Dies ist das Archiv - Monat: März 2016

Viel Spaß beim Stöbern!

Mrz27
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Frohe Ostern!

Sonntag Morgen — ein Tag wie jeder andere? Nicht ganz. Denn es ist Ostern! Für uns hieß das: erstmal Pancakes zum Frühstück. Dazu gab es dann noch ein (bei uns kaltes) Hot Cross Bun. Das ist hier traditionelles süßes Ostergebäck mit Zimtgeschmack und Rosinen. Sehr lecker! Auch typisch neuseeländisch sind die Schoko-Marshmallow-Eier. Die werden hier von Cadbury und anderen Herstellern produziert und wie uns gesagt wurde, nur in Neuseeland verkauft, da sie den Transport sonst nicht überstehen würden. Auf jeden Fall auch eine süße Leckerei!

Lecker Frühstück!
Lecker Frühstück!
Marshmallow-Eier!
Marshmallow-Eier!

Wir wünschen euch allen frohe Ostern!

Ises neuer Kuschelfreund — passt leider nicht ins Auto...
Ises neuer Kuschelfreund — passt leider nicht ins Auto…
Mrz27
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Dunedin — ein Ort für die Zukunft?

Schon oft haben wir uns in Neuseeland ertappt, wie wir uns gegenseitig gesagt haben: „Also hier könnten wir echt hinziehen!“. Und ja, irgendwo in uns drin steckt schon der Wunsch oder Gedanke, vielleicht eines Tages hier leben zu wollen. Denn die Mentalität der Kiwis wie auch die atemberaubende Natur ist schon wirklich etwas, was man gern ständig um sich haben will. Ob es wirklich so kommt, liegt natürlich noch in den Sternen. Ihr müsst euch also noch nicht allzu große Sorgen machen… ;)

Einer der Orte, der uns hier besonders gefällt, ist Dunedin. Nach Christchurch die größte Stadt auf der Südinsel, und in unseren Augen wirklich die schönere von beiden. Die Stadt hat viele alte Gebäude im schottischen Stil, ist wundervoll gelegen, bietet kleine Berge, tolle Strände und ist schön grün. Und nun hatten wir ein paar Tage hier, um das ganze so richtig zu erleben und auszukosten.

Am Donnerstag war unser erster Punkt auf der Tagesordnung ein Besuch bei Speight’s — einer neuseeländischen Biermarke mit Brauerei in Dunedin. Dort ging es für uns wieder auf eine Brauereitour. Und nein, wir sind nicht nur für die anschließende Verkostung dort hin, auch die historische Führung war echt spannend. Wobei es die Bierprobe in sich hatte, denn wir hatten eine halbe Stunde Zeit, die verschiedensten Sorten zu kosten. Und in einer halben Stunde kriegt man, wenn man nur will, auch echt einiges an Bier hinter die Birne gekippt… :D So waren wir anschließend leicht beschwipst und der Entschluss, noch auf eine Portion Kumara-Fries (Süßkartfoffelpommes) ins anliegende Restaurant zu gehen, ist nicht ganz nüchtern gefällt worden. Aber wir haben’s nicht bereut!

Das alte Brauhaus, alles aus Kupfer
Das alte Brauhaus, alles aus Kupfer
BIER!
BIER!
Das neue Brauhaus sieht deutlich steriler aus — und deutlich weniger beeindruckend...
Das neue Brauhaus sieht deutlich steriler aus — und deutlich weniger beeindruckend…
Verkostung!
Verkostung!
Geübtes Bierzapfen...
Geübtes Bierzapfen…
Ise kann das auch super! Schon oft genug in Deutschland gemacht... :D
Ise kann das auch super! Schon oft genug in Deutschland gemacht… :D
Kriegt man so helle Süßkartoffeln eigentlich auch in Deutschland zu kaufen?
Kriegt man so helle Süßkartoffeln eigentlich auch in Deutschland zu kaufen?
Wasser auffüllen an der Quelle der Brauerei. Leider kam kein Bier aus dem Zapfhahn, dafür frisches Quellwasser
Wasser auffüllen an der Quelle der Brauerei. Leider kam kein Bier aus dem Zapfhahn, dafür frisches Quellwasser

Aber auch sonst hat Dunedin echt viel schönes zu bieten. Tolle alte Kirchen und Kathedralen (ganz anders zu den üblichen Holzbauten, die man hier sonst so findet), schicke Steingebäude und viele kleine süße Häuschen. Besonders die Universität hier hat es uns angetan, denn der Campus sieht wirklich schön aus. Und da es hier nicht so wirklich große Wohnblocks gibt, wohnen die meisten Studenten in winzig kleinen Häuschen, die hier das Studentenviertel bilden. Spuren von Studentenpartys sieht man dann an den Kisten leerer Flaschen oder den zusammengestellten Couches vor den Häusern, auf denen bei gutem Wetter abends die Studenten feiern.

