Nov09
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Wie im Paradies — nur schöner!

Schon seit wir auf die Idee gekommen sind, nach Neuseeland zu gehen, haben wir angefangen, uns im Internet Bilder und Videos zum Land anzusehen oder Dokumentationen im Fernsehen oder Mediatheken anzusehen. Auch aus den „Herr der Ringe“ und Hobbit-Filmen kannten wir ja schon einige Landschaften aus Neuseeland. Aber ganz gleich, was man vorher ansieht, es ist noch unbeschreiblich viel schöner, als man es sich vorstellen kann!

Schon nach den tollen Aussichten oben an der Fletcher Bay waren wir ja wie geflasht, wenn man an den Straßen am Strand entlang fährt, die Seeluft in der Nase hat und einen so fantastischen Ausblick genießen kann. Aber nach dem, was danach kam, war es einfach noch nicht zu vergleichen.

Der nächste Stopp unserer Reise führte uns nämlich in die Gegend um Whitianga an der Ostküste der Halbinsel. Dort gibt es nämlich auch einige tolle Aktivitäten wie den „Hot Water Beach“ und noch unendlich mal besser — die „Cathedral Cove“. Doch eins nach dem anderen.

Nach einem Zwischenstopp in Whititanga zum Einkaufen und Hochladen der letzten Blogeinträge ging es zu unserem Campingplatz. Dieser war recht schön, es gab sogar warme Duschen und ein wenig kostenfreies WLAN-Datenvolumen. Als wir der Frau an der Rezeption von unseren Plänen, am Abend noch den „Hot Water Beach“ zu besuchen, erzählten, bot sie uns gleich an, kostenlos eine Schaufel von ihr mitzunehmen, damit wir uns vor Ort keine teure ausleihen mussten.

Ihr fragt euch jetzt sicher, was man mit einer Schaufel am Strand soll? Sandburgen bauen? Oder nach Gold oder Schätzen buddeln? Naja nicht ganz, man gräbt nämlich nach Wasser! In den Stunden rund um die Ebbe kommt an einigen Stellen am Strand warmes bis heißes Wasser aus dem Boden. Man gräbt sich dann lediglich mit einer Schaufel ein Loch, legt sich flach hinein und genießt das warme Bad mit Aussicht auf das Meer.

Um das zu machen, muss man sich natürlich auch an die entsprechenden Ebbe-Zeiten halten. Und da es erwartungsgemäß am Tage dort voller ist, entschlossen wir uns, die Ebbe am Abend zu nutzen. Doch falsch gedacht. Auch abends waren etliche Leute dort und hatten sich an den guten Stellen schon ihre Löcher gegraben. So lagen dort viele junge Reisende und einheimische mit Bier- und Weinflaschen in ihren Wasserlöchern und genossen die Abendsonne. Aber auch wir konnten uns noch ein kleines Loch buddeln und etwas darin entspannen. Später zogen wir um in ein Loch, dessen Besitzer nach Hause gingen. So genossen wir das ganze soweit wir konnten und sind dann auch erst weit nachdem es dunkel wurde zurück am Campingplatz gewesen. Dort dann noch schnell warm geduscht und ab ins Bettchen!

Löcher buddeln im Sand — auf der Suche nach Wasser!
Löcher buddeln im Sand — auf der Suche nach Wasser!

Die Nacht war allerdings nur sehr kurz, denn wir hatten das Ziel, früh morgens, direkt zu Sonnenaufgang am Cathedral Cove zu sein, um dort schön fotografieren zu können bei tollem Licht und ohne Leute, die durchs Bild rennen. Zwar ging der Wecker um fünf bereits, aber ich konnte mich in der doch recht kühlen Nacht nicht gleich aufraffen. Außerdem mussten wir ja erst noch dort hin fahren und dort etwa 35 Minuten wandern, bis wir am Strand angekommen sind. So waren wir zwar erst etwas nach Sonnenaufgang da, hatten aber trotzdem noch schönes Licht.

Und wir wurden kein Stückchen enttäuscht. Der Strand gehört zweifelsohne zu einem der schönsten der Welt! Nicht ohne Grund ist er Motiv zahlloser Postkarten und in so ziemlich jeder Reportage über Neuseeland enthalten. Sogar nach Hollywood hat es der schöne Strand schon geschafft, denn dort spielt eine Szene aus dem zweiten Film der „Chroniken von Narnia“. Wir haben die Filme allerdings nie gesehen.

Namensgeber des Strands ist die Felshöhle bzw. der Durchgang, der an das Innere einer Kathedrale erinnert. Dahinter erstrecken sich weiße Felsen, ein ebenso weißer Strand, kristallklares Wasser, Muscheln, Steine und Bäume. Allein dort zu stehen, war fantastisch. Der Strand hat sich definitiv in unsere Erinnerung gebrannt und wird sicher nie vergessen werden!

Aber genug geschrieben, seht einfach selbst:

Einfach tolle Morgenstimmung
Einfach tolle Morgenstimmung
Da strahlt man gleich am Morgen!
Da strahlt man gleich am Morgen!
Cathedral Cove
Cathedral Cove
Yoga, wenn man es so nennen kann, machen wir nur fürs Foto... :D
Yoga, wenn man es so nennen kann, machen wir nur fürs Foto… :D
Da fühlt man sich gleich noch verliebter...
Da fühlt man sich gleich noch verliebter…
Von der anderen Seite ist es nicht weniger schön!
Von der anderen Seite ist es nicht weniger schön!
Einfach nur schön dort!
Einfach nur schön dort!

3 thoughts on “Wie im Paradies — nur schöner!

  1. Luise und Flori, Ihr seit zu beneiden! eine wunderbare Gegend und ein sehr schöner und lebendiger Bericht über diesen Reiseteil.Genießt es und lasst uns weiterhin daran teilhaben.Alles Gute u. lieben Gruß ! O u.O aus MD

  2. As you will inevitably learn on your path to losing weight, effective weight loss is not only about watching what you eat, but much more about changing your lifestyle. This means changing your habits and how you approach your day-to-day life. Read this information to help you throughout the process.

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