Dies ist das Archiv - Monat: Februar 2016

Viel Spaß beim Stöbern!

Feb29
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Danger: Propellers chop heads off!

Flugzeuge sind nicht nur dafür da, um nach Neuseeland zu fliegen (und leider auch irgendwann wieder zurück), sondern man kann auch ganz andere Sachen damit machen. Zum Beispiel einfach mal raus springen. Am Boden kann das sicher jeder ohne Probleme, aus knapp 6000 Metern Höhe sieht das ganze aber schon etwas anders aus. Aber genau das war unser Ziel.

Ein Fallschirmsprung! Adrenalin pur! Perfekt! Und nicht nur irgendeinen, der Höchste muss es sein! So entschlossen wir uns vor ein paar Tagen, unseren Skydive am Franz Josef Gletscher zu buchen. Denn die bekannten anderen Orte in Neuseeland, die Fallschirmspringen anbieten, fliegen nur bis maximal 16500ft Höhe, der Anbieter am Gletscher allerdings bis 19000ft, also etwa einen Kilometer höher. Und das ganze dann auch noch vor einem schönen Südalpenpanorama mit Blick auf die beiden Gletscher sowie den Mount Cook und Mount Tasman.

Geplant war der Sprung schon am 25. Februar, aber der Tag war, wie anscheinend üblich für die Westküste, sehr bewölkt und ziemlich trübe und regnerisch. So wollten wir auf alle Fälle nicht springen! Aber die Firma hatte die Sprünge an dem Tag auch schon abgesagt und uns angeboten, uns für den Folgetag um 7:30 morgens einzuplanen. Das klang vielversprechend, also sagten wir zu und standen pünktlich am nächsten Morgen auf der Matte, aber schon wieder hingen Wolken am Himmel, wenn auch nicht so dolle wie am Vortag. Erneut wurden wir verschoben auf den Mittag, in der Hoffnung, dass es sich bessert.

Doch nur etwa eine Stunde später bekamen wir einen Anruf vom Anbieter: SPRUNGZEIT! Denn innerhalb kürzester Zeit sind die Wolken ganz aufgerissen und der blaue Himmel strahlte über uns. Lediglich an den Bergen lagen noch einige Wolken, aber das sah fantastisch aus.

Angezogen und bereit!
Angezogen und bereit!
Wir sitzen im Flugzeug! Auf gehts!
Wir sitzen im Flugzeug! Auf gehts!
Bergpanorama von oben...
Bergpanorama von oben…

Der Papierkram war schnell erledigt und kurze Zeit später fanden wir uns im Hangar wieder, wurden dort mit Fluganzug und Brille ausgestattet und warteten aufgeregt auf den Abflug. Mit dabei waren natürlich unsere beiden Tandempartner, mit denen wir springen würden, jeweils ein „persönlicher Fotograf“ für uns beide sowie noch ein Springer mit seinem Tandempartner. Gemeinsam ging es dann an Bord der „Icarus“ und kurze Zeit später waren wir schon in der Luft. Immer weiter ging es nach oben, die Aussicht auf die Berge war fantastisch und irgendwann bekamen wir sogar Sauerstoffmasken gegen die dünne Luft da oben.

Die Luft wird dünner!
Die Luft wird dünner!

Und dann ging die Tür auf! Die Absprunghöhe war erreicht! Fast 6000 Meter über dem Boden. Ach du scheiße! Worauf haben wir uns nur eingelassen, ging mir kurz durch den Kopf. Dennoch war man aufgeregt und wollte auch springen. Das erste Springerpaar drehte sich zur Tür und zack, Momente später waren sie weg. Einfach rausgesprungen. Jetzt der Moment der Wahrheit. Ich war dran! Gemeinsam zur Tür gekrabbelt und dann guckt man raus. Was genau ich in dem Moment dachte, weiß ich gar nicht mehr. Ich war wohl einfach zu aufgeregt. Ise sollte dann auch kurz darauf folgen. Ich will mir gar nicht vorstellen, was sie gedacht haben mag, als ich plötzlich aus dem Flugzeug raus war.

Und plötzlich war ich draußen...
Und plötzlich war ich draußen…
Bester Gesichtsausdruck ever — Ise folgt mir nur Augenblicke später...
Bester Gesichtsausdruck ever — Ise folgt mir nur Augenblicke später…

Auf einmal kippt man nach vorne und merkt auf einmal, dass man fällt. Einfach nur nach unten! Aber kein Aufprall. Man fällt einfach immer weiter. Der Fotograf kam heran geschwirrt und gemeinsam wurde Spaß gemacht. Lustige Posen, drehen, anfassen, lachen. Man spürt den Druck auf den Ohren und den Wind rauschen. Ein absolut unglaubliches Gefühl.

Königin der Lüfte
Königin der Lüfte
Glücksgefühle im freien Fall
Glücksgefühle im freien Fall
Spaß haben am Himmel...
Spaß haben am Himmel…
Mit Herzchen...
Mit Herzchen…
Toller Ausblick
Toller Ausblick
Voll verrückt... :D
Voll verrückt… :D

Nach etwa 80 Sekunden im freien Fall wurde dann der Fallschirm geöffnet und plötzlich hing man in dem Geschirr. Erst dann merkt man so wirklich die Landschaft um einen herum, denn im freien Fall sind es einfach zu viele Eindrücke, die auf einen einprasseln. Und die Aussicht war der Hammer! Langsam trudelt man zu Boden, genießt die Aussicht oder steuert ein wenig umher und dreht sich, wenn man an einer der Steuerleinen zieht.

Landung...
Landung…
Ise und Sprungpartner
Ise und Sprungpartner
Unten angekommen...
Unten angekommen…

Und dann kommt der Boden immer näher. Kurz vor dem Ende heißt es: Beine nach vorne hochklappen, damit man sich nicht verletzt. Und dann liegt man auf dem Rasen, der Fallschirm neben einem. Man hat es geschafft! Überlebt! WOW!


Flori Skydive from Florian Bäthge on Vimeo.

Skydive Ise from Florian Bäthge on Vimeo.

So ein Klasse Erlebnis! Der hohe Sprung hat sich echt gelohnt, denn schon so verging die Phase des freien Falls verdammt schnell. Auf jeden Fall ein unglaubliches Erlebnis! Und die persönlichen Fotografen haben sich wirklich gelohnt. Wir bekamen am Ende ein tolles Video und viele echt tolle Fotos! Das mussten wir uns bei so einem „Einmal im Leben“-Ereignis echt gönnen… ;)

 

Feb25
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Ins ewige Eis!

Dicke Lederstiefel, Winterjacke, Thermounterwäsche, Wollsocken und Steigeisen — nein, keine Sorge, es ist nicht über Nacht plötzlich Winter geworden. Aber eisig dennoch, denn wir sind zu Besuch bei Franz Josef und bei Fox. Das sind die beiden Gletscher in den neuseeländischen Südalpen.

