während ich mich bei Stan um ein paar Formalitäten kümmern musste. Gemeinsam sind sie dann nach Norden zum Piha Beach gefahren, einem schönen Strand im Norden Aucklands. Danach ging es noch zu einem Wasserfall und natürlich einer letzten Pizza von Pizza Hut, das musste einfach nochmal sein…

Wie sollen wir das alles in unsere Rucksäcke kriegen? :O
Wie sollen wir das alles in unsere Rucksäcke kriegen? :O

Und nun ist es soweit, die Koffer sind gepackt und es kann losgehen nach Bali und Hong Kong! Von da gibt es hier sicherlich auch nochmal das ein oder andere Update… ;)

Jul23
thumb image

Thursday I’m in love…

I don’t care if Monday is blue, Tuesday’s gray and Wednesday, too…

Dass Neuseeland es gut mit uns meint, haben wir ja in dem Jahr schon oft genug erlebt… und nun ist es wieder passiert!!! Kaum dass wir aus Fiji zurück waren (wo wir netterweise von Jenni und Tom vom Flughafen abgeholt wurden) und uns sündhaft teuren Ersatz für das kaputte Kameraobjektiv gekauft hatten, kam Stan mit der nächsten Überraschung. Als wir gerade bei ihm auf der Couch saßen, rief plötzlich seine Schwester an, die für ein Konzert in der Stadt war. Da Freunde von Ihnen, die auch auf das Konzert wurden, leider durch einen Todesfall in der Familie verhindert waren, gab es zwei gratis Tickets zu vergeben!!! Da sich sonst niemand gefunden hat, haben wir dann spontan zugeschlagen…

Der Haken war, dass wir uns schnell fertig machen mussten und in die Stadt mussten, aber das nehmen wir gern in Kauf für ein Konzert bei: THE CURE!

Also saßen wir wenig später in Stans Auto, der uns zu dem Hotel fuhr, in dem seine Schwester gewohnt hat. Diese hat uns dann die Tickets gegeben. Danach sind wir beide in die Innenstadt gelaufen, um noch etwas zu essen.

Irgendwann waren wir dann auch in der Vector Arena, einer Konzerthalle für etwa 12000 Leute. Als wir unsere Plätze fanden, waren wir echt positiv überrascht, denn wir saßen in der zweiten Reihe auf der Tribüne an der Seite, konnten direkt über die Menschen im Innenraum direkt auf die Bühne blicken. Wow!

Gut gefüllte Arena
Gut gefüllte Arena

Nach und nach füllte sich dann die Halle und gegen 8:15 Uhr ging dann das Konzert los! Die Band ist natürlich nun langsam auch schon ganz schön in die Jahre gekommen, hat aber immer noch gut gerockt! Und das richtig lange! Fünf mal kamen sie insgesamt auf die Bühne und legten immer wieder ein paar Songs nach, sodass das Konzert am Ende über 3 Stunden ging. Und die Menge ist auch gut mitgegangen!

Robert James Smith
Robert James Smith
Ein tolles Konzert
Ein tolles Konzert
Und die Leute haben gut abgerockt
Und die Leute haben gut abgerockt
Und das ganze gratis! :D
Und das ganze gratis! :D

Ein fantastischer Abend für uns… mit nur einem Problem am Ende: Wie kommen wir nach Hause? Wie wir nämlich feststellen mussten, fährt in der Millionenstadt Auckland nach elf Uhr Abend fast kein einziger Bus mehr! Auf jeden Fall auch nicht mehr dort hin, wo wir hin wollten.

Wir versuchten es an einigen der unzähligen Bushaltestellen in dem recht verworrenen Bussystem in Auckland, aber nichts fuhr mehr. Irgendwann bekamen wir dann netterweise eine Taxifahrt mit einem Pärchen, die nach Ponsonby wollten. Das war zwar immer noch ein Stück von unserem Ziel entfernt, aber immerhin schon deutlich näher dran. Die beiden riefen uns (da unser Handy mittlerweile alle war) auch noch ein Taxi für den restlichen Weg, aber das ist dann nach über 20 Minuten immer noch nicht aufgetaucht. So machten wir uns auf die Suche nach einem anderen Taxi, das wir irgendwann fanden… Einige Zeit später und 20$ ärmer waren wir dann irgendwann wieder bei Stan… das war ein Akt… völlig erschöpft fielen wir dann gegen halb zwei Uhr Nachts ins Bett… aber es hat sich gelohnt! :D

Jul23
thumb image

Einfach nicht unser Urlaub…

Nach unserer Rückkehr von den Yasawa-Inseln ging es gleich erst einmal zum Hard Rock Café in Port Denarau zu einem gemütlichen Abendessen. Dort gab es gerade eine Aktion, die Burger aus verschiedenen Ländern anbietet. So entspannten wir uns dort erstmal mit ein paar fantastischen Cocktails und leckerem Essen. Danach ging es dann mit dem Taxi nach Hause, wo ich absolut erstaunt von Ises Verhandlungsgeschick war. So blieb sie eiskalt und ließ sich von den Taxifahrern nicht beirren und beharrte konsequent auf den von ihr gesetzten Preis, bis irgendwann ein Fahrer einwilligte. Sturheit macht sich auch manchmal bezahlt… ;)

Cocktails!!!
Cocktails!!!
Und leckere Burger!
Und leckere Burger!