Knox Presbyterian Church
Knox Presbyterian Church
Der Bahnhof in Dunedin
Der Bahnhof in Dunedin
First Church of Otago
First Church of Otago
Altes Studentenhäuschen
Altes Studentenhäuschen
Überbleibsel der letzten Studentenparty
Überbleibsel der letzten Studentenparty
Der Universitätscampus — wer erklärt sich bereit, die Studiengebühren zu übernehmen? :D
Der Universitätscampus — wer erklärt sich bereit, die Studiengebühren zu übernehmen? :D
Studenten bereiten sich auf ein Rugby-Spiel vor
Studenten bereiten sich auf ein Rugby-Spiel vor

In der Umgebung von Dunedin gibt es dann auch noch viel mehr zu sehen. Beispielsweise die Otago-Peninsula, eine Halbinsel, auf der es Pinguine, Albatrosse und tolle Strände zu sehen gibt. Und auch wenn am Karfreitag hier alles relativ wolkenverhangen war, hatten wir dennoch einen schönen Tag dort.

Wie im Märchen...
Wie im Märchen…
Frischer Pfefferminztee — fast so schön wie die Teezeiten bei Luises Eltern... :)
Frischer Pfefferminztee — fast so schön wie die Teezeiten bei Luises Eltern… :)
Ein kleiner blauer Pinguin
Ein kleiner blauer Pinguin
So fühlt sich wohl so manch einer an einem Sonntag Morgen... ;)
So fühlt sich wohl so manch einer an einem Sonntag Morgen… ;)
Finde den Fehler...
Finde den Fehler…
Taiaroah Head auf der Otago Peninsula
Taiaroa Head auf der Otago Peninsula
Sandfly Bay am Abend
Sandfly Bay am Abend
Warten auf die Pinguine, die am Abend aus dem Meer kommen sollten...
Warten auf die Pinguine, die am Abend aus dem Meer kommen sollten…
Aber nur der Seelöwe ließ sich blicken...
Aber nur der Seelöwe ließ sich blicken…

Den Samstag haben wir dann auch noch einmal in Dunedin verbracht, waren auf dem Farmers Market am alten Bahnhof und anschließend bei bestem Wetter in den botanischen Gärten. Die gehören zu den ältesten in Neuseeland und sind einfach nur wunderschön. Mit viel Liebe zum Detail wurden hier verschiedene Themengärten eingerichtet. Und da hier langsam aber sicher der Herbst Einzug hält, erstrahlte alles in schönen herbstlichen Tönen. So entschlossen wir uns gleich zu einem kleinen Fotoshooting.

Herbstliche Farben halten Einzug in Neuseeland
Herbstliche Farben halten Einzug in Neuseeland
Aber es gibt noch Sonnenschein und Blumen!
Aber es gibt noch Sonnenschein und Blumen!
Im "Mediterranean Garden"
Im „Mediterranean Garden“
Love
Love
Ein wirklich schöner Park
Ein wirklich schöner Park
"Blumenmädchen"
„Blumenmädchen“

Zum Abschluss des Tages ging es dann noch zum Tunnel Beach gleich in der Nähe. Nach einer kurzen Wanderung kommt man hier nämlich an einer atemberaubend schönen Steilküste an, hört und sieht die hohen Wellen und das Tosen des Ozeans. Herrlich. Nur der Weg zurück ist anstrengend, denn es geht nur nach oben…

Tunnel Beach
Tunnel Beach

Also was meint ihr, sollen wir später hier her ziehen? Oder doch gleich hier bleiben? :D

Mrz27
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Zwei blaue Fahrräder und ein blaues Zelt…

Nach den actiongeladenen Tagen in der Nähe von Queenstown sind wir nun wieder an der Ostküste der Südinsel —in Dunedin. Los ging es dahin am Anfang der vergangenen Woche. Den eher trüben und verregneten Montag verbrachten wir in der Schwimmhalle in Cromwell, um dann am Dienstag Morgen noch zur Werkstatt zu fahren und einen neuen WoF (Warrant of Fitness) für unseren Moby zu bekommen. Das entspricht dem deutschen TÜV und muss hier bei allen Autos regelmäßig durchgeführt werden. Es ist aber auch etwas entspannter als in Deutschland. Leider gab es bei Moby noch ein paar notwendige Reparaturen, aber so ist das leider. Bei einem alten Auto verschleißt auch mal was. Aber nun ist der WoF verlängert und wir können unbeschwert weiter reisen.

Smaragdgrüner Stausee bei Clyde
Smaragdgrüner Stausee bei Clyde
Smaragdgrüner Stausee bei Clyde
Smaragdgrüner Stausee bei Clyde

So sind wir dann am Dienstag den Highway 85 entlang bis nach Osten an die Küste gefahren. Das erste mal seit fast exakt drei Monaten, nachdem wir das letzte mal dort waren. An dem Tag ging es gleich nochmal abends zu den Moeraki Boulders und zum Katiki Point, bei denen wir schon mit meinen Eltern waren, als sie uns besucht haben. Es sah sehr vertraut aus, auch wenn es über den Sommer schon etwas trockener hier wurde. Aber wir konnten wieder einen Gelbaugenpinguin sehen und auch die dicke fette Robbe lag wieder an ihrem angestammten Platz oben auf der Wiese.

