Dies ist das Archiv - Monat: Mai 2016

Viel Spaß beim Stöbern!

Mai26
thumb image

Der Winter ist da!

Während wir aus Deutschland schon Fotos von sonnigen Tagen, grünen Gärten und Eltern, die in der Sonne draußen sitzen, frühstücken und Zeitung lesen, bekommen haben, ist hier langsam aber sicher Winter. Es gab einige Tage mit Schneefall, sodass nun die Bergkuppen schön weiß sind.

Bevor der Schnee kam...
Bevor der Schnee kam…
Und nun ist alles weiß...
Und nun ist alles weiß…

Das das Wetter für den geplanten Routeburn Track noch immer für einige Tage suboptimal aussah, entschieden wir uns, noch ein paar Tage bei Kevin und Thea zu bleiben. Es gab ja auch einiges zu tun. So habe ich die Zeit hier genutzt, ein kleines Android-Spiel zu programmieren, dass ihr nun alle im Play Store runterladen könnt. Angefangen habe ich damit schon auf Stewart Island, wo ich von unserem Mithelfer Stefan die Idee bekommen habe, seine iOS-App für Android umzusetzen… Also alle runterladen, spielen und bewerten: ColorBlocks! (so, jetzt aber genug Eigenwerbung gemacht…)

Megan, Gwyneth und Ise... :)
Megan, Gwyneth und Ise… :)
Kleines Küchenexperiment... Churros backen! Lecker!
Kleines Küchenexperiment… Churros backen! Lecker!
An einem Abend waren wir zum Essen bei Dean und Diana eingeladen... ich durfte mich um das Dessert kümmern... Kiwifruit-Cheesecake!
An einem Abend waren wir zum Essen bei Dean und Diana eingeladen… ich durfte mich um das Dessert kümmern… Kiwifruit-Cheesecake!

Ise war auch sehr fleißig, denn sie wollte ja wie angekündigt für Megans Geburtstag im Juni eine große Prinzessinnen-Torte in Form eines Märchenschlosses backen. Und das hat sie dann auch gemacht. Es hat auch „nur“ vier Tage gedauert und ca. 3,75kg Zuckerfondant verschlungen… aber das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen! Einen Schoko-Biscuitkuchen sowie eine Schicht White Cake. Fein säuberlich ummantelt und dekoriert. Da war Ise ganz in ihrem Element! (Kleiner Fakt so nebenbei: Die Turmspitzen bestehen aus überzogenen Eiswaffeln…)

WOW! Die Torte ist ihr echt gut gelungen! Respekt!
WOW! Die Torte ist ihr echt gut gelungen! Respekt!

Anfang dieser Woche wollten wir dann doch den Track starten, da das Wetter besser zu werden schien. Allerdings lagen zu dem Zeitpunkt auf dem Harris-Saddle, dem höchsten Punkt der Wanderung, bereits über 20cm Schnee und es war noch mehr angekündigt. Gut, dass Kevin sehr viel Outdoor-Erfahrung hat, sogar bereits im Himalaya unterwegs und auch einiges an Ausrüstung zu Hause liegen hat. So hat er uns nun freundlicherweise gleich mit Steigeisen, Lawinenpeilsender, Lawinensuchstangen, einem Notruffunksender und noch einigen warmen Klamotten ausgeholfen. So sind wir nun hoffentlich bestens auf jede mögliche Situation vorbereitet.

Schöne Stimmung in Wanaka
Schöne Stimmung in Wanaka

Das ganze hat sich dann aber doch etwas verschoben, da die kleine Gwyneth plötzlich hohes Fieber bekam und mit Verdacht auf eine Hirnhautentzündung ins Krankenhaus musste. So ist Thea mit ihr den ganzen Weg bis nach Dunedin gefahren. Kevin musste allerdings auch los, da er wieder für ein paar Wochen nach China zum Arbeiten muss. Da sich auf die schnelle aber auch kein Babysitter für Megan finden ließ und wir sowieso da waren, entschlossen wir uns, die Wanderung zu verschieben und für ein paar Tage auf die Kleine aufzupassen. Das haben wir natürlich liebend gern gemacht, denn sie ist echt süß und Kevin und Thea haben so viel für uns gemacht, da war das das Mindeste. Kevin hat uns kurz vor seiner Abreise auch noch mit zwei Merino-Oberteilen von Icebreaker überrascht, die er uns am Flughafen als Geschenk gekauft hat. Mega lieb von ihm! Die werden uns sicher gut warm halten!

So macht Hausaufgaben machen Spaß... Leseübungen im Kaffee mit einem leckeren Kaffee!
So macht Hausaufgaben machen Spaß… Leseübungen im Café mit einem leckeren Kaffee!