Die Nacht verbrachten wir dann wieder bei Nadi im Bamboo Beach, wo wir auch unseren gleichen Raum wieder bekamen. Da für die zweite Woche auch in Neuseeland und Australien Schulferien waren, waren viele Hotels allerdings auf einmal ziemlich voll. Aufgrund der teuren Preise in Fiji entschieden wir uns letztendlich sogar, den Rest der Zeit einfach dort zu bleiben, denn es waren mit Abstand die günstigsten Räume, die wir irgendwo finden konnten, aber mit guter Qualität.

Frühstück und Sonnenschein...
Frühstück und Sonnenschein…
Unser Hotel
Unser Hotel
Flori versucht eine Kokosnuss zu öffnen, die gerade vom Baum gefallen war...
Flori versucht eine Kokosnuss zu öffnen, die gerade vom Baum gefallen war…
Und Ise durfte sie austrinken...
Und Ise durfte sie austrinken…

Zusammen mit zwei anderen Mädels ging es dann auch einen Nachmittag in die Mudpools. Nachdem wir uns einen persönlichen Taxifahrer besorgt hatten, fuhren wir zu den Schlammpools, zogen unsere Badesachen an und durften uns dann mit schwarzem Schlamm einreiben… Angeblich ganz toll für die Haut… Nachdem das ganze schön eingetrocknet war, durften wir es in einer Reihe von Thermalbädern wieder alles abwaschen… Ob es für die Haut wirklich einen positiven Effekt hatte, wage ich aber noch zu bezweifeln…

Schlammpools
Schlammpools
Und danach wieder abwaschen...
Und danach wieder abwaschen…

Danach ging es für mich aber leider bergab, denn ich zog mir eine üble Magenverstimmung zu. So lag ich am Ende ein paar Tage flach und konnte nur in der Hängematte und im Hotelzimmer entspannen. Anfangs hatte ich sogar Fieber und die Verdauung hat auch ständig Loopings gedreht… So will man Fiji nun wirklich nicht erleben… Ise musste daher ein wenig mehr allein machen, hat aber auch etliche Leute von den Yasawas wiedergesehen und war somit ja nicht allein. Wir waren auch beide noch einmal in der Stadt und haben den Markt sowie einen hinduistischen Tempel besucht. Im Hotel konnten wir auch lernen, wie man aus Palmenblättern Körbe und Kränze flechten kann…

Den Sonnenuntergang konnten wir vom Strand aus beobachten
Den Sonnenuntergang konnten wir vom Strand aus beobachten
Palmenkronen
Palmenkronen
Auf dem Markt mit Kawa-Wurzeln im Hintergrund
Auf dem Markt mit Kawa-Wurzeln im Hintergrund
Bunter Hindu-Tempel
Bunter Hindu-Tempel
Wenn man rein wollte, musste man sich natürlich entsprechend kleiden und Schultern und Knie bedecken
Wenn man rein wollte, musste man sich natürlich entsprechend kleiden und Schultern und Knie bedecken
Ein "traditioneller" Krieger... :D
Ein „traditioneller“ Krieger… :D

Pünktlich zu unserem letzten Tag ging es mir aber auch schon wieder besser. Denn dort hatten wir noch etwas besonderes geplant: Über BookMe haben wir die SeaSpray Segeltour zum halben Preis bekommen. Das war eine ganztägige Tour auf einem Segelboot mit Schnorcheln, Barbeque, gratis Getränken und einem Besuch in einem traditionellen Dorf.

Die SeaSpray ist bereit für uns
Die SeaSpray ist bereit für uns

Als wir gerade auf die Insel zugesteuert sind, auf der damals der Film „Cast Away“ mit Tom Hanks gedreht wurde, wollte ich für ein paar Fotos an den Bug des Schiffs gehen. Leider bin ich bei einer plötzlichen seitlichen Welle ins Straucheln geraten und konnte mich nirgends mehr festhalten, sodass ich sehr unsanft mit dem Hinterteil auf einem großen Metallteil landete.

Monuriki — die Insel, auf der Cast Away gedreht wurde... :) Erstaunlich ist, dass die Insel gar nicht einsam im Ozean liegt, sondern von mehreren Inseln direkt umgeben ist, die im Film aber alle am Computer entfernt wurden...
Monuriki — die Insel, auf der Cast Away gedreht wurde… :) Erstaunlich ist, dass die Insel gar nicht einsam im Ozean liegt, sondern von mehreren Inseln direkt umgeben ist, die im Film aber alle am Computer entfernt wurden…
Wo ist dieser Volleyball?
Wo ist dieser Volleyball?

Nicht nur bin ich dabei direkt auf die Zimmerkarte des Hotels gefallen, welche in meiner Hosentasche war (die dann natürlich auch noch dabei zerbrochen ist), viel schlimmer ist, dass ich mit der Kamera trotz aller Bemühungen sehr ungünstig aufgekommen bin, sodass nun das Objektiv kaputt ist. Super-GAU, so kurz vor dem Ende, und vor allem so kurz vor unserer Bali-Reise! Fiji meinte es wohl wirklich nicht gut mit uns. Erst die Krankheit und dann sowas. Aber was soll man machen…

Schorcheln im Riff vor der Insel
Schorcheln im Riff vor der Insel

Die Segeltour an sich war aber sehr gut. Die Aussichten waren toll, das Essen fantastisch und wir durften auf der Insel vom Film umherlaufen und schnorcheln. Leider habe ich weder Tom Hanks noch seinen Volleyball irgendwo gesehen…

Kawa-Zeremonie
Kawa-Zeremonie
Ise trinkt die Plörre...
Ise trinkt die Plörre…

Im Dorf der Einheimischen konnten wir dann an einer Kawa-Zeremonie teilnehmen. Kawa ist die Wurzel einer Pflanze, die hier vielerorts angebaut wird. Die getrockneten und zu Pulver gemahlenen Wurzeln dienen dann als Grundlage für eine Art kalten Tee. Als wir es selbst probiert haben, hat es einfach nur eklig und ziemlich erdig geschmeckt. Für die Einheimischen ist es aber das Suchtmittel schlechthin, welches vielerorts regelmäßig statt Alkohol oder Tabak konsumiert wird. Das Getränk hat nämlich eine halluzinogene und betäubende Wirkung, perfekt für den ohnehin schon gelassenen Lebensstil der Fijianer.