Ein kleiner Gelbaugenpinguin
Ein kleiner Gelbaugenpinguin
Und Luise musste ihn gleich nachmachen...
Und Luise musste ihn gleich nachmachen…
Robbe müsste man sein... den ganzen Tag faul herum liegen...
Robbe müsste man sein… den ganzen Tag faul herum liegen…
Moeraki Boulders am Abend
Moeraki Boulders am Abend

Wir haben dann in der Nähe der Moeraki Boulders übernachtet, um gleich morgens zum Sonnenaufgang dort Fotos zu schießen. Aber denkste, denn das Wetter hat nicht mitgespielt und es war absolut vernebelt. Ich war nicht der einzige Fotograf, der morgens um sieben dort am Strand stand. Und alle dort waren mehr oder weniger enttäuscht von dem Sonnenaufgang, den man ja nicht wirklich gesehen hat. Meer und Himmel sind in ein gleichmäßiges Grau verschwommen und die Sonne war weit und breit nirgends zu sehen. Aber naja, so ist das.

Ganz im Nebel — aber das Foto hat irgendwie auch was...
Ganz im Nebel — aber das Foto hat irgendwie auch was…

An dem Tag sind wir dann noch bis nach Dunedin und mussten uns erstmal wieder bei Cadbury mit Schokolade eindecken und sind dann anschließend noch ins Otago Museum gefahren. Hier konnte man viel über die Geschichte Neuseelands, die Ureinwohner und die einzigartige Natur lernen. War echt ein toller Nachmittag so, das Wetter an dem Tag war ja auch nicht so berauschend.

Kathedrale in Dunedin
Kathedrale in Dunedin
So langsam wird es Herbst
So langsam wird es Herbst

Als wir am frühen Abend dann noch nach einem Einkauf auf dem Campingplatz vorfuhren und anfangen wollten, zu kochen, entdeckte Luise neben uns plötzlich ein blaues Zelt, welches ihr sehr bekannt vorkam. Denn es erinnerte sie an die beiden Mädels, die mit dem Fahrrad durch Neuseeland reisen (ihren Blog hatten wir ja schonmal erwähnt) und die wir schon auf der Nordinsel getroffen hatten. Ich sah daneben zwei blaue Fahrräder stehen, was den Verdacht nur erhärtete, denn an die konnte ich mich gut erinnern.

Und so war es dann auch. Etwas später kamen Sandra und Hendrike aus dem Zelt gekrochen und waren ziemlich überrascht, uns dort zu sehen. Da kann man echt denken, was für ein kleines Land das ist. Aber es war auch schon ein großer Zufall, am gleichen Tag am gleichen Campingplatz zu übernachten. Besonders, da wir eigentlich erst zu einem anderen wollten und die beiden normalerweise auch andere Campingplätze anfahren würden.

Gemütlicher Abend... :)
Gemütlicher Abend… :)

Letztendlich wurde es ein echt toller Abend zu viert. Wir saßen vor unserem Auto und haben bis in die Nacht miteinander geplaudert und Geschichten über Neuseeland und alles Mögliche ausgetauscht. Es ist immer noch so unglaublich für uns, wie die beiden das so gut meistern. Da haben wir wirklich Respekt vor! Denn mit dem Fahrrad zu fahren fordert ja noch deutlich mehr Planung und Organisation, angefangen von der Routenplanung (mit Höhenprofil), den Lebensmitteleinkäufen, der Wahl der Campingplätze, den Widrigkeiten des Wetters oder aber auch der Versorgung mit Trinkwasser, welches man ja auch zum Kochen und abwaschen benötigt. Wirklich eine wahnsinnig tolle Leistung! Weiter so, Mädels! :D

Mrz20
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„Das muss doch nicht sein!“

Die Reaktionen unserer Familie darauf, dass wir in Neuseeland einmal Bungy-Springen wollen, sind schon wirklich erstaunlich und irgendwie lustig. Im Dezember reagierte meine Mutter auf unseren Wunsch nach einem Tandem-Sprung mit den Worten „Aber dann verlieren wir euch ja beide!“… Aber genau deswegen springen wir ja auch zusammen :D

Als dann vorgestern Luise ihre Oma angerufen hat und ihr erzählt hat, dass wir für den nächsten Tag einen Sprung geplant haben, kam nur die Antwort: „Das muss doch nicht sein!“. Denn erst „neulich“ war wieder etwas im Fernsehen, wo die Extremsportler dann im Rollstuhl gelandet sind… Und das wir jungen Leute uns wohl nie einen Kopf um etwas machen… :)

Aber so sind wir — die Draufgänger vom Dienst… naja… manchmal… Jedenfalls haben wirs gemacht! Wir sind gesprungen! Und zwar an der „Kawarau Bridge“, dem Ort des ersten kommerziellen Bungy-Sprungs. Hier hat der Bungy-Pionier AJ Hackett im Jahr 1988 das erste kommerzielle Bungy-Business eröffnet. Seitdem sind hier unzählige Leute gesprungen.