Auf dem Weg zum Franz Josef Gletscher
Auf dem Weg zum Franz Josef Gletscher
Die Zwei an der Gletscherzunge
Die Zwei an der Gletscherzunge

Zuerst auf unserer Strecke lag der Franz Josef Gletscher, benannt nach dem bekannten Monarchen. Eine Wanderung im Tal führt auch ein Stück an den Fuß des Gletschers heran, sodass man die gewaltige Gletscherzunge sehen kann, die sich langsam ins Tal schiebt. Besonders, wenn man das ganze von unten sieht, will man natürlich auch auf den Gletscher rauf. So hatten wir schon einige Tage vorher versucht, eine Hubschraubertour und Wanderung auf dem Gletscher zu buchen. Nicht günstig der Spaß, aber auch saubeliebt. Und wie es so kommen musste, war natürlich auf absehbare Zeit schon alles ausgebucht. Dennoch versuchten wir jeden Tag erneut, spontan freiwerdende Plätze zu ergattern, allerdings ohne Erfolg. Das Wetter wurde nach den paar schönen Tagen bei Hokitika allerdings auch schon wieder schlechter, sodass am Dienstag, als wir dann endlich am Gletscher waren, auch gegen Mittag rum schon alle Touren für den Tag abgesagt wurden, da es zu riskant ist, bei dem Wetter zu fliegen.

Dann kam uns allerdings noch die Idee, es vielleicht beim „Bruder“ des Franz Josef, dem Fox Glacier, zu probieren. Dort werden auch ähnliche Touren angeboten. Also fix angerufen und da uns die Reisegötter gewogen waren, standen wir kurz darauf auf der Startliste und konnten die zwei letzten Plätze ergattern. Also auf mit dem Auto zum Fox Glacier, der liegt nur etwa 30 Minuten Fahrt vom Franz Josef entfernt.

Dort war das Wetter tatsächlich besser, zog sich aber auch langsam immer weiter zu, sodass wir schon befürchteten, dass auch unsere Tour gestrichen wird. Das wäre vor dem Start auch kein Problem gewesen, aber wären wir schon im Helikopter gewesen und abgehoben, hätte es bei Abbruch nur noch 60% zurückerstattet gegeben, bei Landung auf dem Eis und Aufenthalt unter einer Stunde sogar nur 30%. Bei einem stolzen Gesamtpreis von fast 800$ wäre das besonders für uns Backpacker hart zu schlucken gewesen.

Aufregung vor dem Start
Aufregung vor dem Start

Doch auch dabei hatten wir letztendlich Glück. Nachdem wir uns warm angezogen hatten und noch wetterfeste Jacken und Stiefel bekommen haben, ging es in den Hubschrauber. Für uns beide war es der erste Helikopterflug, also waren wir schon ziemlich aufgeregt. Luise durfte als Fliegengewicht der Gruppe natürlich auch vorne sitzen, ich nahm hinten rechts am Fenster Platz. Und dann ging es los.

Der erste Hubschrauberflug!
Der erste Hubschrauberflug!
Der Gletscher kommt näher!
Der Gletscher kommt näher!
Mit Steigeisen übers Eis
Mit Steigeisen übers Eis

Wenige Minuten später standen wir auf dem Eis. WOW! Und die warmen Klamotten, die uns unten fast schon Overkill erschienen, waren dort ganz gut angebracht. Von unserem Guide Melissa bekamen wir noch Steigeisen verpasst und schon ging es los über das Eis. Vorbei an kleinen Seen mit Schmelzwasser, Rissen und Schluchten zwischen dem Eis, tiefen Löchern und skurrilen Eisstrukturen. Es war herrlich. Es war zwar sehr bewölkt und hat immer mal leicht geregnet, aber das hat uns nicht wirklich etwas ausgemacht. Und das diffuse Licht ließ das Eis auch super wirken und gut fotografieren.

In solche Eislöcher sollte man nicht fallen, denn es gibt auch einige, die nicht mit Wasser gefüllt sind und sehr weit runter gehen...
In solche Eislöcher sollte man nicht fallen, denn es gibt auch einige, die nicht mit Wasser gefüllt sind und sehr weit runter gehen…
Ein Schluck aus der Gletscherquelle
Ein Schluck aus der Gletscherquelle
Wellnesspool? Fehlt fast nur noch der Cocktail in der Hand... :D
Wellnesspool? Fehlt fast nur noch der Cocktail in der Hand… :D
Eisspalte...
Eisspalte…
Noch ein Eispool
Noch ein Eispool
Da will man am liebsten gleich reinspringen, aber es ist arschkalt! :D
Da will man am liebsten gleich reinspringen, aber es ist arschkalt! :D
Skurrile Eisformation
Skurrile Eisformation
Mächtig viel Eis...
Mächtig viel Eis…
Poserfoto... :D
Poserfoto… :D

So hatten wir am Ende echtes Glück und konnten eine volle Tour von 2 1/2 Stunden genießen, auch wenn es laut Guide anfangs nicht danach aussah, dass wir den Trip überhaupt hätten machen können. Doch so sah es einfach nur fantastisch aus! Auch gab es mal das eine oder andere bisschen Action, als wir beispielsweise zwischen dem Eis umher klettern konnten oder durch Löcher krabbeln konnten.

Kleine Klettereinlage...
Kleine Klettereinlage…
Ich bin doch kein Angsthase, natürlich habe ich mich auch getraut... :D
Ich bin doch kein Angsthase, natürlich habe ich mich auch getraut… :D
Gemeinsam bei "Frederick", dem Eisbogen...
Gemeinsam bei „Frederick“, dem Eisbogen…
Ise im Eistunnel
Ise im Eistunnel
Guck mal, wer da kommt...
Guck mal, wer da kommt…
Als die Wolken weiter oben einmal aufgerissen sind...
Als die Wolken weiter oben einmal aufgerissen sind…
Der Hubschrauber kommt...
Der Hubschrauber kommt…

Letztendlich ging es dann auch wieder mit dem Hubschrauber zurück, sodass wir am Abend voller Endorphine im Körper einschlafen konnten.

Zum Aufwärmen gings dann (allerdings erst am nächsten Tag) noch in die Glacier Hot Pools. Einmal gut durchgekocht bei 40 Grad... :D
Zum Aufwärmen gings dann (allerdings erst am nächsten Tag) noch in die Glacier Hot Pools. Einmal gut durchgekocht bei 40 Grad… :D
Feb25
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Wenn es zu teuer ist, macht mans einfach selbst…

Die Westküste. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2016. Der (nicht mehr ganz weiße) Moby stößt dabei in Regionen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Naja, oder so ähnlich zumindest. Denn viel los ist hier an der Westküste echt nicht. An den meisten Orten jedenfalls.

Selbst Greymouth, die größte Stadt hier, hat ja außer der von uns geschätzten Monteith’s Bar nicht sehr viel zu bieten. OK, es gibt noch eine Schwimmhalle, in der wir einen verregneten Nachmittag verbracht haben. Sogar mit Sauna, obwohl die hier alle mit ihren nassen Badeklamotten und ohne Handtücher dort hinein gehen. Wirkliches Wellness-Feeling sieht anders aus. Aber eine Erfrischung war es allemal.