Die Kinder im Dorf haben sich auch über uns gefreut
Die Kinder im Dorf haben sich auch über uns gefreut
Leo und Kate? :D
Leo und Kate? :D

Für uns war es jedenfalls ein schöner Abschluss unseres kleinen Inselabenteuers!

Jul22
thumb image

Paradies mit Abstrichen

Kleine Inseln mit weißen Sandstränden, kristallklarem Wasser, bunten Fischen, leckerem Essen, tropische Früchte und Cocktails rund um die Uhr… so könnte man sich das Paradies auf Erden vorstellen. Und so im groben sind wir auch an unsere Reise and die Yasawa-Inseln heran gegangen. Am vierten Tag unserer Reise wurden wir morgens mit einem Reisebus abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort ging es gleich erstmal auf die „Cougar II“, einem Katamaran, der uns über die Inseln bringen sollte. Die ganzen kleinen Resorts dort werden nämlich zentral organisiert und angefahren. „Awesome Adventures“ bietet dort nämlich verschiedene Pakete zum Island Hopping an und übernehmen die Buchung und den Transport der Resorts. Man kann auch recht eigenverantwortlich zwischen den Inseln hüpfen und spontan dann die Unterkünfte buchen. Oder man bucht sich gleich ein Komplettpaket, welches einem zu verschiedenen Inseln führt und auch die Aktivitäten vor Ort beinhaltet. Und so hatten wir es auch gemacht. Für sieben Tage wollten wir umher reisen und dabei drei verschiedene Inseln und Resorts kennen lernen. Das Boot fährt dabei einfach immer morgens nach Norden die Inseln entlang und am Nachmittag wieder nach Süden, zurück zum Hafen. Man muss dann einfach nur zur richtigen Zeit aufs Boot hüpfen und auf gehts.

Winzig kleine Südseeinsel, an der wir auf dem Weg nach Norden vorbei gefahren sind. Hier kann man auch Urlaub machen. In nur 5 Minuten ist man einmal um die Insel gelaufen...
Winzig kleine Südseeinsel, an der wir auf dem Weg nach Norden vorbei gefahren sind. Hier kann man auch Urlaub machen. In nur 5 Minuten ist man einmal um die Insel gelaufen…
Ein tanzender Krieger begrüßt die Reisenden
Ein tanzender Krieger begrüßt die Reisenden
So haben wir uns das Wasser auch vorgestellt... :)
So haben wir uns das Wasser auch vorgestellt… :)
Unser Zimmer in der Nabua-Lodge
Unser Zimmer in der Nabua-Lodge
Abends ein schöner Sonnenuntergang...
Abends ein schöner Sonnenuntergang…

Unser erstes Ziel war die Insel Nacula ganz im Norden. Also erstmal die lange Tour machen und 4-5 Stunden auf dem Boot sein. Dort wurden wir dann in der „Nabua Lodge“ untergebracht. Den ersten Schock hatten wir schon zur Ankunft, denn der Strand sah so gar nicht schön aus. Aber das lag einfach daran, dass Ebbe war und das Wasser entsprechend weit zurück war und Felsen und Seegras offengelegt hat. Im Resort angekommen wurden wir in unsere kleine Strandhütte geführt, die quasi direkt am Strand lag. Diese waren sehr einfach und rustikal eingerichtet, was wir auch irgendwie erwartet haben. Leider waren sie auch überhaupt nicht sauber, was aber dort ein generelles Problem zu sein scheint. Klar, die Betten waren frisch gemacht und bezogen und es wurde einmal ausgefegt, aber das war es auch. Das Bad hat nämlich seine besten Zeiten schon hinter sich gehabt und wurde auch nie wirklich gepflegt und geputzt. Aber erstmal genug gemeckert.

Am Morgen sah der Strand schon viel besser aus!
Am Morgen sah der Strand schon viel besser aus!

Das Resort an sich war dafür eigentlich sehr schön. Wir waren auch nur so ca. 30 Leute vor Ort, sodass man immer auch genug Rückzugsraum hat zum Entspannen, zum Beispiel in einer der vielen Hängematten am Strand. Das Essen gab es dann immer in der Gruppe zusammen. Kein riesiges Buffet, aber dafür einfache, leckere Gerichte. So gab es am ersten Abend eine leichte Suppe, Fisch und Orangenkuchen als Dessert.