So kam es also, dass wir dann von Sonntag bis Dienstag auf Megan aufgepasst haben. Da bekommt man schon mal einen guten Einblick, was es heißt, Eltern zu sein, früh aufzustehen und dafür zu sorgen, dass die Kleine ordentlich gekleidet ist, gefrühstückt hat, den Bus zur Schule erwischt, später abgeholt, bekocht und bespaßt wird, die Hausaufgaben überwacht und ihre Dusche sichergestellt ist und sie nach einer Gute-Nacht-Geschichte auch friedlich im Bett schlummert. Aber wir haben es sehr gut hinbekommen und sie war echt glücklich und zufrieden mit uns. So sehr, dass sie selbst jetzt nach Theas Rückkehr immer noch von uns zum Bus gebracht werden will und von der Schule abgeholt werden will…

Gemeinsam auf dem Spielplatz...
Gemeinsam auf dem Spielplatz…
Im Dinosaurierpark
Im Dinosaurierpark
Einige Bäume sehen noch sehr herbstlich aus... andere haben schon alle Blätter verloren...
Einige Bäume sehen noch sehr herbstlich aus… andere haben schon alle Blätter verloren…

Aber auch mit Gwyneth haben wir hier viel Spaß! Es war am Ende dann glücklicherweise doch keine Meningitis und sie fühlt sich auch schon wieder pudelwohl. Ise übernimmt auch fleißig ein paar Mamarollen und bekocht die Kinder abends immer, badet die Kleine, wechselt Windeln und wiegt sie in der Bauchtrage in den Schlaf.

Und schwups war die Windel gewechselt...
Und schwups war die Windel gewechselt…
Lecker Gemüse!
Lecker Gemüse!
Ise hat das Essen für die Kinder gekocht, ich für die Erwachsenen... :D
Ise hat das Essen für die Kinder gekocht, ich für die Erwachsenen… :D
Und zack waren die Äuglein zu...
Und zack waren die Äuglein zu…
Im Bettchen schläft es sich aber sicher noch besser... :D
Im Bettchen schläft es sich aber sicher noch besser… :D

So… nun ist aber auch die Zeit gekommen, dass wir den Track starten! Für den Freitag und das Wochenende soll das Wetter nämlich wieder ganz gut werden, sodass wir nun mit gepackten Taschen bereit stehen, um Morgen nach Glenorchy und zum Start des Tracks aufzubrechen! Das wird sicher lustig! Wir melden uns wieder, sobald wir zurück sind… ;)

Mai15
thumb image

Regen, Schnee und ein warmes Dach über dem Kopf

Man kann so viel planen wie man will, aber es läuft natürlich nicht immer alles nach Plan. Denn egal, was man macht, das Wetter kann einem immer jeden noch so ausgefeilten Plan durchkreuzen. So war es nun auch bei uns und unserer „Wanderzeit“.

Nachdem wir den Milford Track und den Kepler Track so schön hinter uns gebracht haben, stand eigentlich nur noch der Routeburn Track auf unserer Liste. Leider schlug das Wetter direkt nach dem Kepler Track um — und zwar so richtig! Für wenigstens eine Woche, aber sogar noch länger, war für die gesamte Fiordland-Region Regen und sogar Schnee angekündigt. Für den Harris Saddle am Routeburn Track wurden sogar ganze 240mm Regen und Wind bis zu 100km/h prognostiziert. Keine Zeit, um auf eine Wanderung zu gehen (mittlerweile sehen wir auch den Schnee auf den Bergkuppen in der Ferne)…

Wir haben jetzt ein Kiwi-Baby! :D
Wir haben jetzt ein Kiwi-Baby! :D

Da wir allerdings auch nicht nur tagelang auf dem Campingplatz in Te Anau rumsitzen und frieren wollten, entschlossen wir uns, schon nach Wanaka zurück zu Kevin, Thea und den Mädels zu fahren. Nach einem kurzen Anruf war alles geklärt und wir machten uns auf den Weg. Zuerst gab es aber noch einen Zwischenstop in Queenstown, etwas Shopping und den obligatorischen Besuch bei Fergburger! Denn wir haben uns gesagt, dass wir noch einmal dort hin wollten. Oder besser gesagt, ich habe Ise lange genug gedrängt, bis sie es auch wollte…

Dieses mal gabs keine Schlange...
Dieses mal gabs keine Schlange…
Ein massives Fleischvergnügen!
Ein massives Fleischvergnügen!
Bei der Größe weiß man gar nicht, wie man den essen soll... Aber Ise hat es auf alle Fälle geschmeckt! :D
Bei der Größe weiß man gar nicht, wie man den essen soll… Aber Ise hat es auf alle Fälle geschmeckt! :D
Als ob der Burger nicht genug wäre, erstmal nen Eis zum Nachtisch! :D
Als ob der Burger nicht genug wäre, erstmal nen Eis zum Nachtisch! :D

Überraschenderweise war dort dieses mal zum ersten mal Mittags keine Schlange vor der Tür, sodass wir gleich bestellen konnten und 10-15 Minuten später beide einen Big Al vor uns stehen hatten. Aber nur weil keine Schlange draußen war, heißt das nicht, dass sie dort nichts zu tun haben. Wir saßen nämlich zum Essen direkt am Tresen und konnten die fleißigen Jungs in der Küche beobachten, die im Akkord Burger brieten. Also ließen wir es uns gewaltig schmecken und verspeisten beide die immensen Burger. Yummy!