Etwas südlich von Greymouth ilegt dann Hokitika, die Jade-Hauptstadt Neuseelands. Denn an der westlichen Seite der Südinsel kann man seit jeher in den Flüssen, Tälern und am Strand die berühmte Neuseeland-Jade, Punamou genannt, finden. So haben sich in Hokitika viele Geschäfte, Galerien und Kunstwerkstätten gebildet, die die Steine zu Skulpturen und vor allem Schmuck verarbeiten. Die kleinen Kettchen, Anhänger, Ohrringe und Armbänder bekommt man auch in fast jedem Souvenirladen oder sogar an Ständen auf Märkten und Co. zu kaufen.

Ok, „gemogelt“ wird dort natürlich auch. Einige Firmen kaufen auch nur billige Jade aus dem Ausland, beispielsweise China, ein, um sie dann in Indien von (garantiert volljährigen) Arbeitern mit traditionellen neuseeländischen Maori-Motiven bearbeiten zu lassen, um sie dann in Neuseeland wieder an die chinesischen Touristen zu verkaufen. So läuft das mit der globalen Marktwirtschaft… ;)

Wirklich kunstvoll verarbeitete Jade kann natürlich auch ziemlich kostspielig sein und einige Ketten auch mehrere hundert bis gar tausende Dollar kosten. Für uns war dann die Alternative: selbst machen. So buchten wir uns einen Kurs, indem wir in einer Werkstatt unseren eigenen Schmuck herstellen konnten. So suchten wir uns unsere Jadesteine aus, welches letztendlich Bruchreste anderer Werkstätten waren, die wir dann jeweils mittels Schleifsteinen zu einer Kette verarbeitet haben. Ich habe mich für ein traditionelles „Toki“ bzw. „Adze“ entschieden, quasi eine rudimentäre Axtklinge, die laut Maori-Kultur Kraft und Stärke verleiht. Ich spüre es schon regelrecht… ;)

Ise am Schmuckschleifen
Ise am Schmuckschleifen
Rohschliff ist fertig — ein Kiwivogel!
Rohschliff ist fertig — ein Kiwivogel!
Der Rest wird mit Schleifpapier gemacht
Der Rest wird mit Schleifpapier gemacht
Viel besser als alles, was man im Laden kriegt... :) Und wertvoller noch dazu!
Viel besser als alles, was man im Laden kriegt… :) Und wertvoller noch dazu!
Ein Toki
Ein Toki für Flori

Ise war etwas wagemutiger und skizzierte sich einen Kiwivogel auf den Stein und versuchte ihn herauszuarbeiten. Der erste ging leider zu Bruch, aber sie konnte sich an einem weiteren Stück Jade versuchen und am Ende kam eine echt wunderschöne Kette dabei heraus.

Aber viel mehr gibt es in Hokitika auch nicht zu erleben. Glücklicherweise liegt in der Nähe der „Hokitika Gorge“, ein schönes Flusstal mit türkisblauem Wasser. Aufgrund der starken Regengüsste der letzten Tage war es aber sehr trübe und sah nicht ganz so beeindruckend aus. Dennoch ein schönes Erlebnis.

Hokitika Gorge
Hokitika Gorge
Leider nicht so blau wie sonst...
Leider nicht so blau wie sonst…
Päuschen am See
Päuschen am See
"Der Angler"
„Der Angler“
Feb19

Wenn Männerträume wahr werden

Einige von euch wissen ja, dass wir beide ziemlich gerne kochen und natürlich auch gern essen. Belege dafür liefert dieser Blog ja genug. Für mich ist beim Kochen auch immer wichtig, gute, scharfe Messer zu haben. Und daher war es für mich auch schon lange ein Traum, mal selbst eins zu schmieden.

Und in Barrytown, etwas südlich der Pancake Rocks gelegen, konnte ich am Donnerstag diesen Traum verwirklichen. Denn wir, beziehungsweise nur ich, hatten uns für einen Messerschmiedekurs angemeldet. Ise hat mir dabei freudig zugesehen und fleißig Fotos gemacht.

Insgesamt waren wir zwölf junge Leute, die an dem Tag ein Messer herstellen wollten. Angeleitet von Steven und Robyn ging es dann auch gleich ans Werk.

Unsere Werkstatt für den Tag
Unsere Werkstatt für den Tag
Es beginnt mit einem Stück Stahl...
Es beginnt mit einem Stück Stahl…

Los ging es mit einem Stück Stahl, welches wir mit Hitze und Muskelkraft in die passende Messerform hämmerten. Da braucht man schon etwas Gefühl für, denn zu heiß darf der Stahl ja auch nicht werden. Anschließend schnell gekühlt und somit gehärtet war der erste Schritt zu einem Messer getan. Doch die Arbeit mit Hammer und Amboss ist ja nur ein kleiner Schritt von vielen. Es folgten verschiedene Schritte des Schleifens, bis wir letztendlich den Griff inklusive Messing an das Messer fertigten.

Die richtige Temperatur ist entscheidend — orange glühend muss es sein
Die richtige Temperatur ist entscheidend — orange glühend muss es sein
Der Hammer bringt ihn so in Form...
Der Hammer bringt ihn so in Form…
Härten nicht vergessen...
Härten nicht vergessen…
Und dann schleifen
Und dann schleifen
Die Messerform lässt sich erahnen... Und ja ich weiß, die Brille sieht klasse aus! :P
Die Messerform lässt sich erahnen… Und ja ich weiß, die Brille sieht klasse aus! :P
Mit Griff und Messing dran sieht es doch schon etwas Mehr nach einem Messer aus
Mit Griff und Messing dran sieht es doch schon etwas mehr nach einem Messer aus
Ein wenig Ablenkung muss aber auch sein...
Ein wenig Ablenkung muss aber auch sein…
Ise hatte auch ihren Spaß, auch wenn sie von dem Vogel gebissen wurde :D
Ise hatte auch ihren Spaß, auch wenn sie von dem Vogel gebissen wurde :D
Ise auf der Riesenschaukel...
Ise auf der Riesenschaukel…
So sahen unsere Messer dann zur MIttagspause aus...
So sahen unsere Messer dann zur Mittagspause aus…

Wieder folgten einige Schritte des Schleifens, um die eigentliche Messerform zu erhalten und dem Messer sein eigentliches Aussehen zu geben. Und nachdem der Griff zum Schutz abgeklebt wurde kam der langwierige Teil des Polierens. Mit immer feinerem Schleifpapier wird das Messer richtig glatt und auf Hochglanz gebracht. Metallpolitur sorgt am Ende für den Rest, sodass das Messer so richtig schimmert und glänzt.

Die endgültige Messerform wird festgelegt...
Die endgültige Messerform wird festgelegt…
Und dann folgt langes Polieren...
Und dann folgt langes Polieren…

Zum Abschluss wurde noch der Handgriff etwas eingeölt und gefärbt und als allerletzter Schritt folgte selbstverständlich das Wichtigste — das Schärfen! Et voilà, ein fertiges Messer! Ich bin jedenfalls stolz wie Bolle!