Auf der Plattform
Auf der Plattform
Ein letztes Lächeln
Ein letztes Lächeln

Für uns war es gegen 14 Uhr soweit. Nachdem wir gewogen wurden ging es gemeinsam zur Brücke und kurz darauf wurden wir auch schon festgeschnallt. Erst ein Hüftgurt für die Sicherung auf der Plattform. Dann ein dickes Handtuch um die Waden, welches daraufhin mit einer großen Bandschlinge umwickelt wird und festgezogen wird. Somit hängt man fest und kann die Beine kein bisschen mehr bewegen. Anschließend wird man zusammen mit Karabinern am Bungy-Seil befestigt und dann gehts los!

Man steht auf. Geht zur Kante der Plattform. Wobei gehen ja kaum möglich ist, gemeinsam hüpft man eben soweit es geht nach vorne. Man blickt runter. Wow! Ein Blick in die Kamera. Lächeln. Dann der Countdown. Three. Two. One. Bungy!

Ab gehts!
Ab gehts!
Ein Sprung in die Zukunft
Ein Sprung in die Zukunft
Von etwas weiter weg...
Von etwas weiter weg…
Kopfüber in Richtung Wasser
Kopfüber in Richtung Wasser

Und dann springt man. Man lässt sich nach vorne kippen und fällt in die Tiefe. Das linke Ohr wird einem taub, aber sonst spürt man nichts. Ok, das passiert nur, wenn man mit Luise zusammen springt, denn sie hat die ganze Zeit gequiekt.

Ise am Quieken
Ise am Quieken
Immer schön festhalten!
Immer schön festhalten!
Auspendeln...
Auspendeln…

Man kommt dem Wasser immer näher, dann stoppt man, und wird wieder nach oben geschleudert. Ein paar mal pendelt man noch hin und her, bis man langsam herunter gelassen wird. Denn auf dem Fluss treibt ein Schlauchboot mit zwei weiteren Crewmitgliedern. Man versucht, eine Stange zu greifen und wird dann auf das Boot gezogen, abgeschnallt und ist letztendlich wieder frei. Ein Wahnsinnsgefühl! Definitiv etwas, das wir nochmal machen würden! Es ist auch gar nicht anstrengend oder schmerzhaft, geht auch gar nicht auf den Rücken oder so. Alles ganz weich.

Wieder im Boot
Wieder im Boot

Aber wir sind auf alle Fälle auch froh, dass wir zusammen gesprungen sind, denn etwas später sollte sich eine angehende Braut im Rahmen ihres Jungesellinnenabschieds ebenso in die Tiefe stürzen. Sie bekam dann aber wohl, wenn auch im uneigentlichen Sinne, die sprichwörtlichen „kalten Füße“. Einige Minuten stand sie bangend und zitternd an der Plattform, von der Seite die Rufe ihrer Freundinnen. Danach musste sie erst noch eine Pause machen und ließ einen anderen Springer vor, fasste dann erneut den Mut und sprang letztendlich herunter. Da hat ein Tandemsprung doch schon Vorteile, da man sich doch gegenseitig irgendwie zieht und schiebt und dann springt.


Bungy-Sprung Luise und Flori from Florian Bäthge on Vimeo.

Definitiv eine Aktivität, die wir weiterempfehlen!

Mrz19
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Queenstown — wir kommen!

Wenn es einen Ort in Neuseeland gibt, an dem man so richtig Party machen kann und was unternehmen kann, dann ist es Queenstown! Hier ist nämlich mächtig viel los! In der Innenstadt tummeln sich die Leute in den Bars und Restaurants, jedes zweite Gebäude ist ein Souvenirshop oder Laden, wo sie einem die actiongeladenen Touristenattraktionen andrehen wollen.

Ausblick auf die Stadt
Ausblick auf die Stadt

Nachdem wir also in den Queensberry Hills losgefahren sind, ging es erst noch nach Cromwell und dann in Richtung Queenstown. Vorher gab es noch einen Zwischenstopp in Arrowtown, einer alten chinesischen Siedlung mit ein paar alten Häusern. Aber dann ging es endlich in die Stadt! Es war eine ganz schöne Tortur, dort einen Parkplatz für den Tag zu finden, aber irgendwann hatten wir dann einen. Also rein in die Stadt! Kaum drin, sahen wir schon wieder die lange Schlange vorm Fergburger, in der wir auch schon gestanden hatten. Zuerst ging es für uns noch zu „Happy Travels“, wo wir uns unsere kostenlosen Eintrittskarten für den „Pub Crawl“ am Abend ergattern konnten.

Unser neues Häuslein? ;D
Unser neues Häuslein? ;D
Die Chinesen waren damals ziemlich klein...
Die Chinesen waren damals ziemlich klein…

Danach wollten wir dann erstmal Mittag essen, dieses mal aber nicht wieder im Fergburger, sondern stattdessen bei „Devil Burgers“, einem ebenfalls sehr guten Burgerrestaurant. Dieser Laden ist aber wenigstens nicht so hoffnungslos überrannt, und man kann dann wenigstens auch drinnen sitzen und in Ruhe essen. Und die Burger sind wirklich nicht von schlechten Eltern! Mega lecker mal wieder!