In dem Wasser macht Schwimmen wirklich Spaß!
In dem Wasser macht Schwimmen wirklich Spaß!
Überall ging es mit einem kleinen Boot hin...
Überall ging es mit einem kleinen Boot hin…
DIe Höhle in der wir waren (Foto: Jessica Hickman)
Die Höhle in der wir waren (Foto: Jessica Hickman)

Am Vormittag des nächsten Tages ging es dann erstmal zu einer Höhle. Mit einem Wassertaxi ist unsere Gruppe bis zu einem Strand gefahren, wo wir dann mit Tauchermaske bewaffnet in die Höhle klettern konnten. Diese war oben offen und sah schon ziemlich beeindruckend aus, wenn man drinnen so umher schwimmt. Die Tauchermasken brauchten wir, um dann in eine zweite Höhle hinein zu tauchen. Diese war dann komplett dunkel, sodass wir mit Taschenlampen umher geführt wurden.

Entspannen kann man in den Hängematten jedenfalls herrlich!
Entspannen kann man in den Hängematten jedenfalls herrlich!
Ausblick von unserer Hütte aus
Ausblick von unserer Hütte aus

Der Nachmittag war dann der endgültige Knaller, denn es ging zur „Blue Lagoon“ zum Schnorcheln. Die älteren Semester unter euch kennen den Strand vielleicht aus dem gleichnamigen Film „Die Blaue Lagune“ mit Brooke Shields aus den 80ern. Kaum hatten wir die Schorchel und Flossen angelegt, ging es runter zu den Fischen, wo wir ein erstaunlich farbenvolles und vielfältiges Riff und viele bunte Fische fanden. Herrlich!

Fischies!!!!
Fischies!!!!
"Was guckst du?"
„Was guckst du?“
Hier macht Schnorcheln Spaß
Hier macht Schnorcheln Spaß
Abtauchen
Abtauchen
Nemo!!!
Nemo!!!
Schönes Riff
Schönes Riff
Ganz dicht dran...
Ganz dicht dran…
Der Fisch konnte einfach nicht genug von der Kamera kriegen...
Der Fisch konnte einfach nicht genug von der Kamera kriegen…
Zum Abschluss ging es noch zu einem Schiffswrack
Zum Abschluss ging es noch zu einem Schiffswrack

In unserer zweiten Nacht in der Nabua Lodge schlich sich dann auch noch eine kleine Maus in unsere Hütte und krasempelte am Papierkorb herum. Aber die war nachdem ich einmal mit dem Fuß gegen den Eimer gebufft habe auch blitzschnell im Spalt unter der Tür verschwunden. Für den Morgen hatten wir dann noch eine Fishing-Tour geplant. Zusammen mit einigen anderen ging es in einem kleinen Boot raus aufs Wasser und mit Angelsehne und Haken bewaffnet auf Fisch-Jagd. Irgendwie hatte aber keiner von uns Glück, sodass wir alle ohne Beute nach Hause mussten. Schade, denn sonst hätte die Küche uns den selbst gefangenen Fisch zum Mittag zubereitet.

Angeln gehen...
Angeln gehen…
Köder zubereiten...
Köder zubereiten…
Lustige  Angel-Truppe (Foto: Jessica Hickman)
Lustige Angel-Truppe (Foto: Jessica Hickman)

Die Abende in der Nabua Lodge waren auch super, denn wir haben etliche nette Leute getroffen, Deutsche, Neuseeländer, Engländer, Waliser, Australier und mehr. Gemeinsam haben wir dann abends immer unzählige Runden Uno gespielt und das ein oder andere Bier getrunken.

Gesang zum Abschied
Gesang zum Abschied
Zurück auf den Katamaran, um zur nächsten Insel zu kommen...
Zurück auf den Katamaran, um zur nächsten Insel zu kommen…

Unser zweites Resort war dann das „White Sandy Beach Resort“ etwas weiter im Süden. Dort angekommen war zwar auch erstmal Ebbe, aber bei Flut war der Strand dafür unbeschreiblich schön. Begrüßt wurden wir dann auch erstmal mit einem Lied und Händeschütteln mit der Familie, die das Resort betreibt. So gab es auch ein paar Kinder und sogar ein zuckersüßes kleines Baby dort. Alle waren sehr nett und hatten sogar sehr schnell unsere Namen drauf… beziehungsweise wurden wir immer als „Mr. und Mrs Flo“ angesprochen… :D

Wieder Ankunft bei Ebbe (Irene und Olga)
Wieder Ankunft bei Ebbe (Irene und Olga)
Den Sonnenuntergang genießen mit unseren neuen Freunden Olga und irene
Den Sonnenuntergang genießen mit unseren neuen Freunden Olga und Irene
Schönes großes Bett in unserer Strandhütte
Schönes großes Bett in unserer Strandhütte
Von außen sah es auch schon super aus
Von außen sah es auch schon super aus
Und auch hier gab es wieder tolles Wasser...
Und auch hier gab es wieder tolles Wasser…

Ein Ausflug, den wir am White Sandy Beach machen konnten war ein Ausflug zu den Manta-Rochen. Wieder ging es mit dem Boot raus bis zu einer engen Stelle zwischen zwei Inseln. Dort gibt es eine Strömung und viel Nahrung, ideal für die riesigen Mantas, die sich dort jeden Tag aufhalten. Erst ging es auch noch einmal zum Schnorcheln in ein Riff und danach dann zu den Rochen. Irgendwann hatte unser Guide einen entdeckt und wir sind alle ins Wasser gesprungen und dem Rochen gefolgt. Unser Exemplar war ca. 2,20m groß und sah sehr beeindruckend aus. Seelenruhig ist es unter uns entlang geschwommen und hat seine Figuren gedreht und Bahnen gezogen. Ein wunderschönes Erlebnis.