Ein fertiges Messer!
Ein fertiges Messer!
Und alle zusammen — meins ist das vierte von rechts...
Und alle zusammen — meins ist das vierte von rechts…

Und der Tag sollte noch besser werden — denn am Abend ging es noch nach Greymouth in die Monteith’s Bar. Dort trafen wir uns mit Marika und Tina auf ein paar gemütliche Stunden voller Klatsch und Tratsch und guten Bieres. Es war schön, dass ihr da wart! :D

Und ein perfekter Abschluss des Tages — Treffen mit Gesichtern aus der Heimat. Mit Marika und Tina in der Monteith's Bar
Und ein perfekter Abschluss des Tages — Treffen mit Gesichtern aus der Heimat. Mit Marika und Tina in der Monteith’s Bar
Feb19
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Pancakes essen an den Pancake Rocks

Wenn man zum zweiten mal an einem Ort vorbei kommt, weiß man ja, was einen erwartet und man kann Pläne schmieden, um das Erlebnis noch besser zu machen. So war es dann auch für unseren zweiten Besuch bei den Pancake Rocks geplant.

Wasserfall auf dem Weg entlang der Westküste
Wasserfall auf dem Weg entlang der Westküste

Luise war nämlich sehr kreativ und kam auf die Idee, doch an den Pancake Rocks ein Pancake Frühstück zu machen. Nagut, ob es wirklich sooo kreativ ist, ist eine andere Frage, wenn der Name das schon so schön suggeriert… Aber trotztdem eine lustige Idee.

Mal wieder trübes Wetter dort...
Mal wieder trübes Wetter dort…
Ziemlich nass...
Ziemlich nass…

Leider wollte uns das typische Westküstenwetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Denn sobald wir in Punakaiki ankamen, setzte der Regen ein und durchnässte uns ziemlich schnell. Und für die folgenden Tage war auch keine Besserung angekündigt. Wir haben uns erstmal schlafen gelegt an einem ruhigen Ort am Strand, aber ruhig war die Nacht aufgrund des massiven Regens wirklich nicht. Gut, dass wir eine Schlafbrille und Ohropax dabei haben. Damit war es dann erträglicher. Der einzige Vorteil von so viel Regen ist, dass unser Moby nach den trockenen und staubigen Tagen weiter nördlich mal wieder etwas sauberer wurde.

Auch der nächste Tag stand dann voll unter dem Motto „Singing in the rain“, denn es schüttete unablässig. Aber davon lässt man sich nicht unterkriegen, sondern backt dennoch im Auto eine Schüssel voller leckerer Pancakes. Zum Glück hörte der Regen dann auch gerade auf, als wir mit unserer leckeren Speise zu den Felsen wollten. Perfekt!

Backe backe Kuchen...
Backe backe Kuchen…
Und hier das Resultat...
Und hier das Resultat…
Guten Appetit!
Guten Appetit!
Raue See...
Raue See…
Höhlenforscher...
Höhlenforscher…
Feb16
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Auf zu neuen Abenteuern

Ein wenig traurig wird man schon bei dem Gedanken, noch mitten im Sommer diese schöne Region um den Abel Tasman herum zu verlassen. Die relaxten Strandtage waren schon wirklich entspannend, aber es gibt ja noch so viel mehr zu sehen.

Besuch beim original "Ringmacher" in Nelson, welcher die Ringe für die Filme gefertigt hat...
Besuch beim original „Ringmacher“ in Nelson, welcher die Ringe für die Filme gefertigt hat…
Wunderschöner Park in Nelson
Wunderschöner Park in Nelson

Aktuell sind wir auf dem Weg nach Süden und fahren die Westküste entlang. Nach einem Zwischenstopp mit Übernachtung in Nelson sollte es für uns weiter gehen nach St. Arnaud und dann weiter. St. Arnaud ist übrigens der Ort, nahe dem das Epizentrum des zuletzt erwähnten Erdbebens war. Und nun hat es wohl schon wieder ein Erdbeben gegeben, dieses mal wieder bei Christchurch, der Stadt, die 2010/11 ja schon richtig darunter leiden musste. Aber zum Glück scheint es keine Toten zu geben. Und keine Sorge, wir passen auf uns auf so gut es geht…

Zwischenstopp am Ernest Rutherford Denkmal — da hat Luise mir dann ganz viel erklärt. Es scheint, bei ihrem "Lieblingslehrer" ist doch etwas hängen geblieben...
Zwischenstopp am Ernest Rutherford Denkmal — da hat Luise mir dann ganz viel erklärt. Es scheint, bei ihrem „Lieblingslehrer“ ist doch etwas hängen geblieben…
Ein wenig wie Han Solo in Star Wars — ich hoffe, die haben dafür keinen echten Jungen in Karbonit gegossen... ;)
Das ist der kleine Ernest… Ein wenig wie Han Solo in Star Wars — ich hoffe, die haben dafür keinen echten Jungen in Karbonit gegossen… ;)

St. Arnaud liegt übrigens am wunderschönen Lake Rotoiti. So legten wir dort erstmal eine Ruhepause ein, gingen Baden und genossen den Nachmittag. Quasi als Ruhe vor dem Sturm, denn am nächsten Tag sollte es wieder auf eine Wanderung gehen — dieses mal zum Mt. Robert, direkt am See gelegen. Morgens war es noch etwas neblig, aber der hat sich dann irgendwann verzogen. Die Aussicht von oben war auf alle Fälle klasse!

Wir beide am Lake Rotoiti
Wir beide am Lake Rotoiti
Die Aale hätte man hier mit bloßen Händen angeln können
Die Aale hätte man hier mit bloßen Händen angeln können
So langsam wandert der Nebel nach oben...
So langsam wandert der Nebel nach oben…
Wirkt irgendwie unwirklich, so ohne Vegetation...
Wirkt irgendwie unwirklich, so ohne Vegetation…
Die Aussicht genießen...
Die Aussicht genießen…

Und ein neues „Hobby“ haben wir uns nun auch zugelegt, wir sind jetzt professionell mit einer 6$ Angel ausgerüstet, um uns zukünftig irgendwo am Wasser entspannt hinsetzen zu können und vielleicht auch irgendwann mal unser Abendessen selbst zu fangen. Wer den Fisch dann ausnimmt, wird dann geklärt, wenn es soweit ist. Für mich, der noch nie im Leben zuvor angeln war, auf alle Fälle mal ein tolles Erlebnis, auch wenn heute noch kein Fisch am Haken zappelte. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Hochprofessionelles Angelset...
Hochprofessionelles Angelset… (und ja wie man sieht: Das Winterfell ist ab :D)
Teig machen nach Luises Anleitung — die ist nämlich Vollprofi! :D
Teig machen nach Luises Anleitung — die ist nämlich Vollprofi! :D
Erste Versuche mit der Angel...
Erste Versuche mit der Angel…
Feb14
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An den Sanddünen nördlich von Wellington

Der geneigte Leser wird angesichts des Titels sicher gleich stutzig und wundert sich, was wir wieder auf der Nordinsel machen… Aber nein, wir sind natürlich noch hier unten. Aber dennoch stimmt der Titel, denn wenn man die Landkarte genauer betrachtet, liegt die Nordspitze der Südinsel sogar nördlicher als die auf der Nordinsel gelegene Hauptstadt Neuseelands. Und genau diese nördliche Spitze war unser Ziel der letzten Tage.