Die "Best Friends" sind wieder vereint :)
Die „Best Friends“ sind wieder vereint :)
Und Gwyneth wird auch immer süßer!
Und Gwyneth wird auch immer süßer!
Lecker Bolognese kochen...
Lecker Bolognese kochen…

Und nun sind wir wieder in den Queensberry Hills bei Thea und Kevin. Der ganzen Familie geht es sehr gut und die kleine Gwyneth ist auch schon fleißig gewachsen seit dem letzten Besuch. Mit uns wohnt hier aktuell sogar noch eine andere Helferin namens Bryany, einer Engländerin, die durch Neuseeland reist und den Winter in Wanaka verbringen will. Sie hilft hier vormittags immer fleißig mit und kellnert aktuell die meisten Abende in Wanaka, um etwas Geld zu verdienen.

Ise hat für Theas Geburtstag eine tolle Torte gebacken!
Ise hat für Theas Geburtstag eine tolle Torte gebacken!
Von innen sah sie auch super aus!
Von innen sah sie auch super aus!

Arbeit gibt es gerade auch einige, denn Kevin hat sich von Dean und Diana, den Freunden mit eigenem Weingut und Restaurant, dazu überreden lassen, auf einem Teil seines Grundstücks Wein anzubauen. So sind wir gerade damit beschäftigt, einen Teil des Grundstücks zu bereinigen, Sträuche und Bäume zu beseitigen, damit hier bald Weintrauben wachsen können. Da sind wir mal gespannt, was dort in ein paar Jahren für leckerer Wein gekeltert wird! :D Aber auch abgesehen davon gibt es viele schöne Sachen zu tun. So waren wir schon zu einer Schulaufführung von Megan, Ise hat an Theas Geburtstag fleißig gebacken und wir hatten wieder ein großes Barbecue mit haufenweise Leckereien! Also lassen wir es uns hier ein paar Tage gut gehen…

Und Megan hat auch die Paua-Shell super gefallen, die wir ihr mitgebracht haben... :)
Und Megan hat auch die Paua-Shell super gefallen, die wir ihr mitgebracht haben… :)
Die Mädels haben Cupcakes gebacken...
Die Mädels haben Cupcakes gebacken…
Mai09
thumb image

Great Walk 6/9 — Hoch und runter auf dem Kepler Track

Vorwarnung: Dieser Beitrag kann Spuren von Pilzen enthalten! ;)

Nach einer schönen warmen Dusche, einem Besuch im Waschsalon und etwas Internetzeit in der örtlichen Bibliothek ging es nach zwei Tagen Pause vom Milford Track auch gleich schon weiter auf die nächste Wanderung. Dieses mal ging es, wie ja schon beim letzten mal angekündigt, zum Kepler Track.

Vorteil des Kepler Tracks gegenüber den meisten anderen Great Walks ist, dass die Wanderung am gleichen Punkt startet und endet, sodass man sich wenigstens einmal nicht um den (zuweilen teuren) Transport kümmern muss.

Ein Fliegenpilz am Rande des Weges
Fliegenpilze am Rande des Weges
Los geht's!
Los geht’s!

Da für ein paar Tage schönes Wetter prognostiziert waren, brachen wir am Morgen des 5. Mai dann auf. Am ersten Tag ging dann erstmal nach oben. Immer im Wald… Hin und her, und immer weiter nach oben. Das war dann schon ganz schön anstrengend. Dafür wuchsen überall unterschiedlichste Pilze an den Bäumen und auf dem Boden.

Im Wald gings nur nach oben...
Im Wald gings nur nach oben…
An der Baumgrenze
An der Baumgrenze
Die Stadt liegt uns zu Füßen...
Die Stadt liegt uns zu Füßen…
Toller Ausblick!
Toller Ausblick!

Nach einigen Stunden kamen wir dann oben an der Baumgrenze an. Ein Schild signalisierte uns, dass es nur noch 45 Minuten bis zur Hütte sind. Perfekt! Die Aussicht bis dahin war dann auch deutlich besser als im Wald vorher, denn man konnte über den gesamten Bergkamm auf die anderen Berge, den großen Lake Te Anau und die Stadt unter uns blicken.

