Nov09
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Das Negative positiv sehen

Obwohl der Tag so wundervoll begonnen hat, nahm er allerdings ein eher negatives Ende. Denn schon oben an der Fletcher Bay bemerkten wir ein leichtes schleifendes Geräusch beim Lenken, wenn wir nicht auf dem Gaspedal standen.

Während der Fahrt nach Süden wurde das auch stärker, sodass wir uns entschlossen, eine Werkstatt aufzusuchen. So ging es am nächsten Tag noch ein Stück weiter bis nach Tairua, einem kleinen Städtchen an der Ostküste der Coromandel-Halbinsel.

Dort suchten wir eine Werkstatt auf und der nette Mechaniker machte sich gleich ans Werk. Die Diagnose: Radlager vorne rechts kaputt. Und noch dazu kann das Ersatzteil erst über das Wochenende bestellt und am Montag geliefert werden. Auch hoffen wir, dass nichts weiteres dadurch beschädigt ist und wir z.B. noch eine neue gebrauchte Radflansch benötigen.

Diese Blicke verheißen nichts Gutes...
Diese Blicke verheißen nichts Gutes…

Also blieb uns nichts anderes übrig als das Wochenende auf dem Campingplatz in Tairua zu verbringen. Der liegt auch gleich in der Nähe und direkt neben der örtlichen Library, also der Bibliothek. So viel zum Negativen… denn wir versuchen, das ganze jetzt auch positiv zu sehen und das Beste aus der kleinen Zwangspause zu machen.

Der Campingplatz ist nämlich ganz gut. Er hat eine saubere Küche, in der wir kochen können, Toiletten, Duschen, Steckdosen und sogar eine Waschmaschine, allerdings zum Bezahlen. Die Lage zur Library bietet nämlich noch einen Vorteil: Wir campen direkt am Zaun und haben somit Zugriff zum WLAN der Library, welches auch den ganzen Tag läuft.

So lässt es sich hier nämlich auch ganz gut überleben und wir haben schon deutlich schlechter gecampt. Außerdem liegt die Stadt ja direkt an einer schönen Bucht und am Strand. So ging es am Samstag gleich erstmal auf eine Wanderung auf den „Paku Hill“, den Hügel, an dem das Städtchen liegt. Von dort hatten wir eine fantastische Aussicht auf die Umgebung.

Besuch des örtlichen Wochenmarkts — eingedeckt mit Paprika und Karotten gabs abends leckere Reis-Gemüse-Pfanne
Besuch des örtlichen Wochenmarkts — eingedeckt mit Paprika und Karotten gabs abends leckere Reis-Gemüse-Pfanne
Auf diesen Hügel wollten wir — er erinnert von der Form her irgendwie an die Knusperflocken von Zetti...
Auf diesen Hügel wollten wir — er erinnert von der Form her irgendwie an die Knusperflocken von Zetti…
Statt am Strand entlang gingen wir über die Sandbank bei Ebbe. Manchmal mussten wir springen...
Statt am Strand entlang gingen wir über die Sandbank bei Ebbe. Manchmal mussten wir springen…
Ich würde hier aber eher nicht parken... ;)
Ich würde hier aber eher nicht parken… ;)
Lunchpause im Schatten der Bäume
Lunchpause im Schatten der Bäume
Vom Gipfel aus war der Ausblick echt wunderschön
Vom Gipfel aus war der Ausblick echt wunderschön
Besonders das Wasser ist so klar und türkisblau
Besonders das Wasser ist so klar und türkisblau

Und am Sonntag wollten wir nach den tollen Aussichten einen ganz entspannten Tag am Strand einlegen. Also ging es nachdem wir vormittags unsere Wäsche gewaschen und in der Sonne getrocknet hatten an den Strand. Einfach fantastisch, sich die Sonne auf den Buckel scheinen zu lassen, am Strand zu dösen oder sich in die Fluten zu stürzen. Letzteres war besonders abenteuerlich, denn es gab einen kräftigen Wellengang, der uns auch manchmal von den Füßen spülte und uns Wasser schlucken ließen. Für die Surfer vor Ort war das natürlich ideal, denn sie konnten sehr gekonnt und lange auf den Wellen reiten.

Hobbitfüße?
Hobbitfüße?
The Lady in Red Orange
The Lady in Red Orange
Heidi Klum kann einpacken! :D
Heidi Klum kann einpacken! :D

2 thoughts on “Das Negative positiv sehen

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