Von Takaka aus fährt man etwa nochmal 50km nach Norden, wo es immer einsamer wird. Schon Takaka ist ein verschlafenes kleines Örtchen, aber je weiter man nach Norden kommt, umso weniger ist los. Aber das ist ja auch schön. :D

So war unser erstes Ziel der Wharariki Beach ganz im Norden. Von einem Parkplatz aus geht man dann etwa 20 Minuten bis hin zum Strand. Man kommt am Ende über die Dünen und hat einen unglaublichen Ausblick. Feinster, heller Sand, Felsen, Dünen, das Meer und die Wellen. Fantastisch! Schnell war das Handtuch ausgebreitet und wir lagen wieder in der Sonne. Sommer pur! Und auch das Wasser war letztendlich eine tolle Abkühlung. An dem Tag stand dann auch noch ein Besuch am Cape Farewell an, dem nördlichsten Zipfel der Südinsel. Außerdem ging es noch auf eine Wanderung zum Pillar Point, von wo aus man eine super Aussicht auf den Farewell Spit hat. Das ist eine lange, dünne Landzunge voller Sand und Dünen. Doch dahin sollten wir erst später kommen.

Wir am Wharariki Beach
Wir am Wharariki Beach
Das Cape Farewell
Das Cape Farewell
Und von der anderen Seite
Und von der anderen Seite
Farewell Spit vom Pillar Point aus
Farewell Spit vom Pillar Point aus

Der nächste Tag sollte für uns dann so richtig wunderschön werden, denn es war unser Jahrestag! Schon vier Jahre können wir nun nicht mehr ohne einander und daran hat sich trotz der Tatsache, dass wir hier jeden Tag und den ganzen Tag gemeinsam verbringen, nichts geändert! :D

So einen Tag beginnt man am Besten schon zum Sonnenaufgang!
So einen Tag beginnt man am Besten schon zum Sonnenaufgang!

An unserem Jahrestag ging es morgens auch gleich nochmal zum Wharariki Beach, dieses mal aber über einen anderen Weg, welcher zum anderen Ende des Strandes führt. Dort kamen wir dann zwischen Felsen und Höhlen hervor. Allerdings war der Weg über den Strand nur bei Ebbe passierbar, wir wussten allerdings nicht, wann Ebbe ist. Und da das Wasser schon recht hoch stand, dachten wir, es kann ja fast nur noch nach unten gehen. Denkste! Nachdem wir uns dort an einen kleinen Strand zwischen den Felsen gelegt hatten, stieg das Wasser immer weiter und kam weiter auf uns zu. Zwar bestand keine Gefahr, dass wir an dem Strand ertrinken würden, aber durch das ansteigende Wasser waren wir irgendwann irgendwie… gefangen.

An den Schafen vorbei zum Strand
An den Schafen vorbei zum Strand
Kleine Höhle am Strand
Kleine Höhle am Strand
Den Fluten entkommen... :D
Den Fluten entkommen… :D

Irgendwann wollten und mussten wir aber weiter, so versuchten wir, am Rande der Felsen entlang zu gehen. Das Wasser kam dann aber teilweise hoch bis an die Hüfte und ins Meer raus gespült zu werden war nun wirklich nicht auf unserem Tagesplan. So entschlossen wir uns zurück zu gehen bis zu dem Wanderweg, von dem wir gekommen waren. Ein Pärchen, dem wir dann begegneten, meinte auch, dass man wohl auch erst wieder abends gegen 19 Uhr den Weg hätte passieren können, natürlich zu spät für uns.

Auf die kleine unfreiwillige Abkühlung gönnten wir uns dann zur Feier des Tages erstmal ein Eis und eine Tasse Kaffee im Café am Farewell Spit. Und das mit bestem Ausblick und Wetter!

Kaffee mit Aussicht
Kaffee mit Aussicht

Für den Abend hatten wir dann auch schon vorher geplant, uns natürlich mal wirklich etwas zu gönnen und mal einen Tag nicht so wirklich aufs Budget zu achten. So hatten wir einen Tisch im „Penguin“ bestellt, einem süßen Café/Restaurant/Bar. Und zum Abendessen dort gab es neben einem leckeren Bierchen natürlich nur eins; Burger! Ise hatte einen mit Fisch drauf und ich einen mit Hähnchen. Und auch diese waren wieder mal echt klasse! Generell hat uns das Restaurant super gefallen, denn der Service dort war sehr gut, anders als an einigen Orten in Neuseeland üblich. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Trinkgelder hier sehr unüblich sind.

Gemeinsames Abendessen im Penguin
Gemeinsames Abendessen im Penguin
Unser Essen wollen wir euch natürlich wieder nicht vorenthalten ;P
Unser Essen wollen wir euch natürlich wieder nicht vorenthalten ;P
Ja, werdet ruhig neidisch :P
Ja, werdet ruhig neidisch :P
Ein Nachtisch zum Dahinschmelzen
Ein Nachtisch zum Dahinschmelzen

Zum Nachtisch teilten wir uns noch ein Stück Bailey’s-Käsekuchen mit Eis, ein wahrer Genuss. Völlig gesättigt schlossen wir den Abend mit einer gemeinsamen Strand- und Wattwanderung beim Sonnenuntergang ab. So einen Tag sollte man öfters haben!

Verliebt am Strand
Verliebt am Strand
Kleine Wattwanderung
Kleine Wattwanderung

Den Abschluss unseres Ausflugs nach Norden sollte dann noch eine Tour über den Farewell Spit sein. Von Collingwood aus ging es am nächsten Tag mit einem Bus los und wir beide senkten den Altersunterschied gewaltig, denn wir waren bei weitem die Jüngsten dort, keine Ahnung wieso. Die Tour führte jedenfalls über die Strände der über 30km langen Landzunge entlang. Wir bekamen viele einheimische Vögel zu Gesicht, lernten etwas über die Dünen und hörten einige tolle Geschichten über die Leuchtturmwärter, die über 100 Jahre dort der Einsamkeit und dem rauen Wetter trotzten, um die Seefahrer heil durch die Bucht und die Cook’s Strait zu navigieren. Auf dem Rückweg konnten wir auch noch in der Abendsonne auf einer Sanddüne entlang spazieren und sahen die Sonne über den Bergen untergehen. Fantastisch!

Perfekt klares Wasser an den Pupu Springs
Perfekt klares Wasser an den Pupu Springs
Unser Tourbus
Unser Tourbus
Angeschwemmte Weide
Angeschwemmter Baum
Das was Ise Yoga nennt... :D
Das was Ise Yoga nennt… :D
Foto in der Abendsonne
Foto in der Abendsonne
Moby und der neuseeländische Nachthimmel
Moby und der neuseeländische Nachthimmel
Feb10
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Wenn die Erde bebt…

Wie schön etwas wirklich ist, merkt man oft erst zu schätzen, wenn man es eine Weile nicht hatte. So ist es für uns gerade wieder einfach wundervoll, mobil zu sein, mit Moby durchs Land zu fahren, tolle Orte zu sehen und einfach unbesorgt im Auto zu leben.

Klar war die Zeit auf der Plantage auch toll, aber es geht doch nichts über entspannte Tage am Strand oder in der wilden Natur. Und so haben wir die vergangenen Tage mit Moby einfach nur genossen. Den Samstag genossen wir noch in Motueka mit etwas Shopping, einem Besuch bei einem alten Schiffswrack sowie einer Entspannungseinlage in den „Salt Water Pools“.