Schnorcheln im Korallenriff
Schnorcheln im Korallenriff
Scheine, scheine kleiner Stern!
Scheine, scheine kleiner Stern! — den hat uns einer der Guides gegeben und umher gereicht…
Ise und der Manta
Ise und der Manta
Mächtig gewaltig...
Mächtig gewaltig…
Und er hat ganz gemütlich seine Bahnen gezogen
Und er hat ganz gemütlich seine Bahnen gezogen
Man konnte teilweise auch schon näher dran kommen...
Man konnte teilweise auch schon näher dran kommen…

Ansonsten ging es für uns dort am Sonntag früh, da sonst auch nichts los war, zum Gottesdienst in die örtliche Kirche. Zusammen mit ein paar Touristen und ein paar Einheimischen durften wir in der Wärme dann einen recht interessanten Gottesdienst über uns ergehen lassen. Aber es war auf alle Fälle ganz gut.

Noch dazu gibt es in der Nähe des Resorts einen abgelegenen kleinen Strand namens „Honeymoon Beach“. Dort lagen wir eine ganze Weile auch ganz allein herum, bis irgendwann ein paar andere Urlauber gekommen sind.

Entspannen am Honeymoon-Beach
Entspannen am Honeymoon-Beach
BULA!
BULA!
Jemand hat einen Fisch gefangen, der nun standesgemäß über dem Lagerfeuer zubereitet wird
Jemand hat einen Fisch gefangen, der nun standesgemäß über dem Lagerfeuer zubereitet wird
Die Familie war einfach nur niedlich und die Kinder waren auch sehr zugänglich...
Die Familie war einfach nur niedlich und die Kinder waren auch sehr zugänglich…
Kokosnuss öffnen will geübt sein...
Kokosnuss öffnen will geübt sein…
Ich durfte auch...
Ich durfte auch… (Einfach Aufdrehen hat leider nicht geklappt… ;D)
Das Herz der Kokosnuss...
Das Herz der Kokosnuss…
Kokosnuss macht lustig...
Kokosnuss macht lustig…

Unsere dritte Lodge war dann das „Waya Lailai Resort“ im Süden der Yasawas. Wieder wurden wir mit Gesang begrüßt und bekamen hier abends sogar zur Abwechslung ein großes Buffet. Das war sehr lecker, sodass wir uns fleißig die Bäuche vollgeschlagen haben.

Wieder wurden wir mit Musik empfangen...
Wieder wurden wir mit Musik empfangen…
Wieder ein schönes Bett für uns...
Wieder ein schönes Bett für uns…

Als Ausflug in dem Resort ging es dann für uns zu den Haien! Ja! Haie! Richtig gehört! Aber keine Sorge, keine großen Haie, sondern nur kleine Riff-Haie. Diese werden bis zu 1,20m lang und man kann sie sogar berühren, wenn man heran kommt. Das war dann echt ziemlich aufregend.

Hai-Alarm!
Hai-Alarm!
Man konnte direkt zu ihnen herunter tauchen...
Man konnte direkt zu ihnen herunter tauchen…
Berühren habe ich aber leider nicht geschafft
Berühren habe ich aber leider nicht geschafft
Sie waren zum Glück nicht hungrig auf uns...
Sie waren zum Glück nicht hungrig auf uns…
Aber sie sahen auch ziemlich friedlich aus...
Aber sie sahen auch ziemlich friedlich aus…
Wunderschöne Tiere!
Wunderschöne Tiere!

Außerdem sind wir noch auf den Gipfel des Berges der Insel gewandert. Von dort gab es gleich noch eine schöne Aussicht auf die Umgebung…

Der Gorillafelsen...
Der Gorillafelsen…
Auf nach oben!
Auf nach oben!
Ise und Kuata Island...
Ise und Kuata Island…
Zum Abschied noch etwas Beachvolleyball spielen...
Zum Abschied noch etwas Beachvolleyball spielen…

Insgesamt haben wir die Woche auf den Yasawas wirklich genossen, denn es gab viele tolle Unternehmungen zu tun. Von den Resorts her haben wir dann aber doch schon etwas anderes erwartet, um ehrlich zu sein, immerhin hat uns der Spaß ja auch einiges an Geld gekostet. Wir hatten ja auch nichts gegen einfache Zimmer, aber sauber sollten sie sein. Generell haben wir gesehen, dass die Resorts nur wenig gepflegt und modernisiert werden. Dabei verkommt natürlich so einiges, worunter die Qualität leidet. Auch wurde, obwohl einige am Tisch noch am Essen waren, schon abgeräumt und die Gäste gebeten, die Gläser und Flaschen zu heben, damit die Kellnerin das Tischtuch abziehen konnte, anscheinend weil sie früh Feierabend haben will. Alles nur Kleinigkeiten natürlich, aber die Urlaubsstimmung leidet letztendlich schon darunter. Leider gab es auch nicht so viel Gemüse und frisches Obst dort zu essen. Das liegt allerdings auch zu großen Teilen an den schweren Stürmen, die vor einigen Monaten Fiji heimgesucht haben. Diese haben viel beschädigt und viele Bäume zerstört, sodass es überall gerade recht schwer ist, an frisches Obst zu kommen, abgesehen von Wassermelonen und Ananas.