Ich hatte einen "Hard Core Mr Scratch"... Mega!
Ich hatte einen „Hard Core Mr Scratch“… Mega!
Ise war mit dem She Devil auch sehr zufrieden
Ise war mit dem She Devil auch sehr zufrieden

Und auch sonst wird es in Queenstown nicht langweilig! Wir sind shoppen gegangen, haben frische warme Cookies gegessen und ein wenig die Sonne genossen. Auch ging es in eine Eis-Bar! Mit dicken Jacken und Handschuhen ausgestattet ging es in die -12 Grad Celsius kalte Bar, die vollkommen aus Eis besteht. Überall Figuren und Sitzecken aus purem Eis, auch die Theke selbst war aus Eis gefertigt. Wirklich cool! So gönnten wir uns erstmal einen leckeren Cocktail.

Eisbar!
Eisbar!
Ise und Olaf
Ise und Olaf
Wir an der Bar
Wir an der Bar
Cocktails aus Eisgläsern...
Cocktails aus Eisgläsern…

Am Abend sollte dann der Pub Crawl stattfinden, sodass wir zurück zu Happy Travels gingen, wo es erstmal kostenlose Pizza für uns gab. Ein perfektes Abendessen! :D Der Pub Crawl an sich war dann ganz in Ordnung, aber für uns nicht ganz so spannend. Es gab in jeder Bar gratis Shots und einige Spielchen, wo man was gewinnen konnte. Das Glück war aber leider nicht auf unserer Seite. Dennoch ein schöner Abend in Queenstown!

Der nächste Tag führte uns weiter bis nach Glenorchy, noch ein Stück nördlich von Queenstown gelegen, am oberen Ende des Lake Wakatipu. Leider konnten wir dort dann nicht so viel machen, denn mich hatte es völlig entschärft. Schon die Tage zuvor habe ich ein wenig gekränkelt und lag dann leider völlig um. Da für die nächsten Tage allerdings auch schlechteres Wetter angesagt war und Luise unbedingt eine bestimmte Wanderung unternehmen wollte, wurde der Entschluss gefällt, alleine zu gehen.

Willkommen in Glenorchy
Willkommen in Glenorchy
Der Steg am Morgen
Der Steg am Morgen

Für ca. sieben Stunden ging sie also alleine bis auf den Mount Alfred hoch. Allerdings gab es auch etliche andere Wanderer an dem Tag. Ich blieb hingegen im Auto zurück, um mich ein wenig auszukurieren. Und ich bin auch irgendwie froh, dass ich nicht mitgegangen bin, denn als Ise zurück kam, meinte sie, es sei bei weitem die härteste Wanderung gewesen, die wir bisher in Neuseeland hatten. Sehr steil und matschig, das geht ganz schön auf die Knie. Ich bin jedenfalls wahnsinnig stolz auf sie und ziemlich beeindruckt, dass sie das trotzdem so durchgezogen hat und am Ende mit einer unbeschreiblichen Aussicht auf die umliegenden Berge belohnt wurde.

Ise auf dem Mount Alfred
Ise auf dem Mount Alfred
Eine Aussicht wie keine andere
Eine Aussicht wie keine andere
Einfach nur happy
Einfach nur happy
Da hinten liegt der Lake Wakatipu
Da hinten liegt der Lake Wakatipu

Am nächsten Morgen machten wir dann aber auch noch eine schöne Wanderung um Glenorchy, die war auch einfach nur toll. Ise hat sich jetzt auch bei mir ein wenig angesteckt und nun niesen und hüsteln wir beide… Drückt uns die Daumen, dass wir bald wieder fit werden. So langsam wird es, besonders hier im Süden, nämlich auch etwas kälter. Der Herbst steht vor der Tür und die ersten Bäume fangen auch schon an, sich zu färben.

Lake Wakatipu von Glenorchy aus
Lake Wakatipu von Glenorchy aus
Willows in the water
Willows in the water
Einfach magisch!
Einfach magisch!
Einfach nur dasitzen und die Aussicht genießen...
Einfach nur dasitzen und die Aussicht genießen…
Schwarzer Schwan und Mount Alfred
Schwarzer Schwan und Mount Alfred
Herrlich!
Herrlich!
Mrz19

Genusstage bei Wanaka

So, mittlerweile sind wir schon wieder weiter gefahren und mussten der ultranetten Familie „Auf Wiedersehen“ sagen. Zumindest fürs erste, denn wir kommen ja nochmal hier vorbei, nachdem wir den Südzipfel erkundet haben.

Jedenfalls waren die letzten Tage bei Kevin und Thea einfach nur wunderbar. Wir haben beispielsweise mit Kevin eine Wanderung zum „Rob Roy Glacier“ gemacht, einem weiteren kleinen Gletscher, etwa eine Stunde von Wanaka entfernt. Dort ging es dann ein paar Stunden lang durch den Wald bis zu einem echt schönen Aussichtspunkt, von dem aus man den Gletscher super sehen kann und auch einen ziemlich langen Wasserfall. Und bei perfektem Wetter war das echt herrlich!