Die Hütte in Sicht
Die Hütte in Sicht
Ausblick von der Terrasse
Ausblick von der Terrasse

An der Hütte angekommen suchten wir uns gleich erst einmal zwei Betten. Wir hatten die Wahl zwischen einem ziemlich dunklen und verwinkelten Schlafraum voller einzelner Doppelstockbetten sowie einem kleineren Schlafraum mit einem „langen Doppelstockbett“ an einer Wand, wo auf beiden Etagen etwa 7-8 Leute nebeneinander schlafen konnten. Noch dazu hatte dieser Schlafraum ein großes Fenster mit Aussicht auf den See und die Berge und sogar einen eigenen Balkon. Da fiel die Entscheidung natürlich leicht!

Die "Höhlenforscher"
Die „Höhlenforscher“
Ziemlich dunkel da unten...
Ziemlich dunkel da unten…
Der Ausgang in Sicht
Der Ausgang in Sicht
Aber wir hatten Spaß :)
Aber wir hatten Spaß :)

Im Gemeinschaftsraum mussten wir uns dann in eine Bettenliste eintragen. Wir fragten uns anfangs schon, wofür das gut sein soll. War vorher auch nirgends von Nöten und jetzt ist ja die Nebensaison. Am Ende waren wir aber dankbar, dass wir in der Liste standen, denn die Hütte füllte sich mit zunehmend mehr Leuten. Das lag daran, dass das Wetter so toll war und viele Wanderer einen Teil des Tracks auch nur als kurzen Ausflug machen, zur Hütte wandern, übernachten, am nächsten Tag dann noch den Gipfel stürmen und dann zurück ins Tal wandern. So kam es, dass die ganze Hütte mit ungefähr 60 Betten irgendwann rappelvoll war. Soweit, dass die Hüttenaufseherin noch zusätzliche Matratzen hervorkramen musste, die dann aber auch nicht gereicht haben. Letztendlich schliefen sogar Leute auf dem Boden des Gemeinschaftsraums und teilten sich eine schmale Matratze als Unterlage für den Oberkörper… tja… der frühe Vogel…

Sterne gab es abends auch zu sehen!
Sterne gab es abends auch zu sehen!

Toll war vor allem, dass einige Bekannte Gesichter wieder mit von der Tour waren. So trafen wir auf der Hütte auch gleich Alex und Laura, ein Pärchen, dass wir schon vom Milford Track kannten, sowie vier deutsche Jungs, die wir ebenfalls vom Track kannten, wieder. Mit Alex und Laura ging es dann noch gemeinsam zu den Luxmore Caves, einer Höhle unweit der Hütte. Den Abend verbrachten wir dann alle zusammen mit Karten spielen. Ein schöner Einstieg für den Walk!

Guten Morgen!
Guten Morgen!
Da will man einfach nur da sitzen und die Sonne genießen
Da will man einfach nur da sitzen und die Sonne genießen
Aufbruch!
Aufbruch!
Von weiter oben sah es auch toll aus
Von weiter oben sah es auch toll aus
Sonnenstrahlen in Schwarz-Weiß
Sonnenstrahlen in Schwarz-Weiß

Der nächste Tag bot uns dann noch umso mehr tolle Aussichten. Es begann nämlich schon mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang! Nach dem Frühstück ging es dann los, fast den ganzen Tag oben auf dem Bergkamm entlang. Das war zwar ziemlich windig und manchmal etwas ungemütlich, aber eigentlich einfach nur fantastisch. Denn die Aussicht war nicht ohne und die Berge sahen in dem Licht, dass in Strahlen durch die Wolken gebrochen ist, einfach nur schön aus. Ise fand den Tag dann besonders anstrengend, denn es taten ihr noch die Beine vom Milford Track weh und es ging ständig auf Steinen auf und ab. Dennoch hat sie tapfer durchgehalten. Irgendwann ging es dann auch noch Steil nach unten und wieder in den Wald hinein. Der sah am Anfang ganz schön gruselig aus, da feines Moos wie Spinnweben an den Ästen hing. Aber auch an dem Tag kamen wir dann nach einigen Stunden an der Hütte an. Und am warmen Feuer kann man dann mit einer Schüssel Käsenudeln auch gut entspannen… :)

Zum Gipfel hoch ging es dann nur über Steine...
Zum Gipfel hoch ging es dann nur über Steine…
Angekommen!
Angekommen!
Wanderer-Pose
Wanderer-Pose
Zum Mittagessen einen Reis-Bohnen-Mais-Burrito...
Zum Mittagessen einen Reis-Bohnen-Mais-Burrito…
Dann ging es immer weiter den Bergkamm entlang...
Dann ging es immer weiter den Bergkamm entlang…
Verschnaufpause am Shelter
Verschnaufpause am Shelter
Die Vegetation hier oben sah auch toll aus!
Die Vegetation hier oben sah auch toll aus!
Und was für ein Ausblick!
Und was für ein Ausblick!
Ise allein auf weiter Flur
Ise allein auf weiter Flur
Immer weiter...
Immer weiter…
Hoch und runter...
Hoch und runter…
Der Wald sah schon gruselig aus...
Der Wald sah schon gruselig aus…
Spinnweben-Moos... :D
Spinnweben-Moos… :D

