Nov05
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Auf der Schotterstraße zur Fletcher Bay

Eigentlich dachten wir, dass wir nach der langen Wanderung am Dienstag wie Steine schlafen werden, aber irgendwie war die Nacht für uns beide eher unruhig. Auch, weil es in der Nacht teilweise geregnet hatte. Auch der Morgen war wenig vielversprechend und mit Regen und dicken Wolken am Himmel geprägt.

So verließen wir ohne Frühstück bei Regen unseren Campingplatz und fuhren gen Norden. Der erste Stopp war der „Square Kauri“, ein Kauri-Baum, dessen Stamm wie der Name schon sagt, irgendwie mehr oder weniger quadratisch war. Sie sagt mehr, ich sage weniger… Dort hatten wir gerade eine kurze Regenpause erwischt und konnten den Baum besuchen und fotografieren.

Square Kauri
Square Kauri

Weiter ging es auf dem Highway 25 nach Norden, bis wir an der Abzweigung zur „309 Road“ vorbei kamen. Dort kann man Austern und Muscheln essen, aber wir entschlossen uns dann doch, dort nicht anzuhalten.. Obwohl Ise eigentlich gern mal Austern essen will. Ich bin da noch eher skeptisch. Auf der Straße dort gibt es dann nämlich auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten. Das erste sind die wilden Schweine von Stuart. Dieser Mann lebt dort auf dem Land mit über 100 wilden Schweinen, Hühnern und unzähligen Bienenstöcken. Das Gelände sah zwar wenig gepflegt aus, aber die Schweine hatten ihren Spaß und liefern munter über das Gelände und durch den nur bedingt wirksamen Zaun direkt auf die Straße.

Ganz viele Schweinchen — Luise ist auch irgendwo im Bild...
Ganz viele Schweinchen — Luise ist auch irgendwo im Bild…

Als wir anhielten kamen sie auch gleich zu uns und beschnupperten uns. Größere und auch kleine Ferkel. Mit einer unserer Möhren in viele kleine Stücke geteilt konnten wir sie dann beschäftigen und füttern.

Wir opferten eine alte Möhre
Wir opferten eine alte Möhre
Das Gelände war weniger gepflegt
Das Gelände war weniger gepflegt

Anschließend ging es noch zum „Waiau“ Wasserfall gleich in der Nähe, wo ich etwas fotografieren konnte. Und obwohl das Wetter morgens so bescheiden angefangen hat, wurde es zunehmend besser und sonniger.

Waiau-Waterfall
Waiau-Waterfall
Kleine Pause...
Kleine Pause…

Danach fuhren wir weiter nach Norden, durch das verschlafene Örtchen „Coromandel“, nach dem die Halbinsel benannt ist, weiter bis zur Nordspitze, der Fletcher Bay. Der Weg dort hin führt über ca 70 Kilometer Schotterpiste direkt an der Küste entlang. Unzählige Aussichtspunkte und tolle Ausblicke machten das ganze noch besser, sodass wir die Fahrt dorthin richtig genossen.

Kleines Picknick am Aussichtspunkt
Kleines Picknick am Aussichtspunkt
Der Angler
Der Angler
Ise wollte auch fahren...
Ise ist zum ersten Mal mit unserem Moby gefahren und es ist alles noch heile :D

Am Campingplatz angekommen ging es noch auf eine kurze, ca 40 minütigen Wanderung zur „Old Shepherds Hut“. Wir erhofften uns, dort eine schöne Abendsonne und Sonnenuntergang zu erleben und ein paar tolle Fotos der alten Hütte machen zu können. Aber Pustekuchen, denn die Hütte war nicht wie erwartet eine schöne rustikale Holzhütte oder ein Steinbau, sondern eine schlichte, hässliche Blechbude, die vor sich hin rostet. Nicht wirklich ein schönes Motiv. Aber dennoch gab es auf der Wanderung viele schöne Aussichten zu genießen. Und hier oben ist echt nichts los. Nur der Campingplatz-Ranger und ein paar andere Backpacker und Reisende… echt schön!

Auf dem Weg zur Old Shepherds Hut
Auf dem Weg zur Old Shepherds Hut
Abendsonne auf der Schafsweide
Abendsonne auf der Schafsweide
Auch wenn die Sonne schon hinter den Bergen versinkt...
Auch wenn die Sonne schon hinter den Bergen versinkt…
Die Hütte sah dann doch nicht so toll aus...
Die Hütte sah dann doch nicht so toll aus…
Manchmal will man einfach nur da sitzen und verweilen...
Manchmal will man einfach nur da sitzen und verweilen…
Mein persönliches Fotomodell... :D
Mein persönliches Fotomodell… :D

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