Auf dem Weg zum Rob Roy Glacier
Auf dem Weg zum Rob Roy Glacier
Wandern macht Spaß :D
Wandern macht Spaß :D
Angekommen! Was für ein Ausblick! Wow!
Angekommen! Was für ein Ausblick! Wow!
Der wohl höchste Wasserfall, den wir je gesehen haben. Kevin hat um die 400m geschätzt...
Der wohl höchste Wasserfall, den wir je gesehen haben. Kevin hat um die 400m geschätzt…
Einfach herrlich!
Einfach herrlich!

Am nächsten Tag ging es dann auch noch zur Wanaka-Show. Das ist quasi ein großes Volksfest mit vielen Ständen, wo man etwas essen kann, alle möglichen Sachen einkaufen kann oder die Kinder beschäftigen kann. Ein wirklich toller Nachmittag!

Alpacas! Ise wollte am liebsten gleich eins mitnehmen
Alpacas! Ise wollte am liebsten gleich eins mitnehmen
In Neuseeland fährt die Polizei mit dem Traktor umher... ;)
In Neuseeland fährt die Polizei mit dem Traktor umher… ;)
Jack Russell Terrier Wettrennen... :D
Jack Russell Terrier Wettrennen… :D
Holzfäller-Wettkämpfe
Holzfäller-Wettkämpfe
Best friends! :)
Best friends! :)

Außerdem durften wir noch eine wunderbare Zeit mit Dean und Diana, Freunden der Familie, verbringen. Den beiden gehört das Weingut und Restaurant, in dem wir letztens waren (siehe letzter Beitrag). Denn die beiden haben uns alle zu einem leckeren südafrikanischen Braai eingeladen, also einem Grillfest. Und für Südafrikaner geht es dabei vor allem um eins: Fleisch! Viel Fleisch! Etwas, was uns sehr gefällt… :D So gab es leckerste Ribeye-Steaks, Lammsteaks und südafrikanische „Brühwurst“, eine sehr grobe in schneckenform gedrehte Bratwurst. Mega lecker! Und dazu gab es dann auch noch ganz viel leckeren Wein!

Fleisch in seiner besten Form! (Der Mais war auch nicht übel)
Fleisch in seiner besten Form! (Der Mais war auch nicht übel)

An unserem letzten Abend, also am Sonntag, kam die Familie dann auch gleich nochmal bei Kevin und Thea vorbei zu einem weiteren Festessen, diesmal mit Muscheln als Vorspeise (ja, ich hab auch wieder eine gegessen) und leckerer Lachs mit Brokkoli, Hummus und selbstgebackenem Brot als Hauptspeise. Was will man mehr? :D Und Ise hat auch gleich wieder ihre Backkünste ausleben können und einen wahnsinnig leckeren „Lemon Meringue Pie“ und selbstgemachte Zitronen-Eiscreme gezaubert.

Lemon Meringue Pie
Lemon Meringue Pie

Leider gingen die Tage nun viel zu schnell vorbei, aber es ist wohl auch besser, erstmal wieder zu reisen, denn für unsere Figur war der Aufenthalt da sicher nicht so förderlich, bei all dem leckeren Essen und den Getränken. Ise hat zum Abschied auch gleich noch eine Flasche Amarula von Kevin geschenkt bekommen, da sie wirklich Geschmack daran gefunden hat… :) Danke!

 

Mrz10
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Der Oktopus von den Queensberry Hills

Eine tolle Familie. Mehr kann man dazu gar nicht sagen. Doch leider vergeht die Zeit hier viel zu schnell. Schon am nächsten Montag geht es für uns weiter, um noch den Rest der Südinsel zu erkunden. Schade. Aber wir kommen wir definitiv nochmal vorbei und haben auch schon eine neue Zeit vereinbart. Dann kann Luise ihre Back- und Verzierkünste auf ein noch höheres Level heben, denn sie hat schon geplant, für Megan eine Geburtstagstorte zu backen, und zwar in Form eines Märchenschlosses. Keine leichte Aufgabe, aber sicher sehr spannend.

Ise hat leckeres Dessert gezaubert: Schokoladen-Chili-Tarte mit Schokomousse, Himbeersauce und Mascarpone-Creme... wahnsinnig lecker!
Ise hat leckeres Dessert gezaubert: Schokoladen-Chili-Tarte mit Schokomousse, Himbeersauce und Mascarpone-Creme… wahnsinnig lecker!

Wir haben hier die letzten Tage jedenfalls eine wundervolle Zeit gehabt. Die ganze Familie ist einfach so wahnsinnig nett, gelassen und offen. Auch Kevin ist am Wochenende hier angekommen und hat uns mit seinen Geschichten aus aller Welt fasziniert. Denn die beiden sind schon wirklich weit umher gekommen. Vom Aufwachsen in Südafrika und Rhodesien (bzw. Simbabwe), dem Leben und Arbeiten in verschiedenen Teilen Afrikas, Großbritannien, Dubai, China und letztendlich, wie sie sich in Neuseeland niedergelassen haben. Und die beiden Kinder sind auch wirklich herrlich. Luise konnte ihre guten Babykenntnisse hier auch schon oft unter Beweis stellen.

