Dies ist das Archiv - Monat: August 2015

Viel Spaß beim Stöbern!

Aug31
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… und der zweite folgt zugleich!

Kia ora,

wir haben’s geschafft! Wir sind in Neuseeland. Nachdem wir in Hong Kong angekommen waren, hieß es erstmal warten, immerhin hatten wir einige Stunden bis zum nächsten Flug zu überbrücken. In die Stadt wollten wir nicht extra, weil auch das Wetter dort regnerisch sein sollte und wir auch ziemlich erschöpft waren. Nach einer kleinen Tour durch den Flughafen fanden wir dann eine etwas ruhigere Ecke mit freien Bänken. Obwohl dort immer nur zwei Sitze nebeneinander nicht durch eine Armlehne getrennt waren, sahen diese Bänke äußerst einladend aus, um etwas Schlaf nachzuholen, was im Flugzeug aufgrund der Sitze leider nur bedingt möglich war. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht, eine beqeume Position zu finden, in der man schlafen konnte. Doch es ging.

Mehr oder weniger bequem... Schlafen am Flughafen in Hong Kong
Mehr oder weniger bequem… Schlafen am Flughafen in Hong Kong

Da in Hong Kong die Gates für die Flieger leider immer erst ca. 2 Stunden vor Abflug bekannt werden, mussten wir sowieso noch lange warten, bis wir sehen konnten, von wo wir abfliegen. Am frühen Abend ging es dann aber nochmal los durch den Flughafen, einen kleinen Happen zu essen fassen und auf zum Gate. Dort trafen wir dann auch Jana und Joline wieder (die beiden Backpackerinnen vom letzten Post, die auch zusammen sitzen wollten). Die beiden hatten auch das Ziel Auckland. Und obwohl im ersten Flug wohl noch deutlich mehr Backpacker saßen, haben wir im Flugzeug nach Neuseeland keine weiteren Rucksackschlepper gesehen. Viele wollen wohl auch nach Australien.

Der Flug ging dann leider mit etwas Verspätung, aber nur einige Minuten, das war nicht wild. Wir hatten ja auch sowieso keinen Zeitdruck. Also ging es ins Flugzeug. Die Sicherheitsanweisungen wurden uns dann u.a. von Rugby-Nationalspielern der All Blacks als Rap-Song im „Men in Black“-Stil vorgeführt — irre komisch! Air New Zealand ist ja für seine besonderen Sicherheitsvideos bekannt. Auch das Essen und das Entertainment-Programm im Flugzeug waren super. Sehr große Filmauswahl, und man konnte sich sogar direkt nochmal mit den einzelnen „Herr der Ringe“ oder „Der Hobbit“ Filme auf Neuseeland einstellen.

Nach ca 10-11 Stunden Flug waren wir dann auch endlich in Auckland am Flughafen angekommen. Je näher wir der Zollkontrolle kamen, umso größer wurden unsere Ängste und die Schweißperlen auf unserer Stirn. Hatten wir wirklich alle Lebensmittel entsorgt und nicht noch irgendwo verbotenes Obst oder Ähnliches dabei? Mit Strafen ab 400$ NZD wollten wir unsere Reise nun wirklich nicht starten! Doch alles lief glatt, bis auf unsere Wanderschuhe. Da man ja angeben muss, ob man irgendwelches Equipment mit bringt, welches schon für Outdoor-Aktivitäten in Benutzung war, hieß es für uns: Ab zur Schuhkontrolle! Also mussten wir unsere Wanderschuhe aus den ohnehin schon schwer zu verschließenden Rucksäcken hervorkramen und vorzeigen. Aber es war alles in Ordnung. Besser als bei Jana und Joline, welche ihr mitgebrachtes Zelt dort extra desinfizieren lassen mussten…

Nachdem das alles geschafft war, konnten wir uns am Flughafen gleich unsere Handykarten kaufen, schließlich mussten wir ja auch unsere Gastfamilie kontaktieren, bei denen wir die ersten Tage wohnen würden. Als wir dann alle fertig waren und noch kurz das Flughafen-WLAN ausgenutzt hatten, ging es zusammen mit Jana und Joline mit dem Airbus, also einem Flughafen-Shuttle, in die Innenstadt. Leider war es eher bewölkt und auch nicht sooo warm. Ich glaube es waren so um die 16-18 Grad.

Schwer beladen mit unseren Rucksäcken haben wir uns dort erstmal etwas zu essen gesucht und sind dann noch etwas durch die Innenstadt gelaufen. Aufgrund der Rucksäcke aber nur minimal. Eine Sightseeing-Tour machen wir aber auch (bei besserem Wetter nochmal). Wir konnten allerdings auch am Hafen, wo die Fähre abfährt, etwas entspannen, wie oben im Bild zu sehen ist. Irgendwann ging es dann mit einem normalen Linienbus auf nach Westgate, einem Shopping-Zentrum im Westen von Auckland, wo wir dann von unserer Gastfamilie abgeholt werden sollten…

Und was dann geschah, erfahrt ihr in der nächsten Folge, ähm ich meine im nächsten Beitrag…

Aug28

Abflug!

Der nächste Flieger steht bereit…

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Leider ohne Hobbit-Aufruck, aber egal ;)
Aug28
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Dieses war der erste Streich…

Donnerstag früh, 3 Uhr — der Wecker klingelt! Und das, nachdem wir erst gegen Mitternacht ins Bett sind. Die Rucksäcke sind gepackt, das Handgepäck ist auch voll. Es ist erstaunlich, wie wenig doch in so einen großen Rucksack passt, und das, obwohl man schon versucht, sich einzuschränken.