In der Nacht zum dritten Tag hat es dann leider geregnet und wir hatten schon Angst, wieder durch den Regen laufen zu müssen. Also schliefen wir ein paar Minuten länger und als wir dann aufbrechen wollten, hat der Regen plötzlich aufgehört. Wir konnten dann trockenen Fußes und Hauptes wandern bis wir an der letzten Hütte angekommen sind. Kaum dort, fing der Regen auch schon wieder an. Danke, Wettergott! :)

Die Keas kamen am Morgen vorbei
Die Keas kamen am Morgen vorbei
Unsere Hütte
Unsere Hütte
Noch ein Kea — das sind gewitzte kleine Biester! Man sollte all seine Schuhe und Kleidung sichern, denn die klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist... oder knabbern daran herum...
Noch ein Kea — das sind gewitzte kleine Biester! Man sollte all seine Schuhe und Kleidung sichern, denn die klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist… oder knabbern daran herum…
Wasserfall
Wasserfall
Wir haben noch nie violette Pilze gesehen...
Wir haben noch nie violette Pilze gesehen…
Noch mehr Pilze...
Noch mehr Pilze…
In allen Formen und Farben...
In allen Formen und Farben…
Ein ganz verrücktes Exemplar...
Ein ganz verrücktes Exemplar…
Endlich an der Hütte...
Endlich an der Hütte…

Der letzte Tag sollte dann noch flaches Gelände sein. Durch den Wald und über ein paar freiere Ebenen. Da waren wir dann allerdings nur froh, wenn irgendwann am Ziel ankommen würden. Unterwegs trafen wir dann noch Laura und Alex wieder und gingen mit ihnen das letzte Stück. So mit ablenkenden Gesprächen vergehen die letzten Kilometer dann doch wie im Fluge…

Auch am letzten Tag gab es wieder Pilze im Wald...
Auch am letzten Tag gab es wieder Pilze im Wald…
Ganz viele!
Ganz viele!
Aber genug davon, wir waren glücklich, irgendwann am Ziel zu sein! :)
Aber genug davon, wir waren glücklich, irgendwann am Ziel zu sein! :)
Zur Belohnung erstmal ein Bierchen und Schokolade!
Zur Belohnung erstmal ein Bierchen und Schokolade!

 

Mai04
thumb image

Great Walk 5/9 — Es grünt so grün…

… wenn Milfords Blüten blühen Regen fällt.

Wir haben es geschafft! Wir sind den Milford Track gewandert! Als fünfter Great Walk stand dieser auf unserer Liste zu Beginn unserer geplanten Off-Season-Wanderzeit. Schon im September 2015 haben wir online geguckt, wann und wie wir Plätze für diese Wanderung reservieren können, mussten aber schon damals feststellen, dass es bis auf zwei Plätze (an denen wir aber nicht konnten) bereits alles ausgebucht war. Bis zum Ende der Sommersaison. Daran sieht man dann schon, wie begehrt dieser Track ist.

Auf dem Weg zum Track!
Auf dem Weg zum Track!
Ise steht die Vorfreude ins Gesicht geschrieben...
Ise steht die Vorfreude ins Gesicht geschrieben…

Nun zum Ende der Sommersaison haben wir es aber doch geschafft, denn nun muss man die Hütten nicht mehr teuer ($54 pro Nacht und Nase) buchen, sondern kann schon für $15 darin übernachten (oder wir mit unseren Backcountry-Hut-Pässen müssen nichts mehr zahlen). Bleibt lediglich noch das (teure) Problem mit dem Transport, denn man muss sowohl eine Bootsfahrt zum Beginn der Wanderung, als auch einen Bootstransfer am Ende des Tracks buchen. Dazu kommt dann noch ein Transport per Bus, um vom Milford Sound wieder zum Start in Te Anau zu kommen.

Los gehts!
Los gehts!
Hängebrücke über den glasklaren Clinton River
Hängebrücke über den glasklaren Clinton River
Obwohl er zum Baden sicher ziemlich kalt ist...
Obwohl er zum Baden sicher ziemlich kalt ist…
Durch den grünen Wald
Durch den grünen Wald
Und durch die Wetlands...
Und durch die Wetlands…

Da am 28. April aufgrund von Umbauarbeiten an den Hütten niemand den Track starten durfte, buchten wir unser Boot gleich für den 29. April. Um 8:30 Uhr morgens ging es dann an Bord des Boots von „Cruise Te Anau“ los in Richtung Track. Gegen elf waren wir dann endlich über den großen See gefahren und standen am Glade Wharf, dem Beginn der viertägigen Wanderung über 53km von Te Anau bis hin zum Milford Sound (siehe letzter Beitrag). Eine erste Überraschung hatten wir dann gleich auf dem Boot, denn plötzlich kam Celestino, einer der anderen Wwoofer aus Stewart Island, an Bord, denn er hatte sich kurzerhand auch entschieden, den Track zu laufen.