Weinverkostung und Steak essen... Was will man mehr? :D
Weinverkostung und Steak essen… Was will man mehr? :D

Zu tun gibt es auch ein paar Sachen, aber wirklich dolle anstrengend wird es selten. Wir dürfen hier auch immer kochen oder backen, wenn wir wollen, und können uns so schon gut dabei austoben. Das macht auch echt Spaß, da wir ja sonst nur den Campingkocher haben, was manche Sachen deutlich schwieriger macht. Auch draußen gab es die ein oder andere Arbeit, so konnte ich Kevin beispielsweise dabei helfen, sein Bewässerungssystem im Garten umzubauen und ein paar neue Schläuche zu verlegen. Als Gegenleistung für unsere Hilfe behandelt uns die Familie aber fast schon viel zu gut. So wurden wir am Samstag zum Mittag in ein sehr tolles Restaurant in der Nähe eingeladen, wo wir dann gleich erstmal die regionalen Weine verkosten durften und lecker gegessen haben. Für Ise gab es beispielsweise ein unglaublich leckeres Rinderfiletsteak. An sowas kommt man sonst als Backpacker nun wirklich nicht ran… :D

Schiff ahoi...
Schiff ahoi…
Das hat echt Spaß gemacht
Das hat echt Spaß gemacht
Der berühmte Baum im Lake Wanaka
Der berühmte Baum im Lake Wanaka

Am Sonntag hat uns die Familie auch gleich noch ihr Auto und eins ihrer Kajaks geliehen, sodass wir beide in Wanaka eine Weile über den See paddeln konnten. Wirklich toll! Auch Kevin ist für jedes Abenteuer zu haben und hat immer viele tolle Ideen, die für Kurzweil sorgen. Auch hat er beispielsweise aus China einen riesigen orangenen Drachen in Oktopusform mitgebracht, den wir im Garten mal in die Lüfte gebracht haben. Denn Wind gibt es hier auf dem Hügel genug!

Drachenzähmen geht ganz einfach... :D
Drachenzähmen geht ganz einfach… :D

Es macht hier also wirklich Spaß und wir haben alle schon wirklich sehr ins Herz geschlossen. Definitiv eine Familie, mit der wir den Kontakt halten wollen!

Mrz04
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Wechsel der Vegetation

Weiter gehts! Die Westküste war abenteuerreich, wie die letzten Blogeinträge zeigen. Aber auch kontrastreich, wenn man bedenkt, dass außer den „extremeren“ Attraktionen dort sonst nicht viel dort zu finden ist. Entlang der gesamten Westküste gibt es kaum einen brauchbaren Supermarkt, Benzinpreise sind auch höher als sonst irgendwo und auch der Handyempfang hat sich schnell verabschiedet, nachdem wir die Gletscher verlassen hatten.

So ging es die letzten Tage dann weiter nach Süden. Entlang der eher rauen Küste und durch dichten Regenwald. Überall gibt es tolle, große Wasserfälle, blaue Seen und mehr. Also auch wenn sonst nichts los ist, an Natur hängt die Westküste dem Rest Neuseelands in nichts nach.

Zwischenstopp am Bruce's Beach, wo wir einen beschrieben Stein auf dem Steinhaufen hinterließen... :)
Zwischenstopp am Bruce’s Beach, wo wir einen beschrieben Stein auf dem Steinhaufen hinterließen… :)
Und von näher dran...
Und von näher dran…

Besonders schön ist auch der Lake Matheson, in der Nähe des Fox Glaciers. Dieser See liegt anscheinend sehr günstig, sodass dort nur selten Wind hinkommt. Ganz zum Vorteil für Fotografen, denn dort gibt es sehr oft atemberaubend perfekte Reflexionen der umliegenden Berge. Und bei klarem Wetter sieht man so sogar den Mount Cook und die anderen umgebenden Berge, die sich klar im Wasser spiegeln. Als wir dort waren, waren die Spiegelungen zwar auch atemberaubend, leider ging alles noch voller Wolken, sodass das Bergpanorama eher bescheiden ausfiel.