Erstmal entspannt Mittag essen...
Erstmal entspannt Mittag essen…
Am Schiffswrack — tolles Fotomotiv!
Am Schiffswrack — tolles Fotomotiv!

Dieses relaxte Leben steigerten wir dann noch am Sonntag, wo es, nachdem wir uns auf dem Wochenmarkt mit Aprikosen und Zucchinis eingedeckt hatten, zum Strand nach Kaiteriteri ging. Das ist ein kleiner Ort am Rande des Abel Tasman Nationalparks mit einem wundervollen Sandstrand. Badehose an, Sonnencreme drauf und ab in die Sonne.

Traumhafter Strand in Kaiteriteri
Traumhafter Strand in Kaiteriteri

Für den Montag hatten wir dann auch noch etwas tolles geplant, denn es ging am Vormittag nach Marahau zum Stehpaddeln. Dort bekamen wir quasi zwei große Surfbretter und ein langes Stechpaddel. Man steht dann aufrecht in der Mitte des Bretts und paddelt sich langsam vorwärts. Geht natürlich nur wirklich gut, wenn keine Wellen und wenig Wind sind. Aber dann ist es eigentlich auch gar nicht so schwer. OK, ich habe es trotzdem hinbekommen, einmal das Gleichgewicht zu verlieren und ins Wasser zu plumpsen. Eine Tat, für die mich Luise jetzt noch auslacht…

Paddel-Selfie — gar nicht so leicht, die Balance zu halten und gleichzeitig die Actioncam auszurichten...
Paddel-Selfie — gar nicht so leicht, die Balance zu halten und gleichzeitig die Actioncam auszurichten…
Einfach mal paddeln...
Einfach mal paddeln…
Und hier mal wir beide zusammen...
Und hier mal wir beide zusammen…

Zur Belohnung für die „Anstrengung“ beim Paddeln entschlossen wir uns dann, zum Mittag noch bei „The Fat Tui“ einzukehren. Das ist ein größerer umgebauter Anhänger, aus dem ein paar Kerle megaleckere Burger verkaufen. Wir hatten schon als wir auf dem Great Walk waren, dieses Restaurant empfohlen bekommen. Und letztendlich war es ja auch sowas wie eine Belohnung für den erfolgreich absolvierten Walk… ;)

"The Fat Tui"
„The Fat Tui“

Und langer Rede, kurzer Sinn: Die Burger waren wahnsinnig lecker! Riesengroß für einen ziemlich kleinen Preis. Und geschmacklich der Hammer, da dort mit verschiedenen Soßen und Zutaten im Salat so viele leckere Geschmäcker zusammen kamen. Ich merke schon, mit Burgern kennen wir uns hier in Neuseeland langsam aus, könnte ein neues Hobby werden… :D Auf jeden Fall freue ich mich schon, zuhause wieder den Grill anzuwerfen und wieder selbst welche zu zaubern!

Megalecker! Und dazu ein Becher Süßkartoffelpommes mit Sweet-Chili-Sauce
Megalecker! Und dazu ein Becher Süßkartoffelpommes mit Sweet-Chili-Sauce
Zum Nachtisch: Frittierte Ananasscheibe mit Zimt-Zucker! Omnomnom!
Zum Nachtisch: Frittierte Ananasscheibe mit Zimt-Zucker! *omnomnom*
Und von der anderen Seite
Der Split Apple Rock

So, nun aber erstmal zurück zum Titel des Eintrags: Ja, genau! Die Erde hat gebebt! Als wir am Dienstag nach einer Wanderung zu den Wainui Falls am Tata Beach eine Mittagspause mit Nickerchen einlegen wollten, spürten wir plötzlich, wie unser Auto stark gewackelt hat. So als würde von außen jemand drücken und es zum schaukeln bringen. Das ganze ging nur wenige Sekunden so und wir haben erst gar nicht realisiert, woher das Wackeln kam. Wir schauten uns erst um und dachten, es seien irgendwelche Kinder oder andere Backpacker, die unser Auto erkannt haben. Aber da war niemand. Erst später sollten wir feststellen, dass es sich dabei um ein Erdbeben gehandelt hat, welches man hier in einigen Orten wahrgenommen hat. Definitiv mal ein Erlebnis, was man in Deutschland ja nicht hat. Aber natürlich sind wir auch froh, dass es nur so ein leichtes war, denn Situationen wie in Christchurch 2010/11 wünscht man wirklich niemandem. Wobei die Stärke sogar 5,7 betragen hat. Das Epizentrum lag aber weiter im Inneren der Südinsel.

Wainui Falls
Wainui Falls
Eine kühle Brise vom Wasserfall genießen
Eine kühle Brise vom Wasserfall genießen
Mittagspause unter Palmen — hier hat uns das Erdbeben überrascht
Mittagspause unter Palmen — hier hat uns das Erdbeben überrascht
Und wir sind ganz oben bei Takaka...
Und wir sind ganz oben bei Takaka…

Zum Abschluss des Dienstags ging es noch auf eine Wanderung zu den „Rawhiti Caves“, einer Tropfsteinhöhle in der Nähe. Es ging erst etwa 45 stark stufig bergauf, bis wir letztendlich an der Höhle waren. Ein echt toller Anblick! Neuseeland weiß jeden Tag wieder erneut zu überraschen. Und das ist auch das tolle, dass wir selbst nach über fünf Monaten hier jeden Tag tolle neue Orte entdecken!

Feb05
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Great Walk 3/9 — Goldene Strände am Abel Tasman Coast Walk

Was macht man, wenn man einen Monat lang fleißig geschuftet hat und das Auto noch in der Werkstatt ist? Ganz klar, man geht wandern im Paradies! Naja ok, wir hatten den Walk natürlich schon deutlich früher gebucht, aber trotzdem… ;)

Jedenfalls wurden wir am Sonntag früh von Robyn, unserer Jobvermittlerin, zum Start des Tracks nach Marahau gebracht. Unsere übrigen Sachen durften wir freundlicherweise noch in dem kleinen Apartment lassen, in dem wir vorher gewohnt haben. Fünf Tage wandern, vier Übernachtungen auf Hütten — und das ganze in einem der schönsten Teile Neuseelands! Auf gehts!

Auf geht's!
Auf geht’s!

Die Wanderung ging dann auch schon echt super los. Das Wetter war perfekt sonnig und man geht die meiste Zeit an der Küste entlang durch den Wald. Immer mal sieht man dann durch die Bäume hindurch das blaue Meer und die Felsklippen. Und immer mal wieder taucht neben einem eine wunderschöne Bucht auf mit feinen Sandstränden mit goldenem Sand. Die Region nennt man ja auch nicht umsonst „Golden Bay“.