An der ersten Hütte angekommen... Zur Belohnung erstmal Schokolade!
An der ersten Hütte angekommen… Zur Belohnung erstmal Schokolade!
Panik! Wir mussten sogar einen "Locator Beacon" mitnehmen. Damit hätte man uns im Notfall finden und retten können...
Panik! Wir mussten sogar einen „Locator Beacon“ mitnehmen. Damit hätte man uns im Notfall finden und retten können…

Der erste Tag war dann auch fast so schnell vorbei, wie er begonnen hat, denn bis zur ersten Hütte waren es lediglich knappe 5km. Nach nur gut einer Stunde waren wir dann auch schon am Ziel. Auf dem Weg dorthin ging es vorbei an einem wunderbar klaren Fluss und durch saftig grüne moosbewachsene Wälder. Schon hier konnten wir sehen, dass diese Region eine der regenreichsten auf der ganzen Welt ist. Später sollten wir das dann auch noch zu spüren bekommen. Für uns war dann auf der ersten Hütte erstmal Schluss und wir konnten uns ausruhen, während Celestino und einige andere sich dazu entschlossen, schon am ersten Tag zur zweiten Hütte zu laufen. Diese sollte noch etwa 6 Stunden entfernt sein. Kurz nachdem die Wanderer dann von der Hütte aufgebrochen waren, fing es dann auch zu regnen an… und es hörte den Rest des Tages nicht mehr auf. Da waren wir dann schon sehr froh, dass wir auf der Hütte geblieben sind. Ein Franzose ist am ersten Tag auch direkt bei einer Flussüberquerung ins Wasser gefallen und hat somit all seine Klamotten und seine teure Kamera abtauchen lassen…

Wolken versperrten die Sicht, als wir morgens los wollten...
Wolken versperrten die Sicht, als wir morgens los wollten…
Statt den umgestürzten Baum wegzuräumen, sägt man einfach ein Loch hinein!
Statt den umgestürzten Baum wegzuräumen, sägt man einfach ein Loch hinein!
Farne...
Farne…

Als wir am nächsten Morgen aufgebrochen sind, hatten wir dann auch ziemlich gutes Wetter! Zwar hing der Himmel meist voller Wolken, aber die Aussicht war fantastisch und ab und zu erreichten uns ein paar warme Sonnenstrahlen. Es ging dann den ganzen Tag mitten durch das Tal in Richtung MacKinnon Pass. Auf beiden Seiten von uns ragten riesige, steile Felswände empor. Ein wunderschöner Anblick. Und weiter ging es durch grünen Urwald und über kleine Brücken über die unzähligen Bäche in dem Tal. Vor Lawinen mussten wir zu dieser Jahreszeit zum Glück keine Angst haben… ;)

Durch das Tal wandern...
Durch das Tal wandern…
Wundervolle Spiegelung am See
Wundervolle Spiegelung am See
Ein Wasserfall... zwar sehr hoch, aber doch eher ein "Rinnsal"
Ein Wasserfall… zwar sehr hoch, aber doch eher ein „Rinnsal“
Zum Glück waren die Brücken noch drin... im Winter werden diese normalerweise entfernt, um sie vor Schäden zu schützen... Dann hätten wir deutlich mehr durch das Wasser gemusst... :)
Zum Glück waren die Brücken noch drin… im Winter werden diese normalerweise entfernt, um sie vor Schäden zu schützen… Dann hätten wir deutlich mehr durch das Wasser gemusst… :)
Der Bus-Stop — der letzte Stop bevor...
Der Bus-Stop — der letzte Stop bevor…
... man über einen bei Regen ziemlich schnell ansteigenden Strom muss. Bei uns war zum Glück alles Trocken, die Wanderer am Vortag mussten hier bis zu den Hüften ins Wasser...
… man über einen bei Regen ziemlich schnell ansteigenden Strom muss. Bei uns war zum Glück alles Trocken, die Wanderer am Vortag mussten hier bis zu den Hüften ins Wasser…
Das Tal sah einfach nur fantastisch aus!
Das Tal sah einfach nur fantastisch aus!
Natur pur
Natur pur
Endlich an der Hütte angekommen!
Endlich an der Hütte angekommen!
Unser Schlafraum für die Nacht
Unser Schlafraum für die Nacht

Nach einigen Stunden kamen wir dann irgendwann auf der Mintaro Hut an und konnten uns am warmen Feuer des Ofens erstmal aufwärmen. Dort trafen wir dann auch schon einige andere Wanderer an, die bereits am Vortag bis zur Hütte gelaufen waren und dabei völlig durchnässt wurden, sich also entschieden, erstmal einen Tag Pause einzulegen und ihre Sachen zu trocknen (was, wie ihr sehen werdet, am Ende auch nicht viel gebracht hat).