Spiegelung am Lake Matheson
Spiegelung am Lake Matheson
Wenn es regnet, muss man eben beim kochen aufpassen, dass man nicht nass wird... :D
Wenn es regnet, muss man eben beim kochen aufpassen, dass man nicht nass wird… :D
Am nächsten Morgen war der See vom ganzen Regen ganze 10 Meter näher gekommen... viel hat nicht gefehlt... ;)
Am nächsten Morgen war der See vom ganzen Regen ganze 10 Meter näher gekommen… viel hat nicht gefehlt… ;)
Unser erstes Whitebait-Erlebnis... Whitebait sind winzig kleine Fischlein, die hier in den Flüssen gefangen werden und eine typisch neuseeländische Delikatesse sind...
Unser erstes Whitebait-Erlebnis… Whitebait sind winzig kleine Fischlein, die hier in den Flüssen gefangen werden und eine typisch neuseeländische Delikatesse sind…
Wenn die hier in Neuseeland was gut können, dann Wasserfälle!
Wenn die hier in Neuseeland was gut können, dann Wasserfälle!
Blue Pools auf dem Weg nach Wanaka
Blue Pools auf dem Weg nach Wanaka

Nach zwei, drei Tagen ohne Empfang kamen wir so immer weiter nach Süden, bis wir schließlich den Haast-Pass überquert hatten und in der Region um Wanaka angekommen sind. Und zack, plötzlich war die Vegetation ganz anders. Kein sattgrüner Regenwald mehr, sondern kahle Berge, eher trockene Wiesen und eher kleine Büsche. Von der regenreichsten Region des Landes waren wir auf einmal in einer der regenärmsten Regionen.

Angekommen am Lake Hawea bei Wanaka... völlig andere Vegetation...
Angekommen am Lake Hawea bei Wanaka… völlig andere Vegetation…

Dort ging es erstmal auf eine Wanderung. So starteten wir am Sonntag Morgen auf zum Isthmus Peak. In einer 6-8 stündigen Tour soll man dort auf den Gipfel (1386 m) und zurück wandern. Von oben hat man dann eine wundervolle Aussicht auf die schönen blauen Seen „Lake Wanaka“ und „Lake Hawea“. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die Aussicht war einfach nur wundervoll! Und wir mussten die Wanderung auch nicht allein machen, denn wir hatten nette Gesellschaft: Lea und Ben, zwei deutsche Backpacker, die gerade auf großer Weltreise durch Asien, Australien, NZ und Südamerika sind, trafen wir auf dem Weg und konnten so die lange Wanderung durch nette Gespräche gut verkürzen. Die beiden haben übrigens auch einen Reiseblog!

Auf dem Weg zum Isthmus Peak
Auf dem Weg zum Isthmus Peak
Was für eine Aussicht!
Was für eine Aussicht!
Mittagspause mit Lea und Ben
Mittagspause mit Lea und Ben
Einfach nur happy!
Einfach nur happy!
Zur Belohnung ein mega leckeres Eis!
Zur Belohnung ein mega leckeres Eis!

Und nun sind wir in den Queensberry Hills, eine knappe halbe Stunde von Wanaka entfernt. Hier haben wir eine sehr nette Wwoofing-Familie gefunden. Wir wohnen bei Kevin und Thea sowie ihren beiden Kindern, Megan und der schnuckeligen 8-monatigen Gwyneth. Das Haus ist umwerfend und man hat eine fantastische Aussicht auf das gesamte Tal. Kevin arbeitet gerade an einem Projekt in China, ist aber bald zurück, Thea betreibt von zuhause aus einen Onlineshop für Umstandsmode. Wir helfen ihr wo wir können und haben eine fantastische Zeit. Und ja, zu solchen Aufgaben gehört dann auch eine kleine Lagerinventur, bei der man unzählige Still-BHs, dehnungsfähige Hosen und mehr zählen muss. Im Vergleich zum Sammeln der Pferdekacke wie am Anfang aber deutlich angenehmer. Abends übernehme ich für gewöhnlich auch das Kochen. Mal etwas Abwechslung zum kleinen Campingkocher. Denn die Familie ist bestens ausgestattet und wir werden hier viel zu gut behandelt… aber wir lieben es!

Ise hat für Megan eine Überraschungs-Prinzessinen-Torte gebacken... :D Sieht echt klasse aus!
Ise hat für Megan eine Überraschungs-Prinzessinen-Torte gebacken… :D Sieht echt klasse aus!
So macht Rasen mähen ja regelrecht Spaß!
So macht Rasen mähen ja regelrecht Spaß!
Und welche Aussicht habt ihr vom Schlafzimmer aus? :P
Und welche Aussicht habt ihr vom Schlafzimmer aus? :P

Für die nächsten zwei Wochen sind wir dann erstmal hier und erkunden die Umgebung. Und dann geht es auch schon weiter nach Süden. Wobei wir uns gerade gar nicht vorstellen können, hier jemals wieder weg zu gehen… :D

Und auch noch eine weitere Wanderung haben wir bereits gemacht! Direkt an der Stadt Wanaka liegt der „Roy’s Peak“, eine weitere 6-7 stündige Wanderung bis auf einen Berggipfel. Und dabei ging es ziemlich stetig bergauf, sodass wir oben schon ziemlich kaputt waren. Ich zumindest. Aber die Aussicht war es wirklich wieder wert :)

Lake Wanaka am Morgen
Lake Wanaka am Morgen
Mittagspause, nachdem das größte Stück geschafft war...
Mittagspause, nachdem das größte Stück geschafft war…
Einfach nur wow!
Einfach nur wow!
Und auf dem Gipfel wars gleich noch schöner...
Und auf dem Gipfel wars gleich noch schöner…