Aber was soll’s, die Reise startet. Also duschen, anziehen, Sachen kontrollieren und frühstücken. Und schon geht es los zum Bahnhof, schließlich geht der Flug ab Frankfurt. Dank Nutella-Aktion und Sommerspecial der Bahn haben wir ja auch günstige Tickets bekommen.

Nach einigen Stunden Zugfahrt und einer Wartezeit in Hannover sind wir dann gegen 11 Uhr endlich am Frankfurter Flughafen angekommen. Vollgepackt, und ständig mit der Angst, wie ein Marienkäfer bewegungsunfähig auf dem Rücken zu landen und nicht mehr hoch zu kommen, steigen wir in ein überfülltes Flughafen-Shuttle und finden irgendwann auch den Check-In Bereich und unser Gate.

Dann raus mit der Frischhaltefolie und die Rucksäcke in eine Art frisch eingepackten Dönerspieß verwandeln. Danach zum Check-In — das Gewicht passt locker. Trotzdem fühlen sich die Rucksäcke schwer an. Da müssen wir uns wohl erst noch dran gewöhnen. Dann jedoch die Hiobsbotschaft: Es gibt keine nebeneinander liegenden freien Plätze mehr (Online Check-In am Abend davor hat nicht geklappt). Sollen wir nun wirklich 11 Stunden alleine reisen, etwa 15 Sitzreihen voneinander getrennt? Die Stimmung ist erstmal am Boden, doch dazu später mehr.

Döner-Rucksäcke
Döner-Rucksäcke

Danach geht es erstmal durch die Sicherheitskontrolle. Jedes Stück Technik, selbst jedes Ladekabel muss aus dem Rucksack geholt und in den Kisten abgelegt werden. Dann zur Körperkontrolle. Der nette Sicherheitsmann von nebenan beginnt, einen zu befummeln, merkwürdigerweise sogar ohne Handschuhe. Und ich rede nicht nur von Gürtel und Hosenbeinen, nein auch innen am Hosenbund entlang, an den Achseln und sogar Socken… Aber naja, da muss man durch als Lurch…

Letztendlich sitzen wir am Gate und können auch bald schon boarden. Ich darf zuerst an Bord, Luise muss noch etwas warten aufgrund ihrer Sitzreihe. Und drinnen geht das große Absprechen los. Prompt werde ich von zwei anderen Backpacker-Mädels angesprochen, ob ich nicht irgendwie tauschen kann, da die beiden auch getrennt sitzen und gern zusammen sitzen würden. Ich erkläre ihnen, dass ich das gleiche vor habe, also geht die Suche weiter. Glücklicherweise sitzt in der anderen Reihe, in der eines der Mädels sitzt, ein tauschwilliger junger Mann. Und schon sehe ich die Chance und ergreife sie beim Schopf — ich spreche ihn an. Und Schwupps, schon ist das Problem gelöst: Die beiden Mädels gehen in die eine Reihe, Luise kommt zu mir und der einzelne Herr geht auf Luises nun vakanten Fensterplatz. Happy End für alle.

Zum Flug lässt sich eigentlich nur eins sagen: lang… Wir haben zwar beide schon Amerika-Reisen hinter uns, aber 10-11 Stunden im Flieger schlauchen schon noch ein Stück mehr. Dafür gibt es (relativ) leckeres Essen, Snacks und Getränke und auch die Filmauswahl ist brauchbar.

Und die beste Erfindung, die jemals gemacht wurde, ist auch dabei: Ohropax! Schön, wenn man das Dröhnen der Maschine und den Lärm der ganzen anderen Leute an Bord einfach aussperren und die Augen schließen kann.

Und da sind wir nun: Hong Kong. Wir sitzen am Flughafen und warten auf unseren Anschlussflug nach Auckland. Von dort gibt es dann den nächsten Bericht — versprochen!

Aug27

Bereit zum Abflug

So erschöpft sieht man aus, wenn man um Mitternacht ins Bett gegangen ist, um drei wieder aufgestanden ist, mehrere Stunden im Zug verbracht hat und Check-In und Sicherheitskontrollen geschafft hat. Jetzt warten wir auf den Flieger und darauf, dass unser Abenteuer richtig starten kann. Auf geht’s! Boarding: 13:15, Abflug: 13:45

 

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Bereit zum Aufbruch
Aug24

There and back again…

… ca. 17858km das ist die Entfernung zwischen Deutschland und Neuseeland. Weiter scheint es kaum zu gehen, oder man ist schon wieder auf dem Weg zurück. Und genau das ist das Ziel: Neuseeland!

Wohl fast jeder, der die Filme der „Der Herr der Ringe“- oder „Der Hobbit“-Serien gesehen hat, war erstaunt von den atemberaubenden Landschaften im Film, größtenteils gedreht in Neuseeland. Und für uns, Luise und Flori, geht es genau an diesen tollen Ort! Für ein Jahr planen wir, gemeinsam in Neuseeland zu leben, zu reisen, zu arbeiten und nette Leute kennen zu lernen. Wir möchten die einzigartige Natur dort erleben und möglichst viele Eindrücke aufsaugen.

Auf dieser Seite möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, uns auf eine gewisse Art und Weise auf unserer Reise zu begleiten. Wir planen, die Erlebnisse auf unserer Reise hier festzuhalten und auch die (hoffentlich) vielen Fotos aus Neuseeland zu zeigen. Wir freuen uns dabei sehr auf viele nette Kommentare von euch!

Die Route unserer Reise könnt ihr auf unserer interaktiven Karte verfolgen, welche zeigt, wo wir uns befinden und entsprechend aktualisiert wird, wenn wir hier etwas schreiben. In den Bildergalerien werden wir von Zeit zu Zeit auch Fotos aus Neuseeland mit euch teilen!

Also, schaut wieder vorbei!