Für uns war die Woche also sehr schön, aber auch nicht der Luxusurlaub, der uns irgendwie vorgeschwebt hatte. So etwas kann man natürlich auch bekommen, das kostet dann aber auch noch deutlich mehr, deutlich über unserem Budget. Fiji ist generell nicht billig! Es sah also vielerorts schon aus wie im Paradies, aber mit Abzügen…

 

Jul06
thumb image

Urlaub vom Urlaub

Was macht man, wenn man fast ein Jahr lang umher gereist ist, unzählige schöne Strände, beeindruckende Berge und atemberaubende Landschaften gesehen hat? Klar, man fährt einfach ins Paradies auf Erden und macht damit weiter… und da sind wir jetzt – auf Fiji! Und es ist wundervoll. Man kann den ganzen Tag in der Hängematte unter Palmen liegen, an den Strand gehen und lecker essen.

So lässt es sich aushalten...
So lässt es sich aushalten…

Nach unserem Aufbruch am Montag Morgen und dem Flug nach Nadi wurden wir schon von einer Mitarbeiterin unserer Unterkunft erwartet. Kurze Zeit später wurden wir dann ca. 15 Minuten bis zu unserem Hostel gefahren. Das ganze nennt sich Bamboo Beach und ist hier eine der günstigen Varianten, auf der Hauptinsel zu übernachten. Teure Luxusresorts gibt es natürlich auch etliche. Aber uns fehlt hier eigentlich nichts, denn es liegt direkt am Strand, bietet viele Liegen, Hängematten und andere bequeme Plätze zum Relaxen. Auch gibt es eine Bar, die uns mit Bier und Cocktails versorgt, sowie eine Art kleines Restaurant, welches uns schon echt lecker Sachen gezaubert hat. Wir haben hier auch unser eigenes kleines Zimmer, man kann aber auch in einem größeren Schlafraum übernachten. Aber so haben wir etwas mehr Privatsphäre und können auch unsere Sachen beruhigt im Raum lassen.

Cocktail am Abend...
Cocktail am Abend…
Beim Essen am Strand...
Beim Essen am Strand…

Für die ersten Tage hieß es also erstmal entspannen, wobei wir das hier eigentlich jeden Tag tun wollen. So geht der Tag natürlich erstmal mit einem guten Frühstück los. Was gibt es besseres als Pancakes am Strand mit einer Kokosnuss frisch vom Baum in der Hand?

Frühstück so wie es sein sollte!
Frühstück so wie es sein sollte!

Mittags kann man sich auch alle möglichen Leckereien holen und sich den ganzen Tag über mit Cocktails und Säften die Kehle feucht halten. Und abends gibt es auch immer sehr leckere Sachen. Wir fühlen uns wirklich schon etwas wie im Paradies.

Frische Kokosnuss
Frische Kokosnuss
Ich hatte einen leckeren Beef-Salat mit Glasnudeln
Ich hatte einen leckeren Beef-Salat mit Glasnudeln
Ise hatte Auberginen-Ricotta-Fritters
Ise hatte Auberginen-Ricotta-Fritters

Aber jedes Paradies hat auch seine Schattenseiten. Heute Vormittag sind wir nämlich mit dem Bus nach Nadi gefahren, was uns nur so 40 Cent pro Person gekostet hat. Wir waren erstaunt, dass der Bus überhaupt noch fahren konnte, durften in der Stadt aber schnell sehen, dass dies die Regel ist. Dort ist vom Paradies nämlich nicht viel zu spüren und man sieht auch die Armut der Leute. Es gibt viele Arbeitslose, die den ganzen Tag nur herum sitzen und auch generell sieht es natürlich deutlich weniger entwickelt aus. Alle 20 Meter wurden wir beim vorbei schlendern auch von Einheimischen angequatscht, die uns etwas verkaufen wollten. Mit Touristen kann man wohl sein Geschäft machen. Ein Mann hier kommt auch jeden Morgen vorbei und will Kokosnüsse verkaufen, die er zuvor vom Baum gepflückt hat. Hat er seine 20 Stück verkauft, ist er für den Tag zufrieden und kann sich ausruhen… und das seit 35 Jahren…

Busfahrt mit dem Linienbus
Busfahrt mit dem Linienbus

Wir haben uns dann in Nadi am Ende nur eine Melone vom Wochenmarkt geholt, die wir dann am Nachmittag verspeisen wollten.

Eine Melone vom Wochenmarkt
Eine Melone vom Wochenmarkt

Auf den Bus zurück aus Nadi mussten wir dann auch über eine Stunde warten, was natürlich die Gelegenheit schlechthin für die Taxifahrer war. Die kamen nämlich alle paar Minuten vorbei und boten uns eine Taxifahrt an. Natürlich immer zum „Tarif der Einheimischen“, auch wenn dieser letztendlich zwischen 10$ und 5$ schwankte.

Morgen geht es aber auch erstmal weiter und dann so richtig ins Paradies! Denn wir machen eine siebentägige Rundreise über die Yasawa Inseln im Westen des Landes. Dort warten dann wirklich weiße Strände und glasklares Wasser, schöne Riffe und mehr auf uns. Hier ist es auch sehr schön, aber der Strand besteht aus schwarzem Sand, der im stark aufgewirbelt wird, wodurch es sehr trübe aussieht… Aber wir sind mal gespannt, wie es dort wird! Bleibt dran!

Jul03
thumb image

Wir werden dich vermissen, Moby!

Ca. 17600km durch Neuseeland… so viel sind wir hier gereist… Möglich gemacht hat dies unser treuer Begleiter Moby! Wer immer fleißig mitgelesen hat, kennt Moby ja nun auch schon zur Genüge und weiß, dass wir mit ihm durch dick und dünn, flach und hügelig, gerade und kurvig, asphaltiert oder steinig gefahren sind.