Für den Regen gewappnet
Für den Regen gewappnet
Weiter ging es durch den Regenwald...
Weiter ging es durch den Regenwald…
Ganz schön ekliges Wetter oben am Pass...
Ganz schön ekliges Wetter oben am Pass…
... mitten in den Wolken
… mitten in den Wolken

Der dritte Tag sollte dann der wohl anstrengendste sein, denn es ging gleich zu Beginn für etwa 2,5 Stunden steil bergauf, bis auf den MacKinnon Pass. Und das Beste: Es goss wie aus Eimern! Wir waren also wieder in T-Shirt, kurzer Hose und unseren übergeworfenen Regenponchos ausgestattet. Anfangs eine gute Idee, aber oben auf dem Pass wurde es dann ziemlich kalt, denn uns pfiff ein heftiger Wind um die Ohren. Schon ziemlich ausgekühlt kamen wir oben am Shelter an, wo wir uns erstmal mit einer Tasse Tee aufwärmen konnten und uns ein paar Müsliriegel zur Stärkung einverleiben konnten. Danach zogen wir dann noch unsere Regenjacke und Fleecejacke unter den Poncho, um etwas wärmer zu bleiben. Weiter ging es dann durch den Regen nach unten. Zwischendurch musste man auch immer mehr durch Pfützen und kleine Bäche wandern, sodass die Schuhe wohl oder übel irgendwann triefend nass waren.

Auch durch das Tal zogen sich dann langsam die Wolken
Auch durch das Tal zogen sich dann langsam die Wolken
Und überall im Tal lange Wasserfälle
Und überall im Tal lange Wasserfälle
irgendwann verlief der Track auch direkt durch den Fluss... oder der Fluss direkt durch den Track?!?
irgendwann verlief der Track auch direkt durch den Fluss… oder der Fluss direkt durch den Track?!?
Ein reißender Strom direkt neben uns...
Ein reißender Strom direkt neben uns…
Und wieder durch den Dschungel...
Und wieder durch den Dschungel…
Und noch ein großer Wasserfall...
Und noch ein großer Wasserfall…
Die Dumpling-Hut
Die Dumpling-Hut
Aufwärmen am Ofen
Aufwärmen am Ofen

Die Aussicht an dem Tag war dann trotz des Regens aber noch atemberaubender als am Vortag, denn von den steilen Felswänden ergossen sich einige imposante Wasserfälle in die Tiefe, teilweise mehrere hundert Meter hoch. Irgendwann kamen wir dann auch an der letzten Hütte des Tracks, der Dumpling Hut, an, wo wir unsere nassen Sachen rings um den Ofen aufgehangen haben. Nach und nach kamen dann auch immer Wanderer an, die es uns gleich taten. Bald war der gesamte Platz um den Ofen voller Kleidungsstücke und nasser Schuhe. Dafür war es angenehm warm!

Am nächsten Morgen hat der andauernde Regen das Wasser noch weiter ansteigen lassen... Die Wasserfälle waren umso imposanter!
Am nächsten Morgen hat der andauernde Regen das Wasser noch weiter ansteigen lassen… Die Wasserfälle waren umso imposanter!

Doch all das Trocknen nützt eigentlich nichts, wenn es draußen immer weiter regnet. Das hat es dann nämlich auch noch eine ganze Weile und auch am frühen Morgen prasselte es nur so von oben. Im Himmel müssen wohl alle Dämme gebrochen sein, denn es wollte einfach nicht mehr aufhören. So ging es dann kurz vor acht Uhr morgens in den noch immer nassen Wanderschuhen los auf die letzte Tagesetappe.

Da hilft auch vorher kein Schuhe trocknen!
Da hilft auch vorher kein Schuhe trocknen!

Vorteil bei den nassen Schuhen ist dann, dass man sich keine Sorgen mehr um Pfützen oder weiteres Wasser machen muss. Man läuft einfach hindurch, ohne Rücksicht auf Verluste. Alles andere hätte an dem Tag auch keinen Sinn gemacht, denn durch den vielen Regen (schon an den Tagen zuvor) musste man zwangsläufig durch unzählige kleine Bäche wandern. Dafür wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Denn überall an den Hängen bildeten sich riesige Wasserfälle, die das Wasser ins Tal brachten und riesige reißende Ströme voller Wasser, die sich in Richtung mehr wälzten. Und wir mittendrin!