Tolle Aussicht gleich zu Beginn
Tolle Aussicht gleich zu Beginn

So waren wir dann nach etwas Wanderung auch schon an einem wundervollen Strand — der Apple Tree Bay. Dort lagen auch schon ein paar Menschen in Bikini und Badehose am Strand oder legten sich einfach mal so in die Sonne. Nach einem Mittagessen taten wir es denen gleich und brutzelten unsere Körper etwas in der Sonne. Irgendwann ging es weiter und nach ein paar weiteren Kilometern waren wir dann auch schon an der ersten Hütte. Schnell zwei Betten gesichert, Badesachen an und raus vor die Hütte, direkt an den Strand und in die Sonne. Traumhaft! Und das Beste: Die Hütte hatte sogar WLAN! Zwar eigentlich nur, damit man eine bestimmte App runterladen kann, aber dank VPN-Tunnel nach Deutschland konnte man auch den Rest des Internets „Freischalten“. OK, eigentlich machen wir ja solche Wanderungen, um den Smartphones und dem Internet etwas zu entkommen, aber da wir ja den letzten Monat gar kein WLAN hatten und nur sehr sporadisch mal online sein konnten, nutzten wir das schon für eine kurze Weile aus. Aber letztendlich war dann doch der Strand oder ein Buch zu lesen interessanter.

So ein Strand lädt doch echt zum Verweilen ein!
So ein Strand lädt doch echt zum Verweilen ein!
So entschieden wir uns auch gleich dazu, eine Pause zu machen!
So entschieden wir uns auch gleich dazu, eine Pause zu machen!
Schuhe aus und rein ins Wasser
Schuhe aus und rein ins Wasser
Tolle Aussichten genießen...
Tolle Aussichten genießen…
Nasse Erfrischung an der Hütte...
Nasse Erfrischung an der Hütte…
Die übrigens sehr toll und modern aussah
Die übrigens sehr toll und modern aussah
Lesezeit in Hütte
Lesezeit in Hütte

Die nächsten Tage verliefen dann auch ähnlich wie der erste. Immer etwas wandern, bis man an eine schöne Bucht kommt und sich dort entspannen oder schwimmen kann. Im Nationalpark gibt es auch viele Kajaks, denn es ist sehr beliebt, an den Buchten mit dem Kajak vorbei zu paddeln. Echt gemütlich dort. Auch war es schön, dass wir den Trip auf fünf Tage gelegt haben, denn so hatte man am Tage nicht so viel zu Laufen und hatte immer genug Zeit, die schönen Strände zu genießen. Das war dann schon etwas Kontrastprogramm zum Heaphy Track, wo wir ja bis zu 24km gelaufen sind und schon deutlich kaputter waren am Abend.

Viele Kajakfahrer unterwegs hier...
Viele Kajakfahrer unterwegs hier…
Aber wer würde hier nicht sein wollen?
Aber verständlich, denn wer würde hier nicht sein wollen?
Mal nasse Füße bekommen
Mal nasse Füße bekommen
Oder einfach mal abschaukeln...
Oder einfach mal abschaukeln…
Und dann wieder die Aussicht genießen...
Und dann wieder die Aussicht genießen…
Denn die war echt nicht übel!
Denn die war echt nicht übel!
Mal ging es am Strand entlang...
Mal ging es am Strand entlang…
... und mal ging es durch Wälder
… und mal ging es durch Wälder

Am Mittwoch früh waren wir sogar regelrecht dazu verdonnert, zu warten, denn wir mussten morgens als erstes das „Awaroa Estuary“ kreuzen. Dies ist allerdings nur 1,5h vor bis 2h nach Ebbe möglich. Das hieß also, dass wir alle erst ab 10:30 Uhr frühestens aus der Hütte aufbrechen konnten. Somit saßen alle Leute gemeinsam vor der Hütte und wir konnten uns toll unterhalten. Nacheinander brachen dann die ersten mutigen Wanderer auf und versanken teilweise bis fast zu den Hüften noch im Wasser. Wir gingen erst etwas später los und hatten das Wasser dann „nur“ noch bis zu den Knien.

Alle warten auf Ebbe...
Alle warten auf Ebbe…
Aber nasse Füße kriegt man trotzdem
Aber nasse Füße kriegt man trotzdem
Wo ist Moses wenn man ihn mal braucht... :D
Wo ist Moses wenn man ihn mal braucht… :D
Auch abseits der Strände ist der Abel Tasman Nationalpark einfach wunderschön!
Auch abseits der Strände ist der Abel Tasman Nationalpark einfach wunderschön!
Am Separation Point
Am Separation Point
Toller Ausblick auf die Bucht
Toller Ausblick auf die Bucht

Den letzten Abend verbrachten wir dann mit einigen anderen Wanderern, die wir schon vorher kennengelernt hatten, auf der Whariwharangi Hut, einer alten Hütte, die ursprünglich schon 1889 erbaut wurde. Natürlich wurde sie immer wieder renoviert und modernisiert, aber das ursprüngliche Flair ist erhalten geblieben. Dort hatten wir am Abend dann auch eine lange Unterhaltung mit den Anwesenden aus aller Welt — einem amerikanischen Arzt und seiner Frau, einem Kanadier, der mit seiner neuseeländischen Frau hier lebt, einem Paar Schwedinnen und einem älteren Kiwi-Ehepaar. Es war schön, sich mal über alle möglichen Eigenheiten und aktuellen Themen der einzelnen Kulturen auszutauschen und die verschiedenen Meinungen zu hören.

Unsere alte Hütte
Unsere alte Hütte

Am letzten Tag standen dann aber auch nur noch 1,5h Wanderung auf dem Plan, bis wir am Ziel, der Wainui Bay angekommen sind. Dort ging es mit dem Bus zurück nach Totaranui, einem Strand und Campingplatz nach ca. 3/4 der Gesamtstrecke des Walks. Denn von dort aus hatten wir am Mittag ein Wassertaxi zurück zum Startpunkt gebucht. So hatten wir nochmal etwas Zeit, um uns auszuruhen, uns zu sonnen und gemeinsam in das klare Wasser zu hüpfen.

Wainui Bay am Morgen
Wainui Bay am Morgen
Weiß jemand von euch, was genau das ist?
Weiß jemand von euch, was genau das ist?
Ziel erreicht — warten aufs Wassertaxi
Ziel erreicht — warten aufs Wassertaxi
Unser Wassertaxi, nachdem wir angekommen waren
Unser Wassertaxi, nachdem wir angekommen waren
Zur Belohnung ein Eis! :D
Zur Belohnung ein Eis!

Im Wassertaxi wurde ich, da ich wohl den ungünstigsten Platz (hinten rechts) erwischt hatte, dann vom Spritzwasser ziemlich durchnässt, aber irgendwie erfrischend war es dennoch. :D Zurück am Start wurden wir auch gleich von Robyn eingesammelt, die uns letztendlich zur Werkstatt fuhr, wo wir unseren wieder reparierten Moby in die Arme schließen konnten! Besser gehts nicht!

Feb05

Äpfel, jeden Tag Äpfel!

Perfekt geformt, knackig, süß und lecker — nein, ich rede ausnahmsweise mal nicht von Luise, sondern von Äpfeln. Denn wie im anderen Beitrag erwähnt, waren wir im Januar fleißig damit beschäftigt, die Reisekasse aufzustocken und als „Apple-Thinner“ zu arbeiten.