Gemeinsam haben wir viel erlebt, tolle Orte gesehen, aber auch ein paar Schreckensmomente gehabt, als wir einen platten Reifen hatten oder schlimmer noch, als ein Traktorfahrer fast unsere Reise zunichte gemacht hätte, als er in unsere Tür gekracht ist. Denn dort stand es mit Versicherungstress und Reparatur einige Wochen auf Messers Schneide, ob wir mit unserem treuen Gefährten weiterreisen könnten. Doch es ist ja alles gut ausgegangen, sodass Moby uns seitdem noch mehrere Monate über die ganze Südinsel und nun wieder die Nordinsel gebracht hat.

Schöne botanische Gärten in Hamilton
Schöne botanische Gärten in Hamilton
Ganz viele Orangen, leider noch nicht reif
Ganz viele Orangen, leider noch nicht reif
Ise in ihrem Türmchen...
Ise in ihrem Türmchen…
Alice war auch da...
Alice war auch da…
Zum ersten mal in Neuseeland, dass wir Kohlrabi gesehen haben... :D
Zum ersten mal in Neuseeland, dass wir Kohlrabi gesehen haben… :D

Doch diese Zeit ist nun (leider) vorbei… Aber keine Sorge, er hat nicht den Geist aufgegeben, er hat einfach neue Besitzer gefunden. Denn Jenni und Tom sind nun in Neuseeland angekommen und haben sich sehr für Moby interessiert. Für uns kam das ganze natürlich auch recht gelegen, das Auto an Freunde zu verkaufen, da wir uns nun nicht mit dem Verkauf beschäftigen müssen oder uns Sorgen machen mussten, das Auto rechtzeitig loszuwerden. Denn das ist ja je nach Saison in Neuseeland nicht immer einfach. Aber auch für Tom und Jenni war es (unserer Meinung nach) eine gute Entscheidung, denn sie bekommen ein Auto, das bisher immer sehr zuverlässig gelaufen ist, gepflegt ist und gut ausgebaut ist, mit etlichem Zubehör und natürlich dem speziellen „Wir holen euch vom Flughafen ab und führen euch ein paar Tage herum und zeigen euch das Nötigste“-Paket inklusive.

Ankunft in Auckland... nicht so toll
Ankunft in Auckland… nicht so toll
Auto aufräumen... erstaunlich, was da alles rein passt...
Auto aufräumen… erstaunlich, was da alles rein passt…

So haben wir die beiden am Donnerstag hier vom Flughafen geholt und durch die Innenstadt von Auckland geführt, wo sie erstmal eine Handykarte kaufen konnten und etwas essen konnten. Am Freitag ging es dann erstmal auch zum Muriwai Beach, dem ersten Strand, den wir in Neuseeland gesehen hatten. So kommt man gleich erstmal in das tolle Urlaubs-Feeling und sieht etwas Natur. An dem Tag wurde auch gleich noch unser Moby umgemeldet. Schon irgendwie traurig, davon Abschied zu nehmen, da wir ja wirklich ein ganzes Jahr komplett darauf angewiesen waren. Wir haben im Auto gelebt, gekocht, geschlafen und sind damit umhergefahren.

Willkommen in Neuseeland, Jenni und Tom!!!
Willkommen in Neuseeland, Jenni und Tom!!!
ise durfte fotografieren
Ise durfte fotografieren
Am Muriwai Beach, etliche Monate nach dem ersten Besuch
Am Muriwai Beach, etliche Monate nach dem ersten Besuch
Erstmal ein Bierchen am Strand trinken...
Erstmal ein Bierchen am Strand trinken…
Ein schöner Ort hier. Für uns ein gutes Ende der Neuseelandreise
Ein schöner Ort hier. Für uns ein gutes „Ende“ der Neuseelandreise
Vor der ersten Probefahrt war Tom schon etwas aufgeregt...
Vor der ersten Probefahrt war Tom schon etwas aufgeregt…
Nochmal am Strand
Nochmal am Strand
Zwischenstop bei Karen und Oliver, unserer ersten Wwoofing-Familie
Zwischenstop bei Karen und Oliver, unserer ersten Wwoofing-Familie
Die stolzen Autobesitzer
Die stolzen Autobesitzer

Am Samstag ging es auch noch einmal gemeinsam durch die Stadt, wo wir alle auf den Mount Eden sowie den One Tree Hill sind, um eine schöne Aussicht auf die Stadt zu haben… Ein schöner Abschied von hier auf alle Fälle…

Auckland vom Mount Eden
Auckland vom Mount Eden
Glücklich
Glücklich
Ise verabschiedet sich schonmal von Moby
Ise verabschiedet sich schonmal von Moby
War eine tolle Zeit!
War eine tolle Zeit!

„Moment mal! Ihr wolltet doch bis Ende Juli in Neuseeland bleiben“ denken sich jetzt sicher einige von euch… und das stimmt! Wir haben uns nun nur, da wir die Rundreise ja bereits beendet haben (und ehrlich gesagt im Winter das campen auch etwas weniger Spaß macht) entschieden, noch 2 1/2 Wochen nach Fidschi zu fliegen. Wir haben in dem Jahr zwar auch viel Geld ausgegeben, aber auch viel verdient, sodass wir uns dachten, dass wir es lieber jetzt als nie tun sollten, denn wann hat man schon noch einmal die Gelegenheit, so weit weg zu fliegen. So werden wir vom 4. Juli bis zum 21. Juli die Inseln Fidschis erkunden und kommen dann noch einmal für 5 Tage nach Auckland, bevor es für uns weiter nach Bali und Hong Kong geht… wir sind auf alle Fälle gespannt auf die weiteren Reisen und vor allem den Sonnenschein und die schönen Strände… :D

Tom und Jenni wünschen wir auch nur das Beste! Wir hoffen, das Moby auch weiterhin so gut laufen wird und auch die beiden problemlos durch Neuseeland kommen und während ihres Jahres viele tolle Erfahrungen machen können! Viel Spaß!