Hier kam vor einiger Zeit bei Regen ein großer Erdrutsch herunter, der die ganzen Bäume wie Streichhölzer abgeknickt und mit sich gerissen hat...
Hier kam vor einiger Zeit bei Regen ein großer Erdrutsch herunter, der die ganzen Bäume wie Streichhölzer abgeknickt und mit sich gerissen hat…
Eine Schneise der Verwüstung
Eine Schneise der Verwüstung
Oben Wasser, unten Wasser
Oben Wasser, unten Wasser

Das Fotografieren wurde durch den Regen leider ziemlich erschwert, aber selbst wenn, ein Foto kann die Stimmung dort unmöglich einfangen. Man hört rings um sich herum nur das tosende Wasser. Tja, so ein Regenwald hat nicht ohne Grund seinen Namen, und all das Grün dort wächst ja auch nur durch den vielen Regen.

Einfach durch wandern...
Einfach hindurch wandern…
Ganz schön tief!
Ganz schön tief!
Und die Flüsse wurden immer größer...
Und die Flüsse wurden immer größer…
Brücke über den "Poseidon Creek"
Brücke über den „Poseidon Creek“
... was für ein treffender Name, denn hier sieht man die Macht und Gewalt des Wassers! Wäre der alte Odysseus vor Troja mal nach Neuseeland gekommen, dann hätte er sich sicher nicht mit dem Wassergott angelegt... ;)
… was für ein treffender Name, denn hier sieht man die Macht und Gewalt des Wassers! Wäre der alte Odysseus vor Troja mal nach Neuseeland gekommen, dann hätte er sich sicher nicht mit dem Wassergott angelegt… ;)

Irgendwann bestand der ganze Track dann nur noch aus Wasser, denn es lief direkt über den Pfad, auf dem wir gegangen sind, ab. Man musste also ständig durchs Wasser laufen. Auch ging es ab und zu mal direkt durch einen kleinen Wasserfall, sodass es einem oben kräftig auf die Kapuze plätscherte. Aber das macht ja nichts. Ganz ungefährlich ist das dann nicht, denn ein falscher Schritt und man wird den Hang hinunter gespült… Einige Stücke des Tracks waren aber auch so weit überflutet, dass man fast bis zum Rucksack im Wasser stand. Ise ist dabei auch kurz weggerutscht, konnte sich aber noch an einem Seil festhalten und so dem kurzen Zwangstauchgang entgehen. Wir waren ziemlich froh über unsere Regenponchos, denn trotz des vielen Wassers blieben unsere Rucksäcke so ziemlich trocken und wurden nicht durch das aufgesaugte Wasser noch schwerer, so wie bei einigen anderen Wanderern.

Am ganzen Hang kam das Wasser herunter
Am ganzen Hang kam das Wasser herunter
Manchmal musste man den Weg schon etwas suchen...
Manchmal musste man den Weg schon etwas suchen…
Bloß nicht abrutschen!
Bloß nicht abrutschen!
Einfach nur WOW!
Einfach nur WOW!

Nach etwa fünf Stunden Wanderung mit nur kurzen Trink- und Snackpausen kamen wir dann gegen 13 Uhr am Ziel, dem Sandfly Point an. Erstmal in trockene Sachen schlüpfen und aufs Boot warten. Irgendwann wurden wir dann auch abgeholt und in einem kleinen Boot bis ans sichere Land gebracht. Eigentlich wollten wir ja den Weg zurück vom Milford Sound per Anhalter irgendwo mitfahren, aber da wir so durchnässt waren, entschlossen wir uns, einfach den Bus zu bezahlen und dort mit zu fahren. Das war am Ende auch eine gute Entscheidung, denn wer weiß wie lange wir im Regen dann noch auf eine Mitfahrgelegenheit hätten warten müssen. Der Busfahrer hat uns dann auch erzählt, dass es an dem Tag ganze 180mm Regen gegeben hat! Und die Tage davor war es kaum weniger. Das ist über ein Drittel der Regenmenge, die wir in unserer Heimat in einem Jahr bekommen!

Ganz am Ende wollte die Kamera dann doch nicht mehr mitspielen und war komplett beschlagen...
Ganz am Ende wollte die Kamera dann doch nicht mehr mitspielen und war komplett beschlagen…

Verglichen mit den anderen Great Walks, welche alle schon fantastisch waren, setzt der Milford Track noch einmal einen oben drauf. Mit Sahnehäubchen! Schon bei gutem Wetter einfach wunderschön, ist er bei Regen dann noch atemberaubender. Da hat sich das Warten wirklich gelohnt!

Jetzt haben wir uns noch ein, zwei Ruhetage gegönnt, dann soll die Wanderzeit aber auch schon weiter gehen… dieses mal aber zum Kepler Track gleich in der Nähe!