Eine lächelnde Saisonarbeiterin...
Eine lächelnde Saisonarbeiterin…

Unser Job dort für die geplanten vier Wochen sollte das Ausdünnen der Apfelbäume sein. Diese sind hier in vielen langen Reihen gepflanzt, ausgerichtet und getrimmt entlang einiger stützender Drähte. Bewaffnet mit einer Leiter soll man nun am gesamten Baum sämtliche kleine Äpfel oder jene mit Schadstellen heraus pflücken und einfach fallen lassen. Auch bei Ästen, die überladen sind oder an Gruppen von mehr als drei Äpfeln soll ausgedünnt werden, sodass die Übrigen die Chance haben, groß und wohlgeformt zu wachsen. Auch ist nicht egal, welchen Apfel man pflückt, denn durch das Freilegen vorher verdeckter Äpfel gibt man diese der knalligen Sonne und somit dem „Sonnenbrand“ preis, welcher die Äpfel ruiniert.Und das ganze an einigen verschiedenen Sorten, die alle ihre Eigenarten haben: Jazz, Gala Royal, Braeburn und Pink Lady. Aber das klingt jetzt aber komplizierter als es eigentlich ist.

Hier hängen einfach ein paar zu viele Äpfel dran...
Hier hängen einfach ein paar zu viele Äpfel dran…
Das passiert, wenn ein schattiger Apfel plötzlich zu viel Sonne bekommt.
Das passiert, wenn ein schattiger Apfel plötzlich zu viel Sonne bekommt.

Und es ist auch erstaunlich, wie viele Äpfel wir hier jeden Tag von jedem Baum abpflücken! Alles nur, weil der Kunde im Supermarkt eben nur perfekte Ware will, ohne Stellen oder sonstige Makel.

Dennoch ist die Arbeit nicht zu unterschätzen, denn man steht dabei selbstverständlich den ganzen Tag in der knalligen Sonne und es wird hier auch gern mal über 30 Grad warm, schließlich ist es Hochsommer. Und selbstverständlich müssen wir auch schnell arbeiten, da wir auf „Contract“-Basis, also per Baum bezahlt werden. Luise und ich arbeiten auch immer gemeinsam an einer Baumreihe, jeder auf jeweils einer Seite. Um auf den Mindestlohn zu kommen und somit die Mindestanforderung der Firma zu erfüllen, müssen wir also zusammen mindestens 24 Bäume in einer Stunde schaffen, also etwa 200 am Tag. Und das klang anfangs wirklich utopisch, da wir noch langsamer waren und schon die Pflücker auf dem anderen Orchard beneideten, wo aufgrund von Hagelschäden nur nach Stundenlohn bezahlt wird. Doch nach wenigen Tagen hatten wir den Dreh heraus und uns sogar so weit gesteigert, dass wir sogar als Höchstleistung ganze 400 Bäume an einem Arbeitstag, also von 7:30 Uhr morgens bis 16:30 Uhr, schafften. Somit war also einiges mehr als Mindestlohn drin.

Apfelbäume soweit das Auge reicht
Apfelbäume soweit das Auge reicht

Während der ersten zweieinhalb Wochen hier haben wir dann auch noch im Auto direkt auf der Plantage gewohnt. Das kaputte Fenster wurde mit Folie und Klebeband und unserer blauen Plane abgedichtet. So saßen wir da natürlich so ziemlich fest. Allerdings hatten wir hier ein paar sehr nette andere Pflücker, mit denen wir uns angefreundet haben. So ging es zusammen mit Lisa und Lena auch ein paar mal gemeinsam in die Stadt zum Einkaufen. Oder die beiden haben uns immer etwas mitgebracht, sodass wir immer genug Brot fürs Mittagessen hatten. Danke, Mädels! :D Aber auch vom Engländer Ben oder dem jungen israelischen Ehepaar Nikki und Gavriel hatten wir eine tolle Zeit und die ein oder andere interessante Geschichte geteilt.

Auf der Plantage gab es auch eine Arbeiterunterkunft für Saisonarbeiter aus Vanuatu. Dort konnten wir dann auch duschen, Wäsche waschen oder unsere Smartphones aufladen. Das war echt perfekt und die Jungs waren alle wahnsinnig nett. Ich könnte es mir ja nicht vorstellen, jedes Jahr für 7 Monate am Stück zur Arbeit auf einer Obstplantage ins Ausland zu gehen und dabei Frau und Kinder daheim zu lassen. Allerdings verdienen die Jungs dabei deutlich mehr als in ihrer Heimat und können somit die Familie gut unterstützen und sich dort ein Haus bauen. Wir haben von ihnen dann neben einer großen Zucchini auch noch eine ganze Kiste goldener Kiwifrüchte geschenkt bekommen sowie eine riesige Tüte voller Äpfel. Wirklich sehr nett.

Wenn man einmal eine große Zucchini geschenkt bekommt, kann man am Besten nur eins damit machen: Hackfleisch-Zucchini-Pfanne! :D
Wenn man einmal eine große Zucchini geschenkt bekommt, kann man am Besten nur eins damit machen: Hackfleisch-Zucchini-Pfanne! :D

Als es dann an die Reparatur ging, hat uns, da die Versicherung für keine Unterkunft aufkommen wollte, die Firma freundlicherweise in einer anderen Unterkunft untergebracht. Denn aktuell sind einige Wohnungen für Arbeiter noch frei, sodass wir ein eigenes kleines Apartment mit Küche, Dusche, Bad, Bett und Fernseher bekommen haben. Nichts feines, aber deutlich besser als an einem Regentag im Auto bleiben zu müssen. Ein paar Tage später sind wir dann nochmal umgezogen in eine andere Unterkunft, da wir aufgrund der langen Reparatur während unserer Wanderung ja auch irgendwo die Sachen lassen mussten.

Wir haben in der Zeit hier auch schon einiges über Äpfel gelernt und obwohl wir täglich tausende davon pflücken und beide zusammen in den Wochen fast eine halbe Million Äpfel gepflückt haben, haben wir auch weiterhin Hunger darauf… ;) Die Firma ist übrigens auch recht groß, sodass wir mittlerweile erfahren haben, dass sie etliche Plantagen mit verschiedensten Apfelsorten und Kiwis haben. Letztes Jahr waren es über 12 Millionen Bäume — und fast jedes Jahr wird erweitert.

Unsere Arbeitshandschuhe waren nach 4 Wochen Dauereinsatz dann hinüber...
Unsere Arbeitshandschuhe waren nach 4 Wochen Dauereinsatz dann hinüber…

Die Arbeit war jedenfalls ganz gut. Zeitweise wegen der Hitze anstrengend, aber sicher noch deutlich besser als die reifen Äpfel zu pflücken und dabei eine bis zu 35kg schwere Bauchtasche tragen zu müssen. Auch konnten wir unsere Reisekasse gut aufstocken, sodass wir nun fleißig weiter reisen können. Und auch wenn wir den Unfall am liebsten vermieden hätten, konnten wir die lange Wartezeit wenigstens mit Arbeit verbringen und hätten nicht nur irgendwo gelangweilt warten müssen.

Feierabend! :D
Feierabend! :D
Die Helden vom Dienst — letzter Arbeitstag geschafft mit Lisa und Lena
Die Helden vom Dienst — letzter Arbeitstag geschafft mit Lisa und Lena