Gute Fahrt!!!
Gute Fahrt!!!
Jul03
thumb image

Abendessen ist gleich fertig, es muss nur noch ausgegraben werden…

Kia Ora. Eine Stunde nördlich des Lake Taupo liegt die Stadt Rotorua am gleichnamigen See. Da ihr ja alle regelmäßige Leser seid, habt ihr ja schon gleich erkannt, dass wir schon einmal dort waren. Genau. Doch auf unserem Weg nach Auckland wollten wir hier noch einmal anhalten, denn eine „Attraktion“ stand noch auf unserem Plan — ein Besuch im Maori-Dorf mit traditionellem Hangi-Dinner.

Es dampt und brodelt überall
Es dampt und brodelt überall

Daher auch der komische Titel des Beitrags, denn ein Hangi wird traditionell im Erdofen gegart. Wer also Lust und Laune hat, sowie ein Stück Land und ein paar Vulkansteine, kann das bequem für die nächste Feier machen. Einfach die Steine auf dem Holz aufheizen, bis sie weiß werden, rein in die vorher gebuddelte Gruppe, darauf die Körbe mit dem Fleisch, danach Gemüse und Beilagen und zuletzt das Dessert. Das ganze dann mit nassen Säcken überdecken und mit Erde zuschütten… 4-5 Stunden später hat man dann jede Menge schonend gegartes Fleisch und Beilagen, genug um Familie und Freunde satt zu bekommen… Es kann natürlich auch manchmal leicht erdig schmecken… :D

Begrüßungszeremonie im Maori-Dorf
Begrüßungszeremonie im Maori-Dorf

Und genau das wollten wir auch probieren. So hatten wir und rechtzeitig Tickets für das Tamaki Maori Village bestellt und konnten dann feststellen, dass trotz Nebensaison etliche Leute das Dorf sehen wollen… So konnten wir schon bald feststellen, dass das ganze 1989 vielleicht wirklich als authentische Maori-Experience gestartet ist, mittlerweile aber doch eher nur noch ein riesiges Touristenevent ist. So fuhren insgesamt 3 Busse zu dem Dorf, wo wir dann bequem über 150 Leute waren.

Nachdem für jeden Bus ein „Häuptling“ gewählt wurde und die traditionelle Begrüßungszeremonie inklusive bedrohlich wirkender Krieger überstanden war, ging es in Gruppen aufgeteilt zu mehreren Stationen, wo wir über verschiedene Aspekte des Maori-Lebens lernen konnten, von Waffen über Spiel und Tanz bis hin zur Kleidungsproduktion…

Tanzübungen...
Tanzübungen…
Ise durfte beim Stock-Tanz (einer Art Stuhltanz mit Stöcken) mitmachen...
Ise durfte beim Stock-Tanz (einer Art Stuhltanz mit Stöcken) mitmachen…
Flachs-Weben
Flachs-Weben
Sportliche Ertüchtigung
Sportliche Ertüchtigung

Danach wurde dann unser reichliches Abendbuffet enthüllt und aus dem Erdofen geholt… Dann ging es noch gemeinsam zu einer Tanz- und Gesangsvorführung, wo wir im Gemeinschaftshaus dann den singenden und tanzenden Kriegern und Kriegerinnen lauschen durften…

Da ist unser Essen! :D
Da ist unser Essen! :D
Vom Häuptling gesegnet...
Vom Häuptling gesegnet…
Singen und tanzen...
Singen und tanzen…

Wir müssen aber ehrlich sagen, dass es für uns persönlich dort jetzt kaum etwas neues zu erfahren gab. Die typischen Randfakten, die wir auch schon auf den Waitangi Treaty Grounds erfahren konnten oder in jedem Museum nachlesen kann… Für die meisten Leute stand nämlich wirklich das Hangi-Essen im Vordergrund, sodass das ganze eher als großes Erlebnisrestaurant angesehen werden kann… Nichtsdestotrotz war es gut gemacht…

Das Abendessen war dann wirklich reichlich und als Buffet angerichtet… So gab es Huhn, Lamm und Fisch mit Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Muscheln und mehr… so aßen wir uns erstmal richtig satt. Der Nachtisch war dann auch noch der Hammer, denn es gab leckeren hausgemachten „Pavlova“, die Kiwi-Dessertspezialität schlechthin. Noch dazu dann einen „Steam Pudding“, einer Art gedämpftem Schokokuchen mit Vanillesauce und Pfirsichen…

Mal so richtig vollfuttern! :D
Mal so richtig vollfuttern! :D
Pavlova so wie es sein soll... :)
Pavlova so wie es sein soll… :)
Die Männer durften sich dann auch nochmal zum Klops machen, indem sie einen Haka vortanzen konnten...
Die Männer durften sich dann auch nochmal zum Klops machen, indem sie einen Haka vortanzen konnten…

So hatten wir am Ende doch einen echt schönen Abend und unser netter Busfahrer hat das ganze auch super abgerundet… Und wir haben auch noch ein paar deutsche Backpacker getroffen, die gerade ihre Reise durch Neuseeland starten.